Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Aktuelles

Wichtig: Die Zugangsbeschränkung für Ehrenamtliche zu den Gemeinschaftsunterkünften ist vom StMI am 25.06.2020 aufgehoben worden.

Ablauf: Vor jedem Besuch müssen Sie Ihren Besuch ankündigen und Ihre Kontaktdaten an die Hausverwaltung geben (ihre Daten werden entsprechend dem Datenschutz behandelt und nach 4 Wochen gelöscht). Ab Betreten des Geländes und der Unterkunft ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und es gilt das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig, einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Personen mit bekanntem Kontakt zu COVID19-Fällen in den letzten 14 Tagen und Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen sind von einem Besuch ausgeschlossen. Den Infobrief vom StMI finden Sie imAnhang.            Kontaktdaten Hausverwaltung:

Freudental 1: Frau Seger, e-mail: marion.seger[at]reg-schw.bayern.de, Tel. 0821/3273410. Rübezahlweg 2-4 und Duracherstr. 36: Frau Zwing, e-mail: rosemarie.zwing[at]reg-schw.bayern.de, Tel. 0821/3272951.

Förderung hauptamtlicher Integrationslots/innen wird über das Jahr 2020 fortgesetzt: Innenminister Herrmann bewertet das Förderprojekt in einer Evaluierung als vollen Erfolg. Den Abschlussbericht finden Sie hier. Die Stelle in Kempten ist aufgeteilt auf je eine 0,5 Stelle beim Haus International: Schwerpunkt Europa (Abdulrahman Alshalaby) und Diakonie: Schwerpunkt Flucht (Anke Heinroth).

Wettbewerb Aktiv für Demokratie und Toleranz 2020 gestartet: das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) sucht erfolgreiche übertragbare zivilgesellschaftliche Projekte für eine lebendige und demokratische Gesellschaft. Den Preisträgerinnen und Preisträgern winken Geldpreise von bis zu 5.000 Euro und sie profitieren von einer verstärkten Präsenz in der Öffentlichkeit. Einsendeschluss ist der 27.09.2020. Flyer anbei. Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Lagebericht Rechtsextremismus in Bayern erstellt von den Grünen: hier.

Neuer Vorstand bei der Diakonie Kempten Allgäu: Die vakante Stelle des 1. Vorstands wird ab dem 1. Oktober 2020 mit Herrn Roland Hüber neu besetzt.

Diakonie und Caritas fordern: Menschen in Flüchtlingsunterkünften brauchen besseren Schutz vor Corona. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Große Flüchtlingsunterkünfte dürfen nicht zu neuen Corona-Hotspots werden. Eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge ist der beste Schutz - für sie und die ganze Gesellschaft. Die Diakonie fordert seit Jahren gute Standards der Unterbringung. Corona belegt, dass das Konzept, viele Menschen auf engem Raum zusammenzupferchen, der falsche Weg ist." Weitere Infos: hier.

Video-Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2020 mit Peter Ruhenstroth-Bauer von der UNO Flüchtlingshilfe: hier.

 

Die Servicestelle des Instituts für Sozialpädagogische Forschung in Mainz hat eine kostenlose Arbeitshilfe Wir geht nur gemeinsam für die Jugendarbeit mit Geflüchteten erstellt: hier.

 

Facebook-Gruppe der SchlaU-Werkstatt: Flucht-Bildung-Corona. In dieser Gruppe können sich Praktiker/innen und Wissenschaftler/innen über gute Bildungsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten für junge Geflüchtete austauschen: hier.

 

Webinare von SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik: Die Werkstatt hat nun auch auf Online-Fortbildungen umgestellt. Weitere Informationen über aktuelle Angebote und Kontakt: hier.

 

Ab sofort gibt es auf der Nachrichtenseite von Asylhelfer.Bayern auch einen Veranstaltungskalender.

Aufzeichnung des Webinar mit RA Jens Diekmann auf dem VHS-Ehrenamtsportal: "Mitwirkungspflichten, Sozialrecht, Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten in Zeiten von Corona!" Webinar auf YouTube: hier.

Studentin der Ethnologie an der LMU München sucht für ihre Abschlussarbeit „Ehrenamtliche mit andauernden Kontakt zu abgeschobenen Personen“ ehrenamtliche Helfer/innen, die noch Kontakt zu abgeschobenen Personen halten und bereit wären ein Interview zu führen. Weitere Infos anbei.

unserVeto: Argumentationshilfe zum Umgang mit der AfD von Ulrich Waas : hier.

Stayschool: bietet Helfer/innen die Möglichkeit, sich während des Shutdowns gemeinnützig einzubringen und Kinder und Jugendliche bei ihren Homeschooling-Aufgaben online zu unterstützen. Link: hier.

