Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Aktuelles

Auf ehrenamtliche Initiative hin fand am 08.03.19 ein Gespräch mit Alexander Hold - Freie Wähler Kempten, MdL und dritter Vizepräsident des Landesparlaments -  in Kempten statt. Gesprächsinhalte waren unter dem Aspekt Abschiebung und Erteilung von Arbeits- bzw. Ausbildungsgenehmigungen: Fachkräftemangel, Pflegenotstand, Schul-Abschlüsse, sowie Führerschein und Integrationsleistung.

Wichtig: Alle  Anträge auf Ausbildungs- und Arbeits-Genehmigungen und Ausbildungsduldung sollten erst mal auf offiziellen Weg über das zuständige Ausländeramt beantragt werden (Hinweis auf die neue Vollzugshinweis-Verordnung nicht vergessen). Falls die Genehmigungsanträge abgelehnt werden, bitte an Marlies Stubenrauch vom Helferkreis Freudental (für die Region Allgäu) weiterleiten: Es wurde mit Herrn Hold vereinbart, dass sie die Fälle nochmals sammelt, prüft und dann an Herrn Hold weiterreicht. E-Mail-Adresse: marlies.stubenrauch@gmx.de.

Das ausführliche Gesprächsprotokoll und die Anhänge/Musteranträge dazu finden Sie in Kürze hier.

Die Bayerischen Asylgipfel haben ab sofort eine neue Web-Adresse: www.asylgipfel-bayern.de (die bisherige Adresse www.asyl.bayern wird in Kürze abgeschaltet.)

 Da in diesem Jahr auch berufstätige Geflüchtete verstärkt zur Abgabe einer Steuererklärung aufgerufen werden, möchte ich Sie in diesem Zusammenhang auf geltendes Recht aufmerksam machen: Es ist Dritten nicht erlaubt, bei der Steuer zu helfen, und stellt den Tatbestand "unbefugter Hilfeleistungen in Steuersachen" dar. Unzulässig ist laut Finanzamt "jede unterstützende Tätigkeit bei der Beratung und Vertretung eines Dritten in dessen steuerlichen Angelegenheiten". Das beginnt, sobald sich jemand um einen Einzelfall kümmert und dazu "konkrete Lösungsmöglichkeiten" aufzeigt. Das dürfen nur bestimmte Personen, etwa Lohnsteuerhilfevereine (am günstigsten), Steuerberater, Rechtsanwälte, Buchprüfer. Bericht bei Focus online über ein Fallbeispiel hier.

Ab sofort können Sie sich auf der Nachrichten-Seite von www.asylhelfer.bayern nicht nur über allgemeine Nachrichten, Infos der Integrationsbeauftragten und der Kanzlei Haubner Schank informieren, sondern finden auch Informationen von mateo, vom BAMF, Nachrichten der Landesflüchtlingsräte in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Sachsen, sowie Informationen von www.asyl.net, Netzwerk iQ, proASYL, dem UNHCR und sogar Nachrichten aus Österreich, die von www.asyl.tirol übernommen werden.

"Somit haben Sie auf einer Seite einen Überblick über so gut wie alle wesentlichen aktuellen Nachrichten zum Thema und sparen sich das tägliche Öffnen vieler einzelner Websiten. Außerdem wird das Vorhandensein neuer Nachrichten seit Ihrem letzten Besuch automatisch angezeigt (wenn Sie in Ihrem Browser Cookies zulassen), so kann Ihnen keine Information mehr entgehen. Wenn Sie den Zähler zurücksetzen wollen, weil beim ersten Mal ja alle Nachrichten als ungelesen angezeigt werden, einfach oben links auf das runde Symbol mit den drei Strichen klicken. Hier erscheint ein Auswahlfeld in dem Sie auf "alles gelesen" klicken können."

UnserVeto (Verband der bayerischen Flüchtlingshelfer/innen): Informationsreihe Was ist Sache, Argumentationshilfe in politischen Diskussionen Nr. 4 zum Thema Abschiebungen: hier.

 Pariser Erklärung: Die Unterzeichner dieser Erklärung sind Akteurinnen und Akteure aus Deutschland und Frankreich, die sich tagtäglich um die Aufnahme, Beratung und Betreuung von Flüchtlingen kümmern. Sie wollen gemeinsam unterstreichen, dass das individuelle Recht auf Schutz und Asyl ebenso wie die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und der Wahrung der Menschenrechte, wie in Artikel 2 des Vertrages über die Europäische Union verankert, für die Europäische Union konstitutiv sind. Unterzeichner sind: AWO Bundesverband e. V., Caritas Deutschland, Deutscher Paritätischer Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Forum réfugiés-Cosi, France terre d'asile, ProAsyl, Samu social de Paris. Hier finden Sie die Erklärung vom 07.03.2019.

Was ist dran an Aussagen wie "Flüchtlinge sind krimineller als Einheimische?": Faktencheck Kriminalität hier.