FAITH – Menschen mit Fluchthintergrund als Muttersprachliche Trauma-Ersthelfer (MTH) - Online-Ausbildung zum/zur Multiplikator/in

Das FAITH Konzept bietet ein niedrigschwelliges und multiplizierbares Werkzeug zur primären Intervention nach schwerer Traumatisierung. Kern des niedrigschwelligen Konzepts ist die Qualifizierung von Trauma-Ersthelfer/innen, die traumatisierten Landsleuten in ihrer Muttersprache beistehen können. Ziel ist die Linderung individueller Beschwerden und einer Weichenstellung zur Verbesserung der Resilienz. Das FAITH Konzept versteht sich außerdem als ein Beitrag zur Gewalt- und Fluchtursachenbekämpfung.
Aktuell werden Multiplikator/innen gesucht - die nächsten Schulung findet am 19./20. und am 26./27. Juni 2020 statt. Gestaffelte Teilnahmegebühr.
Mehr Informationen hier oder auf Facebook.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie fordert schnelles Handeln in Bezug auf die Ausbrüche des Corona-Virus in mehreren Flüchtlingsunterkünften: „Flüchtlingsunterkünfte wurden bei Maßnahmen zum Schutz vor Corona vernachlässigt. Die hohe Zahl an Infizierten bestätigt unsere Warnungen, dass vor allem in den großen Aufnahmeeinrichtungen mit mehreren hundert Bewohnerinnen und Bewohnern trotz Hygienemaßnahmen kein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet werden kann. Menschen sind hier oft auf engstem Raum in kleinen Mehrbettzimmern mit bis zu vier oder sechs Personen, gemeinschaftlich zu nutzenden Dusch- und Waschräumen, Toiletten und Küchen ohne Ausweichräumlichkeiten untergebracht. Aufgrund der Inkubationszeit und der dichten Belegung breitet sich das Virus in diesen Einrichtungen besonders schnell aus.“

Mehr Infos im Diakonie Themenportal "Gemeinsam Flüchtlingen helfen": hier.

Blog-Beitrag von Ulrich Lilie "Europa der Menschenrechte": hier

Informationen zur Masern-Impfpflicht: Für Personen, die nach dem 31.12.1970 geboren sind und in einer Unterkunft tätig werden besteht eine Impfpflicht. Diese Verpflichtung betrifft auch Dritte, die ehrenamtlich oder in einer beratenden Form tätig werden. Wer vor dem 01.03.2020 in einer Unterkunft tätig war ist zur Erbringung des Nachweises bis zum 31.07.2021 verpflichtet. Personen, die erstmals in einer Unterkunft nach dem 01.03.2020 tätig werden, müssen den Impfnachweis unverzüglich vorlegen. Weitere Infos hier.

Aufruf: So können Sie helfen: Rufen Sie Ihre Kontakte unter den Geflüchteten an, fragen Sie nach Unsicherheiten und Problemen, und geben Sie unsere Kontaktdaten (Handzettel Kontaktinfos unter Betreuungsangebote) weiter. 

Da einige Ratsuchende kein Guthaben auf ihren Handys haben, bieten Sie an, die Telefonnummern an uns weiterzugeben: dann melden wir uns!

Sehr hilfreich wäre für uns auch zu erfahren, mit wem Sie in Kontakt sind. Bitte schicken Sie mir über asylinkempten[at]diakonie-kempten.de dazu die Namen all Ihrer Kontakte zu, dann können wir bei Ihnen nachfragen, wenn wir selbst keine Kontaktdaten haben (Sie können gerne dazu schreiben: Braucht Beratung/braucht keine Beratung).

=> Wir versuchen, möglichst flächendeckend alle zu erreichen! Damit unterstützen Sie unsere Arbeit und helfen mit, Unsicherheiten möglichst gering zu halten.

Vielen Dank!

Wichtig: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge: bitte stellen Sie ihre sozialen direkten Kontakte auch zu Geflüchteten ein. Bitte besprechen Sie alles über Whatsapp, Telefon, E-Mail oder schreiben Sie einfach ganz altmodisch einen Brief – bestimmt ist das auch für die Kinder ein schönes Erlebnis, Post zu bekommen!

 

Bitte beachten: Es gilt derzeit ein generelles Betretungsverbot für Dritte in Flüchtlingsunterkünften.

 

Flüchtlinge für Corona schützen! Bayrischer Flüchtlingsrat fordert weitgehende Maßnahmen zum Schutz von Flüchtlingen und Personal in Unterkünften, Behörden und Gerichten. Forderungen: hier.

"Ich dachte, wir leben in einem christlichen Land...". Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, nimmt Stellung im Videoblog „Menschenskind“ zur geplanten Aufnahme von Kindern aus Griechenland durch Deutschland und andere Länder der EU: hier.

Die Asylhelfer.Bayern-App für Android-Smartphones ist jetzt verfügbar. Alle Infos zur Installation im Flyer anbei.

AsylforumApp_Anleitung_Bayern.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]

Projekt „Perspektive Teilhabe“: Im Mittelpunkt des dreieinhalbjährigen Projekts standen die Aktivitäten von Freiwilligen und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit. Zum Projektende sind nun die beiden letzten Working Paper erschienen. Das erste Working Paper „Politisierung von Freiwilligen in der Geflüchtetenarbeit“ (PDF) beschäftigt sich mit den Auswirkungen lokaler sozialer Konflikte um die Aufnahme von Geflüchteten. Im zweiten Working Paper wird untersucht, welche Rolle Gender im Engagement mit Geflüchteten spielt (PDF).

Kurz-Expertise der Robert Bosch Stiftung zum kostenfreien Download: Wechselwirkungen, Steuerungsmaßnahmen und Handlungsempfehlungen: Vielfalt von Zuwanderung und Entwicklung ländlicher Räume (2020).

Die Kurz-Expertise bringt Zuwanderungsprozesse mit Fragen ländlicher Entwicklung in Verbindung und verknüpft Auswirkungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Gesundheit, Bildung und Sprache, räumliche Mobilität und soziale und politische Teilhabe mit den Herausforderungen und Chancen von Zuwanderung und formuliert abschließend Handlungsempfehlungen für einen ganzheitlichen Umgang mit dem Thema Zuwanderung auf dem Land, die sich an Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft richten.

Download hier.

Bericht Pro Asyl: BMI-Pläne: Kommt die komplette Abschottung der EU?

Im Januar haben sich die EU-Innenminister in Zagreb getroffen. Thema dabei waren auch die Pläne des Bundesinnenministeriums (BMI) zur Reform des europäischen Asylsystems. Kurz zusammen gefasst plant das BMI Folgendes: An den EU-Grenzen werden Grenzverfahren durchgeführt, während derer die Schutzsuchenden inhaftiert sind. Nur bei positiver Vorprüfung erfolgt die Einreise zur Durchführung des Asylverfahrens in die EU. Es drohen also pauschale und massenhafte Inhaftierungen und Abschiebungen ohne sorgfältige Prüfung der Fluchtgründe.

Zum Bericht: hier.

Fakten zur Einwanderung in Deutschland vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration: hier.

Die am 18.02.20 bei Radio LORA München veröffentlichte Radiosendung des MFR zum ehrenamtlichen Engagement für Geflüchtete ist nun auch als Podcast hier abrufbar.

Studie der Robert-Bosch-Stiftung: Welche kulturellen Unterschiede Flüchtlinge wahrnehmen – und wie sie damit umgehen: hier.

Information des Bayerischen Flüchtlingsrats zu Abschiebungen: "Von den in Bayern für die [letzte] Abschiebung nach Kabul vorgesehenen Afghanen sind fünf Personen […] wieder von der Liste genommen worden. […] Je früher Bemühungen einsetzen, abgelehnte Asylsuchende bei der Integration zu unterstützen, desto erfolgreicher sind wir im Krisenfall. Wer nachweisen kann, dass er sich um Ausbildung und Arbeit bemüht, vielleicht sogar ein Ausbildungsplatzangebot vorweisen kann, hat bessere Chancen als jemand, der nach der ersten Ablehnung die Flinte ins Korn geworfen hat. Wer auch sozial gut integriert ist, steht auch bei einer Verhaftung besser da als jemand, der vor allem mit seinen afghanischen Freunden abhängt und sonst kaum Kontakte hat. […] natürlich gilt das alles nicht nur für Afghanen ... und natürlich gilt das auch nicht nur für eine drohende Abschiebung."

Kurz Umfrage der UN: Die Vereinten Nationen (UN) werden 75 Jahr alt und starten den weltweit größten Dialog über die Frage, wie wir unsere Zukunft gemeinsam gestalten können. „Kein Land, keine Gemeinschaft kann die komplexen Probleme unserer Welt alleine lösen“, sagt UN-Generalsekretär António Guterres. „Wir müssen zusammenkommen, nicht nur um miteinander zu sprechen, sondern um uns gegenseitig zuzuhören." Was denken Sie: Wie sieht die Welt in 25 Jahren aus? Welche Entwicklungen sind für unsere Zukunft entscheidend? Und wie sollen die UN darauf reagieren? Zur Umfrage (Englisch, ca. 5 Minuten): hier.

Infobroschüre "Antimuslimischer Populismus - Rechter Rassismus in neuem Gewand":

Antimuslimischer Populismus ist der Treibstoff des Rechtspopulismus in Deutschland und Europa. Der Islam dient dabei als Projektionsfläche für Feindbildkonstruktionen, die bis in die Mitte der Gesellschaft hinein Wirkung entfalten. Sie sind Ausdruck einer neuen Form des Rassismus, in der die tatsächliche oder auch nur zugeschriebene religiöse Zugehörigkeit ethnisiert wird. Der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler stellt in diesem Baustein zentrale Merkmale und aktuelle Ausdrucksformen des antimuslimischen Populismus dar.

Zur Broschüre: hier.