Die Stellungnahme der Diakonie Deutschland zum Entwurf des Gesetzesentwurfs zur Entfristung des Integrationsgesetzes mit Wohnsitzregelung finden Sie anbei.

Arbeitshilfe vom AK "Argumentationshilfe in politischen Diskussionen" zum Thema: Kriminalität und Migration: hier. Es setzt sich mit der häufig anzutreffenden Behauptung auseinander, Migranten/Flüchtlinge seien häufiger kriminell.

 Kommunale Spielräume zur Förderung legaler Zufluchtswege: Einige deutsche Städte und Gemeinden wollen freiwillig Schutzsuchende aus dem Ausland aufnehmen. Flüchtlingspolitische Entscheidungen werden jedoch in der Regel auf Bundesebene getroffen. Welche Spielräume bleiben da für Kommunen? Das Dossier von Helene Heuser (RLC Hamburg) finden Sie hier.

Hier finden Sie Argumentationshilfen zu asylpolitischen Themen von >>UnserVeto, >>ProAsyl und >>IDA e.V..

Hier finden Sie die Gesetzesentwürfe zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz sowie über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung, durch die es wohl für gut integrierte Geduldete in Deutschland noch schwieriger wird, sich beruflich zu integrieren:

Gesetzentwurf zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Gesetzentwurf über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung

Sollte der Bundestag den Gesetzentwürfen zustimmen, dann werden die Änderungen, die für das Aufenthaltsgesetz vorgesehen sind, am 01.01.2020 in Kraft treten. Gewichtige Änderungen durch die Gesetzentwürfe sowie Kritik, Stellungnahmen und Erläuterungen des Bayerischen Flüchtlingsrats finden Sie hier. Die Stellungnahme von "Tür an Tür" hängt an.

Tür an Tür Integrationsprojekt.pdf
PDF-Dokument [273.4 KB]

Den Zeitungsbericht des Kreisboten zum interkulturellen Abend am 14.12.2018 finden Sie im Anhang.

Die sozialpolitischen Megathemen der Diakonie Bayern 2018-2023 finden Sie im Anhang.

Megathemen.pdf
PDF-Dokument [466.7 KB]

 Kampagne UNERHÖRT! Zuhören statt verurteilen. Die Diakonie Deutschland wirbt mit dieser Kampagne für eine offene Gesellschaft:

Viele Menschen haben heute das Gefühl, nicht gehört zu werden. Sie fühlen sich an den Rand gedrängt in einer immer unübersichtlicheren Welt, in der das Tempo steigt und Gerechtigkeit auf der Strecke zu bleiben droht. Doch jede Lebensgeschichte hat ein Recht darauf, gehört zu werden. Die Kampagne, die von 2018 bis 2020 läuft, will wachrütteln und zugleich aufzeigen, dass die Diakonie zuhört, Lösungen bereithält und eintritt für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Die Diakonie will diese Diskussion anstoßen und führen als Plattform für einen Diskurs rund um soziale Teilhabe.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Möchten Sie Ihre Geschichte erzählen? Dann kontaktieren Sie uns. Hier finden Sie weitere Informationen.

Unser Veto: Der Arbeitskreis "Argumentationshilfe in politischen Diskussionen" hat sein erstes Papier fertiggestellt: es kann hier aufgerufen oder heruntergeladen werden. Thema sind die AnkER-Zentren in Bayern (weitere Argumentationshilfen werden folgen.)

 Diakonie-Zitat: 40 Jahre Integration und es ist nichts passiert: Am 12. Dezember 2018 wurde das "Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration", das 1978 als "Amt für Ausländerfragen" gegründet wurde, 40 Jahre alt. "40 Jahre Integration" heißt die Festveranstaltung in Berlin. Dazu sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie:

"Noch 2013 stand im Koalitionsvertrag der letzten Bundesregierung, dass Deutschland kein Einwanderungsland ist. Diese Haltung hat eine lange und unglückliche Tradition in Deutschland. Mindestens 30 Jahre lang hat die Politik egal welcher Couleur ihre 'Ausländerbeauftragten' im Regen stehen lassen: Statt die eingewanderten Menschen möglichst schnell und weitsichtig in die deutsche Gesellschaft zu integrieren, ist die Politik immer wieder der populistischen Versuchung erlegen, Deutschland als eine statische und unverrückbare Feste zu verstehen. Darum hat man immer wieder und mit einfallsloser Regelmäßigkeit versucht, Gastarbeiter wie Migranten nur schnell wieder loszuwerden. Dieser Mangel an Weitsicht bringt bis heute kaum genießbare Früchte hervor: Viele Menschen empfinden Zuwanderung weiterhin nur als Bedrohung. In einer unaufhaltsam kulturell, ethnisch und religiös immer vielfältiger werdenden Gesellschaft im Herzen Europas brauchen wir aber dringend eine Vielfalt bejahende und weitsichtig moderierende Politik, in der die Bereitschaft zum Zuhören und zur Kooperation der Unterschiedlichen zum Markenzeichen einer zukunftsfähigen Gesellschaft werden." 