 Bericht von Pro Asyl: Ergebnis der Abschottungstaktik auf Kosten Schutzsuchender: Das Bundesinnenministerium hat die Asylstatistik zum Jahr 2019 veröffentlicht. Der Bundesinnenminister wertet es als Erfolg, dass es weniger Schutzsuchende nach Deutschland geschafft haben. Diese rein nationale Sicht ignoriert: Erstmals waren 2019 weltweit mehr als 70 Millionen Menschen (UNHCR) auf der Suche nach Schutz. Allein in Nordsyrien sind im Dezember 2019 Hunderttausende (tagesschau.de) neu in die Flucht geschlagen worden. Die immer größer werdende Verzweiflung und Notlage der Menschen ist für Seehofer nichts anderes als »Migrationsdruck«, den es abzuwehren gilt. »Was vom Bundesinnenministerium als Erfolg verkauft wird, geht auf Kosten Schutzsuchender«, sagt Bellinda Bartolucci, Leiterin der Abteilung Rechtspolitik bei PRO ASYL. Weiterlesen hier.

 Im Anhang finden Sie eine gute Übersicht des Münchner Flüchtlingsrats mit den Neuerungen, die sich durch das Migrationspaket des letzten Jahres ergeben haben.

Hier finden Sie den Bericht und die Projektvorstellung der Allgäuer Zeitung (Online-Portal) über die Abiola gGmbH, die unter anderem unser Internetcafé sponsert und uns bei Fahrkostenerstattungen für Ihr ehrenamtliches Engagement unterstützt (ehem. Fa. Alpensolar). An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön nach Sulzberg!

Siehe auch unter Allgem. Informationen -->Petitionen, Spenden Afrikahilfeprojekt der Abiola gGmbH

Vor kurzem startete unsere Aktion „Ich verteidige Menschenrechte. Und Du?” als gemeinsame Initiative von Diakonie Deutschland, dem Deutschen Anwaltverein – Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht und dem Deutschen Caritasverband. Unser Ziel ist es, angehende Jurist_innen über den Beruf des Asyl-/Migrationsrechtsanwalts zu informieren und dafür zu begeistern. Spezialisierte Anwältinnen und Anwälte sind Voraussetzung für individuelle Rechtsdurchsetzung, haben eine unerlässliche Kontrollfunktion für Rechtsstaatlichkeit in Deutschland und der EU und sind eine unverzichtbare Stütze für die Migrationsdienste der Wohlfahrtsverbände. Heribert Prantl bezeichnet sie als „HeldInnen des Alltags“.

 Daher: #verteidigeMenschenrechte !

Herzstück der Informations-Aktion ist ein Videoclip. Darin berichtet Petra Haubner, Anwältin für Migrationsrecht in Passau, über ihren Beruf. Petra Haubner im Film: „Es geht jeden Tag darum, Menschenrechte durchzusetzen. Für mich ist das ein Privileg”.

Interessierte Jurist_innen finden darüber hinaus weitere Informationen, ein Interview zum Anwaltsberuf sowie aktuelle Stellenangebote auf der Webseite des Infoverbunds Asyl & Migration: www.asyl.net/menschenrechte-verteidigen.

Eine Facebook-Live-Sendung auf dem Kanal des Deutschen Caritasverbandes bietet am 16. Dezember (18-19 Uhr) außerdem die Möglichkeit, der Fachanwältin Maria Kalin aus Passau live Fragen zu ihrem Beruf, aber auch zu konkreten Fällen zu stellen. Die Sendung wird im Anschluss auf der Webseite des Infoverbunds Asyl & Migration zur Verfügung gestellt. Auch hier freuen wir uns, wenn Sie Ihre Community darüber informieren.

AnkER-Zentren, die Erstaufnahme-Einrichtungen, wie sie der Freistaat Bayern derzeit betreibt, sind keine Orte, wo Kinder auch nur für kurze Zeit aufwachsen sollten. In einer Anhörung im bayerischen Landtag waren sich die meisten Expertinnen und Experten einig, dass die Lebensbedingungen in diesen Aufnahmeeinrichtungen katastrophal sind. Was verändert werden muss, kann man im report von Refugio lesen.

Der bayrische Verfassungsgerichtshof hat das bayerische Integrationsgesetz zumindest in Teilen für verfassungswidrig erklärt. Das Gesetz stehe im Widerspruch zur Rundfunkfreiheit, zur Meinungsfreiheit und teils auch zum Bundesrecht. Alle weiteren Informationen hier im Artikel in der Süddeutschen. Hier eine Zusammenfassung der Kritikpunkte gegen das "Integrationsgesetz".

Minas - Atlas über Migration, Integration und Asyl: Die Themen Migration, Integration und Asyl bilden das Fundament der Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Mit der nun vorliegenden neunten Ausgabe des "Atlas über Migration, Integration und Asyl" (Minas) werden diese Themenfelder in kartographischen und informatorischen Grafiken anschaulich gemacht und geben einen Überblick über die Arbeit des Bundesamtes und das Migrationsgeschehen in Deutschland, Europa und der Welt.