FES OnlineAkademie: Hier finden Sie vier kurze Tutorials, die typische Arbeitsfelder der Integrationsarbeit aufgreifen, Handlungs- und Lösungswege aufzeigen und alle Aktiven in ihrer täglichen Arbeit unterstützen mögen. Die Themen lauten: Integration ist machbar - Von der Flüchtlings- zur Integrationsarbeit - Konkrete Handlungsfelder in der Integrationsarbeit - Dauerhaftes Engagement in der Integrationsarbeit. Über Rückmeldungen, wie Sie die Filme finden, freue ich mich sehr!

 Masterplan der bayerischen Asylhelfer*innen: "Wir wollen den Masterplan weiterentwickeln und spezielle Themen in der Öffentlichkeit herausstellen." Die weitere Arbeit am Masterplan wird von unserVETO koordiniert:

"Jetzt brauchen wir eure Expertise und euren kritischen Blick. Zu den einzelnen Themen des Masterplans wollen wir Arbeitsgruppen bilden. Diese sollen evtl. Widersprüche zu anderen Positionspapieren oder sonstige Einwände klären und gegebenenfalls den Masterplantext anpassen.

Auf dieser Textgrundlage erstellen die Arbeitsgruppen prägnante Zusammenfassungen zu einzelnen Themenbereichen des Masterplans und gehen mit diesen konkreten Vorschlägen an die Öffentlichkeit. Ziel ist es, die gesellschaftliche Asyldebatte mit konstruktiven Lösungsvorschlägen positiv zu beeinflussen. Themen der Arbeitskreise wären z.B.: Asylverfahren, Ausbildung und Arbeit, AnkER-Zentren, Integration, Wohnen, Gesundheit, Gesamteuropäische Asylkoordination, Kriminalität, Gesellschaftliche Akzeptanz. Wenn Ihr Zeit und Interesse hieran habt, schreibt uns doch bitte unter Masterplan@unserveto-bayern.de."

Den Masterplan und weitere Informationen dazu können Sie hier abrufen.

Neue Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung ist Gudrun Brendel-Fischer.

Was bedeutet es, ein Flüchtling zu sein? In unserer neuen Ausgabe in der Reihe FilmBildung zum aktuellen Thema "Flüchtlinge auf der Suche nach einem Zuhause" haben wir mehr als 90 ausgewählte Sach-, Informations- und Spielfilme für die politische Bildungsarbeit, für den Einsatz in Jugendarbeit und Schule und für alle Helferkreise und Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe zusammengestellt. Außerdem enthält diese Ausgabe viele unterhaltsame und spannende Kinder- und Jugendfilme, die insbesondere in der Arbeit mit minderjährigen Flüchtlingen eingesetzt werden können. Alle genannten Filme sind mit dem Recht zur nicht gewerblichen öffentlichen Vorführung ausgestattet und können daher in sozialen und kulturellen Einrichtungen wie auch in der Aus-, Fort- und Weiterbildung oder in der Informationsarbeit von Vereinen, Verbänden und Parteien eingesetzt werden. Gerne können Sie Filme für dergl. Vorführungen über mich bestellen. Die Ausgabe 25 „Flüchtlinge auf der Suche nach einem Zuhause“ ist als PDF im Anhang beigefügt (FB-25-Flüchtlinge).

FB-25-Fluechtlinge.pdf
PDF-Dokument [510.1 KB]

 "Masterplan der bayerischen Asylhelfer*innen" vorgestellt: Der Masterplan ist eine Initiative der Bamberger Mahnwache Asyl. Er enthält die 60 Forderungen, die der Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V. zusammen mit 102 anderen Asylorganisationen im September für die bayerische Landtagswahl veröffentlichte, aber auch Lösungsansätze für europäische und globale Herausforderungen. Dieses Vorhaben unterstützen die Verbände unserVeto, Matteo, AGABY und der Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V. mit ihren eigenen Forderungen. Die Veröffentlichung geschieht zudem in enger Abstimmung mit den Organisationsteams der fränkischen, oberbayerischen und ostbayerischen Asylgipfel. In den kommenden Monaten wird der Masterplan auf den einzelnen regionalen Gipfeln vorgestellt und dort diskutiert werden. (Informationen zu den Asylgipfeln und Anmeldung unter www.asyl.bayern).

Den Masterplan und weitere Informationen dazu können Sie hier abrufen.

Weihnachtskartenaktion der STIFTUNG WELTEN VERBINDEN: Nähere Informationen finden Sie im beigefügten Anhang.

70. Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Bei Amnesty international kann man ein kostenloses Aktionspaket bestellen (hier) und Statements wie zum Beispiel von Idil Baydar, Samy Deluxe oder Gerhart Baum finden (hier). Inhalt des Aktionspakets: Jubiläums-Exemplar der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte", Flyer "Und was hat das mit mir zu tun? Zehn Gründe, warum dir die Menschenrechte nicht egal sein können", einen Aufkleberbogen mit 12 Stickern, fünf Postkarten zu fünf Menschenrechten mit den prominenten Patinnen und Paten Gerhart Baum, Idil Baydar, Samy Deluxe, Constanze Kurz und Wana Limar.

Wie argumentiert man gegen Rassismus? Die Bundeszentrale für politische Bildung hat mehrere Flyer zur Lösung zusammengestellt. Siehe im Anhang.

Gegen Antisemitismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Antisemitism[...]
PDF-Dokument [172.8 KB]
Gegen Antiziganismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Antiziganism[...]
PDF-Dokument [281.4 KB]
Gegen Islamfeindlichkeit
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Islamfeindli[...]
PDF-Dokument [426.5 KB]
Gegen Rassismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Rassismus_we[...]
PDF-Dokument [212.4 KB]

 Schulter an Schulter (SAS): "… antimuslimische Anschläge sowie Angriffe auf Flüchtlinge haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Im Jahr 2017 waren in Deutschland etwa 1.500 Straftaten antisemitisch und 1.000 antimuslimisch motiviert. Es gab über 2.200 tätliche Angriffe auf Geflüchtete. Bei jeder Form von Gewalt sind breite Solidarisierungen mit den Opfern erforderlich. Die Täter dürfen nicht den Eindruck bekommen, dass menschenfeindliche Aktionen von der Bevölkerung akzeptiert werden. SCHULTER AN SCHULTER (SAS) gibt Anregungen, was bei Anschlägen getan werden kann." Infoflyer anbei.

Schulter an Schulter gegen antimuslimische und antisemitische Anschläge
Sti_SAS_Flyer.pdf
PDF-Dokument [394.9 KB]

Viele Menschen in Deutschland finden, dass das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft gut funktioniert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration: hier.

Appell "Menschenwürde statt Abschiebehysterie" des Bayerischen Flüchtlingsrats: hier.

"Wir wollen mit unserem Appell "Menschenwürde statt Abschiebehysterie" an die bayerischen Wähler*innen all denjenigen eine Stimme geben, die sich für gesellschaftlichen Frieden, Menschenwürde, Humanität und Flüchtlingsrechte einsetzen. Lasst uns gemeinsam die Stimme erheben gegen die Abschiebehysterie! Lasst uns gemeinsam an die bayerischen Wähler*innen appellieren, bei ihrer Wahlentscheidung die Situation der Flüchtlinge in Bayern zu berücksichtigen. Denn Flüchtlinge können sich bei der Landtagswahl nicht selbst für ihre Interessen einsetzen, weil sie nicht wählen dürfen.
Mit unserem Appell gehen wir in den Endspurt. Bisher haben fast 2000 Helferkreise, Vereine, Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet, diese Zahl wollen wir noch weiter steigern. Unterzeichnet den Appell bis zum 30.09.2018 bzw. sendet bis dahin unterschriebene Unterschriftenlisten an uns zurück. In der folgenden Woche wollen wir ihn über die Medien veröffentlichen."

Was sage ich, wenn…

…ich Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit oder Rassismus begegne? Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet die Flyer "Demokratietrainer" als Hilfestellung an: Sie beinhalten neben der Klärung der Begriffe Argumente und praktische Tipps zum Umgang mit Stammtischparolen und zahlreiche Literaturhinweise zum Weiterlesen (Flyer im Anhang.) Wer Interesse am Thema hat, merkt sich unsere Veranstaltungen "Interkulturelle Kompetenz I – III" im Oktober und Februar vor, die sich auch mit diesem Thema befassen. Siehe Flyer "Engagiert für Integration

Bayerisches Landesamt für Asyl nimmt die Arbeit auf: Der Bayerische Landtag hat das Gesetz zur Errichtung des Bayerischen Landesamts für Asyl und Rückführungen beschlossen. Die neue Behörde hat am 01. August 2018 ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird die landesweiten operativen Verwaltungsaufgaben im Bereich der Rückführung in München und im Transitzentrum Ingolstadt-Manching wahrnehmen.

Beitrag in "Panorama" vom 19.07.2018: Flüchtlingspolitik: Die Wut der Helfer: hier.

"Viele nahmen 2015 den Aufruf "Wir schaffen das" ernst, engagierten sich für Flüchtlinge. Dann änderte sich der Kurs. Ehrenamtliche fühlen sich im Stich gelassen - und sind richtig wütend."

Im Interview Elvira Bittner, Flüchtlingshelferin in München.

Masterplan Migration: Zum Masterplan Migration des Bundesinnenministeriums erklärt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland: "Angesichts sinkender Flüchtlingszahlen in Deutschland geht die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) geplante Verschärfung des Migrationsrechts an der Wirklichkeit vorbei." Den Masterplan sowie die Stellungnahme von ProAsyl dazu finden Sie im Anhang.