Die Bundesregierung löst die im Koalitionsvertrag vereinbarte unabhängige Asylverfahrensberatung nicht ein. Hier weiterlesen.

Informationen zu Herkunftsländern: Broschüren zu Syrien, Irak, Afghanistan, Somalia, religiösen und soziokulturellen Praktiken erhalten Sie als Download bei der Universität Wien: hier. Informationen zu den meisten Herkunftsländern der Welt gibt es bei der Schweizerischen Flüchtlingshilfe hier.

Aktuelle Bundesdrucksachen: Hier finden Sie ausführliche Statistiken zu in Deutschland lebenden Geflüchteten. Hier finden Sie die Statistiken zum Dublin-Verfahren für das zweite Quartal 2019.

Internationaler Leitfaden für Fair-Trade-Labels: Der Leitfaden gibt Orientierung, welche Fair-Trade-Labels die internationalen Prinzipien des Fairen Handels glaubwürdig umsetzen: Download PDF (Englisch).

Hier (Überblick) und hier (Link zum Bericht) finden Sie den neuen Integrationsbericht der Bundesregierung.

Datenschutz? Sorgfaltspflicht? Versicherungsschutz? - Auch im freiwilligen Engagement gibt es Standards und Regelungen, die rechtlich oder ethisch begründet sind. Die Basisinformation Nr. 4 des Informationsverbund Asyl und Migration hier beschäftigt sich mit (fast) allen Fragen, die sich im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements häufig stellen. An dieser Stelle möchte ich wieder einmal auf die Registrierung als ehrenamtlich Engagierte/r bei der Diakonie hinweisen, die Ihnen u.a. einen erweiterten Versicherungsschutz bietet. Außerdem verpflichten Sie sich zur Verschwiegenheit. Es kommen keine neuen Verpflichtungen auf Sie zu! Info hier.

Kirchenasyl: Bundesamt agiert immer restriktiver: In weniger als zwei Prozent der Fälle übernimmt das Bamf auf Antrag der Kirchengemeinden das Asylverfahren und verzichtet von sich aus auf eine Abschiebung. Um eine Abschiebung dennoch zu verhindern, müssen Gemeinden einen Flüchtling oft über lange Zeit beherbergen. Auch die Chance auf Familienzusammenführung in Deutschland für Flüchtlinge, deren Angehörige in Griechenland leben, ist drastisch gesunken. Hier zum Artikel in der SZ vom 07.10.2019.

Globaler Nachhaltigkeitsbericht der Vereinten Nationen: Im „Global Sustainable Development Report“ (GSDR) kommen die Vereinten Nationen zu dem Schluss, dass die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele wesentlich ambitionierter umgesetzt werden müssen. Besorgniserregend sind laut Bericht vor allem die global wachsende soziale Ungleichheit, der ungebremste Klimawandel, der voranschreitende Verlust der biologischen Vielfalt sowie die zunehmende Menge an Abfällen: hier zum .pdf-Download (englisch).

Siegel „Grüner Knopf“ für fair gehandelte Textilien: Ein staatlich kontrolliertes Siegel soll es Verbraucherinnen und Verbrauchern künftig erleichtern, fair gehandelte Kleidung zu erkennen. Um das Textilsiegel „Grüner Knopf“ zu erhalten, müssen Unternehmen insgesamt 26 Kriterien erfüllen. Dazu gehören das Verbot von Kinderarbeit, die Zahlung von Mindestlöhnen, das Recht auf Vereinigungsfreiheit und kollektive Verhandlungen, der Verzicht auf gefährliche Chemikalien sowie die Einsparung von Kohlendioxid. Weitere Infos hier.

Faktencheck Migration 2018: Der zweite Band des "Faktencheck Migration" der Stadt Kempten (Allgäu) ist online ab sofort hier einsehbar. Die gedruckte Version erhalten Sie auf Anfrage im Amt für Integration: Tanja Böser, Tel.: 0831/2525-8192 , E-Mail: bildnungskoordination[at]kempten.de.

vhs- Ehrenamtsportal: Themenwelt "Fluchtursachen, Wege und Erfahrungen" ist online: Aus welchem Grund fliehen Menschen? Wer ist besonders schutzbedürftig und warum? Welche Fluchtrouten werden bevorzugt und was erleben Menschen auf der Flucht? Die neue Themenwelt „Fluchtursachen, Wege und Erfahrungen“ stellt zuverlässige und spannende Informationen zum Thema Flucht bereit. Sie ist in Kooperation mit der UNO-Flüchtlingshilfe entstanden.

Handreichung "Diskriminierungsschutz für Geflüchtete": Der Paritätische Nordrhein-Westfalen hat eine Handreichung erarbeitet, mit der Berater/innen, Unterstützer/innen und andere, die Geflüchtete regelmäßig beraten "Diskriminierungen leichter und treffsicherer identifizieren" sollen können und eine "praktische Anleitung zur Reaktion auf festgestellte Diskriminierungen" zur Verfügung haben. Es geht um praxisnahe juristische Interventionen zum menschenrechtlichen Diskriminierungsschutz für Geflüchtete.