Masterplan BMI.pdf
PDF-Dokument [382.6 KB]

Aufgrund der zugespitzten politischen Lage in der Flüchtlingsfrage die anhängende Petition, die von Präsidiumsmitgliedern des Deutschen Evangelischen Kirchentags (Ansgar Gilster, Sven Giegold und Beatrice von Weizsäcker) gestartet wurde. Sie richtet sich an die Regierungen in der EU sowie an die Kirchen in Europa. Den gesamten Text finden Sie im Folgenden:


Flüchtlingspolitik in Europa: Erst stirbt das Recht, dann der Mensch!
Für eine christliche, menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa!
Als Christinnen und Christen, als Bürgerinnen und Bürger, fordern wir die Regierungen in der EU auf, den Flüchtlingsschutz nicht weiter zu gefährden. Von unseren Kirchen in Europa erwarten wir die Verteidigung der Menschenwürde ohne politische Rücksichtnahme.

Kriege, Unterdrückung und Ungerechtigkeit sind zentrale Gründe dafür, dass Menschen ihr Zuhause verlassen. Für Staaten, und Gesellschaften ist diese Not eine Herausforderung. Viele Menschen in Europa sehen das Problem jedoch in den Flüchtlingen und Migranten und fordern Abschottung. Die Politik folgt dieser Logik immer mehr. Es ist höchste Zeit, dies zu ändern und die Folgen dieser Entwicklung klar zu benennen.

Die Regierungen in Europa dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen, indem sie Grenzen schließen und Menschen in Not abwehren. Die Europäische Union braucht Humanität und Ordnung in der Flüchtlingspolitik, nicht Härte und Auslagerung. Es ist richtig, über gemeinsame Grenzkontrollen festzustellen, wer nach Europa einreist und für eine faire Verteilung der Flüchtlinge zu sorgen. Aber es ist völkerrechtswidrig, Menschen in Seenot nicht zu retten. Es ist unverantwortlich, Menschen monatelang in Lagern festzuhalten, andere Staaten für die Abwehr von Flüchtlingen zu bezahlen und gefährliche Herkunftsstaaten für sicher zu erklären. Diese Abschottung schreitet seit Jahren voran und höhlt das internationale und europäische Flüchtlingsrecht aus. Dabei wissen wir aus der Geschichte: Erst stirbt das Recht, dann stirbt der Mensch.

Diese Flüchtlingspolitik hat keine gute Zukunft. Diese Politik bedroht nicht nur die Flüchtlinge, sie setzt auch unsere eigene Humanität und Würde aufs Spiel. Die Kampagnen gegen jene, die sich für Flüchtlinge einsetzen – insbesondere die zivile Seenotrettung –, zeigen: Moral wird verunglimpft und Menschlichkeit kriminalisiert.

Wir lassen uns durch diese Politik nicht zum Schweigen bringen. Wir werden weiter für Mitmenschlichkeit einstehen und Zeugnis in unserer Zeit ablegen. Unsere Kirchen und Häuser müssen Zufluchtsorte für alle Menschen bleiben, die Hilfe, Schutz und Hoffnung suchen. Nicht nur, weil wir als Christinnen und Christen eine Gemeinschaft aus verschiedenen Ländern sind. Sondern auch, weil unser Glaube uns dazu herausfordert: in Jesus Christus erkennen wir den Notleidenden, den Flüchtling, den Mitmenschen.

Wir fordern von den Regierungen in der Europäischen Union:
Finden Sie Lösungen und eine Sprache, die von Humanität geleitet sind. Bekämpfen Sie Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge. Wahren Sie internationales Recht, statt es durch Abschottung auszuhöhlen. Entscheiden Sie sich für eine Politik der Mitmenschlichkeit und Solidarität, damit Europa seine Würde behält.

Wir fordern von den Kirchenleitungen in Europa:
Setzen Sie sich für Flüchtlinge ein. Äußern Sie sich mutiger, klarer und unmissverständlich. Nehmen Sie keine Rücksicht auf die Politik, sondern nur und ausschließlich auf die Menschen in Not. Setzen Sie sich in dieser historischen Situation für Flüchtlingsschutz und Humanität ein: Weisen Sie alle politischen Vorschläge zurück, denen nicht Liebe und Mitmenschlichkeit zugrunde liegen. Besuchen Sie die schutzsuchenden Menschen in ihren Unterkünften. Sprechen Sie mit den Helferinnen und Helfern, die aus Verzweiflung resignieren. Stärken Sie die Einrichtungen, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

“Gib Rat, sprich Recht, mach deinen Schatten am Mittag wie die Nacht; verbirg die Verjagten, und verrate die Flüchtigen nicht!” (Jesaja 16,3)
Danke für jede Unterstützung und weitere Unterschrift:
https://www.change.org/fluechtlingspolitik