Asylhelfer.Bayern-Portal: ab sofort gibt es auf der Nachrichtenseite von Asylhelfer.Bayern auch regionale Informationen und Nachrichten.

 

Obergrenze halbiert: Die Netto-Fluchtmigration ist geringer als Vorgegeben. Die Obergrenze von 200.000 Personen wird der Bundesregierung zufolge auch 2019 deutlich unterschritten. Bereinigt man die Zahl, ist die Netto-Einwanderung sogar weit unter 100.000 Personen. Weitere Informationen: hier.

Interessante Informationen der Friedrich-Ebert-Stifung (FES): Themenportal Flucht, Migration und Integration: hier.

vhs-Ehrenamtsportal: Videoreihe: Ein Blick auf mein Herkunftsland: Interviews zu den Ländern Afghanistan, Irak, Irak (Kurdistan), Iran, Syrien und Somalia.

In der Videoreihe kommen Geflüchtete zu Wort und beschreiben mit einem ganz persönlichen Blick ihr eigenes Herkunftsland; teilweise auch ihr Leben in Deutschland.

Neues Infoblatt "Zur Sache" von unserVETO Bayern: "Kriminalität und Pressemitteilungen der AfD: Verzerrt die AfD systematisch Darstellungen zur Kriminalität, …" hier.

NEU: Seebrücke Kempten: "Die SEEBRÜCKE setzt sich dafür ein, dass Menschen, die fliehen mussten, einen Ort zum Ankommen finden - einen Sicheren Hafen. Wir sind der festen Überzeugung, dass dort, wo die Bundespolitik ihrer Verantwortung nicht gerecht wird, die kommunale Politik tätig werden muss. Daher fordern wir unsere Stadt Kempten auf, sich zum Sicheren Hafen zu erklären. Außerdem suchen wir für unsere kleine überschaubare Gruppe noch mehr Aktivist*Innen! "

Online-Petition: hier. Kontakt: Juliane Simmler, seebruecke.kempten[at]gmx.de.

Vielfalt leben: Die Plattform Kennen.Lernen der Diakonie Deutschland ist online:

"Sich kennenzulernen ist ein erster Schritt für ein neues Miteinander und für ein gemeinsames WIR in unserer Gesellschaft. Teilhabe, Integration und Inklusion zu ermöglichen, sind wichtige Aufgaben in allen diakonischen und kirchlichen Arbeitsfeldern", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Mit der Plattform Kennen.Lernen will die Diakonie das Engagement von Menschen sichtbar machen, sie  ermutigen, ihr  Engagement zu zeigen und als Botschafterinnen und Botschafter für Vielfalt weiter zu tragen."

Um dieses Engagement für Vielfalt vor Ort zu zeigen, werden deutschlandweit Projekte gesucht, die sich für Vielfalt und Begegnung einsetzen und auf der Plattform vorstellen. Dieses Engagement wird in einem Video von prominenten Mitstreiter*innen unterstützt.

Unterstützerfilm: youtube  und Projekt-Website.

 Bewegte Zeiten: Rückblick auf die Integrations- und Migrationspolitik der letzten Jahre: Das Jahresgutachten 2019 des SVR hier als pdf.

Ein wichtiges und gutes Infoportal mit vielen Hinweisen und Materialiens sei hingewiesen http://fluechtlingshelfer.info.

Auf ehrenamtliche Initiative hin fand am 08.03.19 ein Gespräch mit Alexander Hold - Freie Wähler Kempten, MdL und dritter Vizepräsident des Landesparlaments -  in Kempten statt. Gesprächsinhalte waren unter dem Aspekt Abschiebung und Erteilung von Arbeits- bzw. Ausbildungsgenehmigungen: Fachkräftemangel, Pflegenotstand, Schul-Abschlüsse, sowie Führerschein und Integrationsleistung.

Wichtig: Alle  Anträge auf Ausbildungs- und Arbeits-Genehmigungen und Ausbildungsduldung sollten erst mal auf offiziellen Weg über das zuständige Ausländeramt beantragt werden (Hinweis auf die neue Vollzugshinweis-Verordnung nicht vergessen). Falls die Genehmigungsanträge abgelehnt werden, bitte an Marlies Stubenrauch vom Helferkreis Freudental (für die Region Allgäu) weiterleiten: Es wurde mit Herrn Hold vereinbart, dass sie die Fälle nochmals sammelt, prüft und dann an Herrn Hold weiterreicht. E-Mail-Adresse: marlies.stubenrauch@gmx.de.

Das ausführliche Gesprächsprotokoll und die Anhänge/Musteranträge dazu finden Sie in Kürze hier.

Die Bayerischen Asylgipfel haben ab sofort eine neue Web-Adresse: www.asylgipfel-bayern.de (die bisherige Adresse www.asyl.bayern wird in Kürze abgeschaltet.)

Ab sofort können Sie sich auf der Nachrichten-Seite von www.asylhelfer.bayern nicht nur über allgemeine Nachrichten, Infos der Integrationsbeauftragten und der Kanzlei Haubner Schank informieren, sondern finden auch Informationen von mateo, vom BAMF, Nachrichten der Landesflüchtlingsräte in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Sachsen, sowie Informationen von www.asyl.net, Netzwerk iQ, proASYL, dem UNHCR und sogar Nachrichten aus Österreich, die von www.asyl.tirol übernommen werden.

"Somit haben Sie auf einer Seite einen Überblick über so gut wie alle wesentlichen aktuellen Nachrichten zum Thema und sparen sich das tägliche Öffnen vieler einzelner Websiten. Außerdem wird das Vorhandensein neuer Nachrichten seit Ihrem letzten Besuch automatisch angezeigt (wenn Sie in Ihrem Browser Cookies zulassen), so kann Ihnen keine Information mehr entgehen. Wenn Sie den Zähler zurücksetzen wollen, weil beim ersten Mal ja alle Nachrichten als ungelesen angezeigt werden, einfach oben links auf das runde Symbol mit den drei Strichen klicken. Hier erscheint ein Auswahlfeld in dem Sie auf "alles gelesen" klicken können."

UnserVeto (Verband der bayerischen Flüchtlingshelfer/innen): Informationsreihe Was ist Sache, Argumentationshilfe in politischen Diskussionen Nr. 4 zum Thema Abschiebungen: hier.

 Pariser Erklärung: Die Unterzeichner dieser Erklärung sind Akteurinnen und Akteure aus Deutschland und Frankreich, die sich tagtäglich um die Aufnahme, Beratung und Betreuung von Flüchtlingen kümmern. Sie wollen gemeinsam unterstreichen, dass das individuelle Recht auf Schutz und Asyl ebenso wie die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und der Wahrung der Menschenrechte, wie in Artikel 2 des Vertrages über die Europäische Union verankert, für die Europäische Union konstitutiv sind. Unterzeichner sind: AWO Bundesverband e. V., Caritas Deutschland, Deutscher Paritätischer Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Forum réfugiés-Cosi, France terre d'asile, ProAsyl, Samu social de Paris. Hier finden Sie die Erklärung vom 07.03.2019.

Was ist dran an Aussagen wie "Flüchtlinge sind krimineller als Einheimische?": Faktencheck Kriminalität hier.

Arbeitshilfe vom AK "Argumentationshilfe in politischen Diskussionen" zum Thema: Kriminalität und Migration: hier. Es setzt sich mit der häufig anzutreffenden Behauptung auseinander, Migranten/Flüchtlinge seien häufiger kriminell.

 Kommunale Spielräume zur Förderung legaler Zufluchtswege: Einige deutsche Städte und Gemeinden wollen freiwillig Schutzsuchende aus dem Ausland aufnehmen. Flüchtlingspolitische Entscheidungen werden jedoch in der Regel auf Bundesebene getroffen. Welche Spielräume bleiben da für Kommunen? Das Dossier von Helene Heuser (RLC Hamburg) finden Sie hier.

 

Die sozialpolitischen Megathemen der Diakonie Bayern 2018-2023 finden Sie im Anhang.

Megathemen.pdf
PDF-Dokument [466.7 KB]

Unser Veto: Der Arbeitskreis "Argumentationshilfe in politischen Diskussionen" hat sein erstes Papier fertiggestellt: es kann hier aufgerufen oder heruntergeladen werden. Thema sind die AnkER-Zentren in Bayern (weitere Argumentationshilfen werden folgen.)

FES OnlineAkademie: Hier finden Sie vier kurze Tutorials, die typische Arbeitsfelder der Integrationsarbeit aufgreifen, Handlungs- und Lösungswege aufzeigen und alle Aktiven in ihrer täglichen Arbeit unterstützen mögen. Die Themen lauten: Integration ist machbar - Von der Flüchtlings- zur Integrationsarbeit - Konkrete Handlungsfelder in der Integrationsarbeit - Dauerhaftes Engagement in der Integrationsarbeit. Über Rückmeldungen, wie Sie die Filme finden, freue ich mich sehr!

Neue Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung ist Gudrun Brendel-Fischer.

 "Masterplan der bayerischen Asylhelfer*innen" vorgestellt: Der Masterplan ist eine Initiative der Bamberger Mahnwache Asyl. Er enthält die 60 Forderungen, die der Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V. zusammen mit 102 anderen Asylorganisationen im September für die bayerische Landtagswahl veröffentlichte, aber auch Lösungsansätze für europäische und globale Herausforderungen. Dieses Vorhaben unterstützen die Verbände unserVeto, Matteo, AGABY und der Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V. mit ihren eigenen Forderungen. Die Veröffentlichung geschieht zudem in enger Abstimmung mit den Organisationsteams der fränkischen, oberbayerischen und ostbayerischen Asylgipfel. In den kommenden Monaten wird der Masterplan auf den einzelnen regionalen Gipfeln vorgestellt und dort diskutiert werden. (Informationen zu den Asylgipfeln und Anmeldung unter www.asyl.bayern).