 

Die Petition finden Sie hier: https://www.change.org/fluechtlingspolitik

Bayerischer Flüchtlingsrat: „Wir werden auch weiter unser möglichstes tun, um als unabhängige kritische Stimme für einen humanen Flüchtlingsschutz und gegen die immer wiederkehrenden, von wahltaktischen und sonstigen Interessen dominierten Attacken auf das Flüchtlingsrecht unsere Stimme zu erheben.“

„Wir haben die letzten zwei Tage in Klausur verbracht, teils, um unsere aktuellen und künftigen Aufgaben zu definieren und aufzuteilen in unserem Team, zum anderen aber auch, um die finanziellen Perspektiven zu besprechen, die nicht rosig aussehen. Es gibt immer weniger Fördermöglichkeiten, für die wir mit unserer Arbeit in Frage kommen. Für die Recherche und Kritik an Transit- und Ankerzentren, oder auch an Menschenrechtsverletzungen, die im Zusammenhang mit Abschiebungen oder Unterbringung stattfinden, bekommen wir keine Unterstützung (aus offiziellen Fördertöpfen). Es macht uns sehr stolz, dass die Martin-Niemöller-Stiftung unser Infobus Projekt mit einem Preis ausgezeichnet hat - das Preisgeld von 5.000 Euro werden wir aber für die Reparatur des Busses und für eine kleine Rücklage zur Unterstützung von besonderen Fällen brauchen, für Personalkosten bleibt da nichts.

Damit wird für die Weiterfinanzierung unserer Arbeit immer wichtiger, dass wir viele weitere Fördermitgliedschaften und Spender*innen gewinnen. Wir werden da mehr investieren müssen, und zählen hier aber auch auf Eure/Ihre Unterstützung. Jede Spende, jede Mitgliedschaft hilft uns weiter. Da wir ja nicht überall sein können, Sie/Ihr aber überall in Bayern sind/seid, würde uns jede Mithilfe bei der Werbung für unsere Arbeit glücklich machen.

Ein Formular für eine Fördermitgliedschaft hänge ich an. Und natürlich wollen wir den Dank auch zurückgeben. Wir können immer nur so gut sein wie die Informationen und Kontakte und auch die lokale Mithilfe. Dass das in vielen Fällen ganz ausgezeichnet klappt, ist Ihr/Euer Verdienst!“

Foerdermitgliedsformular.pdf
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Die Migrationsdebatte ist häufig von populistischer Rhetorik geprägt. Warum ist die Debatte so polarisiert und emotional aufgeladen? Und wie kann sie neu ausgerichtet und Raum für konstruktiven Dialog geschaffen werden? Das International Centre for Policy Advocacy (ICPA) arbeitet seit 2015 an Lösungsvorschlägen für diese Fragen: Sehen Sie das Video auf YouTube.

Warum sind Zurückweisungen an der Grenze rechtswidrig? Eine Stellungnahme des DIMR (Deutsches Institut für Menschenrechte) im Anhang.

Gewaltprävention an Schulen (u.a. Interkulturelle Kompetenz, Umgang mit Ehrkulturen, Vorbeugung von Radikalisierung): Das Projekt „Gewalt - wozu?“ wendet sich an Grundschulen und startet im Schuljahr 2018/2019. Kontakt: AntigewaltKompetenzZentrum e.V. (AKZ), Dagmar Behtke, Tel. 0174/9805003 mail: dagmar.bethke.akz@gmail.com.

Resolution des 1. fränkischen Asylgipfels: am 1. fränkischen Asylgipfel wurde anhängende Resolution verfasst, die bereits von über 240 Helfer/innen und Helferkreisen Bayerns unterzeichnet wurde. Nun wird weiter um Unterstützung und auch um Weiterleitung an andere Einzelpersonen, Helferkreise, Politiker, Vereine, Gemeinden, Jugendparlamente u.ä. gebeten:

Einzelpersonen können bitte klären, ob sie den Namen ihres Helferkreises o.ä. hinter ihren Namen setzten dürfen. Bitte teilen Sie uns bis einschließlich Dienstag, 03. 07. 2018 mit, ob Sie diese Resolution unterstützen wollen, und wenn ja, ob als Einzelperson, oder ob sich der ganze Helferkreis, Verein o.a. anschließen möchte. Im ersten Fall werden Vor- und Nachname veröffentlicht, im zweiten Fall der Name des Helferkreises. Bitte in diesem Fall den exakten Namen des Helferkreis bzw. Vereins angeben und dass Sie bevollmächtigt sind uns dies im Namen ihres Helferkreises, Vereins o.a. mitzuteilen. Bitte antworten Sie dazu an:  franken@asylhelfer.bayern

Stellungnahme des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit e.V. zu den geplanten AnkER-Zentren im Anhang (gegen Unterbringung zur Abschiebung).

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Erklärung der Evangelischen Kirche zum Weltflüchtlingstag am 26.06.18: hier sowie die Pressmeldung der Diakonie Katastrophenhilfe: „Sicherheit und würdevolle Lebensumstände seien Grundvoraussetzungen dafür, dass Flüchtlinge in ihre Heimatländer zurückkehren können. Beides sei weder in Syrien noch in Afghanistan gegeben“: hier

Video-Blog: Anti-Abschiebungs-Industrie – wirklich?

Sieht Alexander Dobrindt Gespenster? Oder ist da wirklich eine ganze Anti-Abschiebeindustrie am Werk, die von dunklen Hinterzimmern aus Deutschlands Asylpolitik bestimmt? Dieser Frage geht Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, in der neuesten Ausgabe von "Menschenskind", dem Videoblog der Diakonie Bayern nach: hier.

 Projekt „Telefonjoker“ von FaZIT – telefonischer Sprachmittlungs-dienst

Der „Telefonjoker“ ist ein telefonischer Sprachmittlungsdienst, der ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in ihrem Engagement für die soziale Integration von Geflüchteten unterstützt. Der „Telefonjoker“ verfolgt das Ziel, in Standard-situationen des Alltags ein schnelleres gegenseitiges Verstehen, einen Abbau von Missverständnissen und ein besseres Vermitteln von notwendigen Handlungen zu ermöglichen. Damit werden die lokalen und regionalen Aufnahmestrukturen, insbesondere die zivilgesellschaftlichen Strukturen, gestärkt. Er ermöglicht ihnen, zuverlässig wichtige Informationen von Zugewanderten zu erhalten bzw. umgekehrt den Betroffenen notwendige Informationen in ihrer Muttersprache ohne Missverständnisse und Einschränkungen zu vermitteln.

Die qualifizierten Sprachmittelnden stehen montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr unter 01806-565370-1 (für Arabisch) und 01806-565370-2 (für Persisch) zur Verfügung. Sie sind für 0,20 € aus dem deutschen Festnetz und maximal 0,60 € aus dem deutschen Mobilfunk pro Anruf erreichbar.

Videotipp: Selbstfürsorge - Brenne für Deine Arbeit ohne zu verbrennen: Der Psychotherapeut Stefan Junker, der im Bereich Supervision über Erfahrung mit Ehrenamtsinitiativen verfügt, hat ein sehenswertes Erklärvideo zum Thema Selbstfürsorge erstellt - ein guter Einstieg in das Thema Selbstfürsorge im Ehrenamtsbereich. Zum Film "Selbstfürsorge - Brenne für Deine Arbeit ohne zu verbrennen" auf Youtube

 Das angekündigte neue „Landesamt für Asyl“ in Bayern ist in Wahrheit ein Landesamt für Abschiebung: „Mit dieser Bezeichnung wird das hohe Gut des völkerrechtlich geschützten Rechts auf Asyl in Misskredit gebracht“, so Diakoniepräsident Michael Bammessel zum Beschluss der bayerischen Staatsregierung. Die Pressemeldung vom 28.03.2018 lesen Sie hier.

Flüchtlingshelfer/innen gründen Bayerischen Landesverband:

Das Engagement für Geflüchtete findet vor Ort statt. Bisher gibt es jedoch kaum überregionale Zusammenschlüsse, in denen sich Engagierte austauschen können. Der Bundesverband der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer »Unser Veto« möchte einen bundesweiten Dachverband für Engagierte in der Geflüchtetenhilfe aufbauen. Am 24. März 2018 wurde in Nürnberg der erste Landesverband für Bayern gegründet. Im Sommer sollen weitere Landesverbände in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg in die Wege geleitet werden. Der Verband möchte den Engagierten eine Stimme geben und deren Forderungen an die Politik herantragen. Brief des Vorstands anbei.
Weitere Informationen zur Gründung  und Homepage von »Unser Veto«.

 Die Portalseite der Helferkreise in Bayern www.asylhelfer.bayern ist seit 4 Jahren in Betrieb – mit durchschnittlich über 3.500 Besuchern im Monat.

Mittlerweile sind hier über 300 Helferkreise aus ganz Bayern verlinkt und es werden immer noch mehr: Rechtzeitig zum Jubiläum ging vor ein paar Wochen das neue Portal www.integrationskreis.de online. Diese Seite präsentiert Integrationshilfen und -projekte in ganz Bayern, die generell ALLEN Menschen mit Migrationshintergrund offen stehen, also auch Migranten/innen ohne Fluchthintergrund. Vorgestellt und verlinkt werden in erster Linie lokale ehrenamtliche Projekte.  Derzeit ist diese neue Plattform noch im Aufbau und wächst wöchentlich um mehrere Projekte bzw. Initiativen.

 Seit 2015 haben insgesamt 55 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren Flüchtlinge in Deutschland unterstützt. Aktuell leisten noch 19 Prozent der Bevölkerung aktive Flüchtlingshilfe oder helfen auf andere Weise. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Kurzartikel: hier, Gesamtstudie: hier

APP zur Vernetzung: „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“: Initiativen geben an, in welchen Bereichen sie Unterstützung benötigen und ehrenamtliche Helfer können sich über die App (an Smartphone und PC nutzbar) nach Initiativen in ihrer Nähe informieren und ihre Hilfe anbieten: www.willkommen-bei-freunden.de/helfen.

 Interaktive Karte „Migration.Integration.Regionen“: Das Statistische Bundesamt hat eine interaktive Karte zur regionalen Verteilung von Ausländerinnen und Ausländern sowie Schutzsuchenden in Deutschland auf Kreisebene ins Internet gestellt. Zu den Informationen, die aufgerufen werden können, zählen Ausländeranteil, ausländische Bevölkerung, Schutzsuchende sowie Ausländerinnen und Ausländer am Arbeitsmarkt. Alle relevanten Bereiche lassen sich zudem nach Indikatoren wie Geschlecht oder Alter filtern: Mehr Informationen.

TranslAid: Vernetzung, Qualifizierung und Vermittlung von Dolmetscher*innen

TranslAid baut aktuell ein Netzwerk zur besseren Koordination, Ausbildung und Betreuung von Dolmetscherinnen und Dolmetschern auf. TranslAid will die Pools an Dolmetscher*innen verschiedener Organisationen bündeln sowie neue Freiwillige akquirieren. Somit soll die Suche nach geeigneten Sprachmittler*innen vereinfacht und optimiert werden. Beteiligte Organisationen können ihre Gesuche nach Dolmetscherinnen und Dolmetschern an TranslAid weiterleiten.

Für die ehrenamtlichen Übersetzer*innen gibt es von TranslAid ein regelmäßiges Angebot an Workshops, Fortbildungen und Supervision. Ausführliche Informationen finden Sie hier >>>

Infoportal "Integration vor Ort": Zur Unterstützung der Kommunen hat das Sozialministerium das Infoportal „Integration vor Ort“ auf den Weg gebracht. Das Onlineangebot liefert Antworten zu zentralen Fragen rund um die Integration und bietet einen Überblick über bestehende Angebote und Ansprechpartner/innen, mit denen man die Integration vor Ort gemeinsam gestalten kann.

Bertelsmann-Religionsmonitor: „Fast jeder zweite Muslim in Flüchtlingshilfe aktiv: Viele Gläubige in Deutschland engagieren sich für Flüchtlinge. Muslime sind dabei laut einer Umfrage aktiver als Christen. Sie könnten so zu Brückenbauern werden. […]Einen Grund für das starke Engagement von Muslimen sieht die Bertelsmann Stiftung in deren meist vorhandenem eigenen Migrationshintergrund: Die in Deutschland lebenden Muslime könnten "als Spezialisten für ihre herkunftskulturellen und seelsorgerischen Belange gelten", heißt es. Besonders viele der ehrenamtlichen muslimischen Flüchtlingshelfer hätten Wurzeln in Herkunftsregionen der Geflüchteten, etwa aus Afghanistan, Pakistan oder Bangladesch.“ Näheres hier.

Ehrenamtsbibliothek: Umfangreiches Online-Portal der Stiftung Gute-Tat zu Themen rund um bürgerschaftliches Engagement. Dabei ist die Kategorie „Flüchtlinge/Migranten“ der am häufigsten eingegebene Suchbegriff. Unter www.ehrenamtsbibliothek.de  haben Interessierte Zugriff auf über 1000 unterschiedliche Dokumente in deutscher und englischer Sprache rund um das Thema Ehrenamt. Egal, ob es um allgemeine Hinweise zur Organisation ehrenamtlicher Arbeit im Flüchtlingsbereich, zu politischen Aspekten der Freiwilligenarbeit mit Flüchtlingen oder zu konkreten Hilfestellungen beim Engagement geht, in der Ehrenamtsbibliothek werden zahlreiche Studien und Artikel speziell zu diesem Themengebiet bereitgestellt.

 Vielfalt zusammen leben – Miteinander Demokratie lernen. Ein Qualifizierungsprogramm für Integration und Demokratie Projekt ViDem ist ein Programm, bei dem Lehrer und Lehrerinnen gemeinsam mit geflüchteten Menschen arbeiten, die ebenfalls Erfahrungen und Vorkenntnisse in der Pädagogik haben. Ziel ist es, eine integrativ wirksame Praxis des Lehrens und Lernens an Schulen aufzubauen, um Kindern die Grundlagen der Demokratie zu zeigen.

Förderprogramm Demokratisch Handeln ViDem
VIDem_Kurzdarstellung.pdf
PDF-Dokument [137.7 KB]

Veranstaltungen auf facebook

www.Grundgesetz-Gratis.de