Den Masterplan und weitere Informationen dazu können Sie hier abrufen.

Wie argumentiert man gegen Rassismus? Die Bundeszentrale für politische Bildung hat mehrere Flyer zur Lösung zusammengestellt. Siehe im Anhang.

Gegen Antisemitismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Antisemitism[...]
PDF-Dokument [172.8 KB]
Gegen Antiziganismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Antiziganism[...]
PDF-Dokument [281.4 KB]
Gegen Islamfeindlichkeit
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Islamfeindli[...]
PDF-Dokument [426.5 KB]
Gegen Rassismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Rassismus_we[...]
PDF-Dokument [212.4 KB]

 Schulter an Schulter (SAS): "… antimuslimische Anschläge sowie Angriffe auf Flüchtlinge haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Im Jahr 2017 waren in Deutschland etwa 1.500 Straftaten antisemitisch und 1.000 antimuslimisch motiviert. Es gab über 2.200 tätliche Angriffe auf Geflüchtete. Bei jeder Form von Gewalt sind breite Solidarisierungen mit den Opfern erforderlich. Die Täter dürfen nicht den Eindruck bekommen, dass menschenfeindliche Aktionen von der Bevölkerung akzeptiert werden. SCHULTER AN SCHULTER (SAS) gibt Anregungen, was bei Anschlägen getan werden kann." Infoflyer anbei.

Schulter an Schulter gegen antimuslimische und antisemitische Anschläge
Sti_SAS_Flyer.pdf
PDF-Dokument [394.9 KB]

Viele Menschen in Deutschland finden, dass das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft gut funktioniert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration: hier.

Warum sind Zurückweisungen an der Grenze rechtswidrig? Eine Stellungnahme des DIMR (Deutsches Institut für Menschenrechte) im Anhang.

Gewaltprävention an Schulen (u.a. Interkulturelle Kompetenz, Umgang mit Ehrkulturen, Vorbeugung von Radikalisierung): Das Projekt „Gewalt - wozu?“ wendet sich an Grundschulen und startet im Schuljahr 2018/2019. Kontakt: AntigewaltKompetenzZentrum e.V. (AKZ), Dagmar Behtke, Tel. 0174/9805003 mail: dagmar.bethke.akz[at]gmail.com.

 Projekt „Telefonjoker“ von FaZIT – telefonischer Sprachmittlungs-dienst

Der „Telefonjoker“ ist ein telefonischer Sprachmittlungsdienst, der ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in ihrem Engagement für die soziale Integration von Geflüchteten unterstützt. Der „Telefonjoker“ verfolgt das Ziel, in Standard-situationen des Alltags ein schnelleres gegenseitiges Verstehen, einen Abbau von Missverständnissen und ein besseres Vermitteln von notwendigen Handlungen zu ermöglichen. Damit werden die lokalen und regionalen Aufnahmestrukturen, insbesondere die zivilgesellschaftlichen Strukturen, gestärkt. Er ermöglicht ihnen, zuverlässig wichtige Informationen von Zugewanderten zu erhalten bzw. umgekehrt den Betroffenen notwendige Informationen in ihrer Muttersprache ohne Missverständnisse und Einschränkungen zu vermitteln.

Die qualifizierten Sprachmittelnden stehen montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr unter 01806-565370-1 (für Arabisch) und 01806-565370-2 (für Persisch) zur Verfügung. Sie sind für 0,20 € aus dem deutschen Festnetz und maximal 0,60 € aus dem deutschen Mobilfunk pro Anruf erreichbar.

Videotipp: Selbstfürsorge - Brenne für Deine Arbeit ohne zu verbrennen: Der Psychotherapeut Stefan Junker, der im Bereich Supervision über Erfahrung mit Ehrenamtsinitiativen verfügt, hat ein sehenswertes Erklärvideo zum Thema Selbstfürsorge erstellt - ein guter Einstieg in das Thema Selbstfürsorge im Ehrenamtsbereich. Zum Film "Selbstfürsorge - Brenne für Deine Arbeit ohne zu verbrennen" auf Youtube

APP zur Vernetzung: „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“: Initiativen geben an, in welchen Bereichen sie Unterstützung benötigen und ehrenamtliche Helfer können sich über die App (an Smartphone und PC nutzbar) nach Initiativen in ihrer Nähe informieren und ihre Hilfe anbieten: www.willkommen-bei-freunden.de/helfen.

Infoportal "Integration vor Ort": Zur Unterstützung der Kommunen hat das Sozialministerium das Infoportal „Integration vor Ort“ auf den Weg gebracht. Das Onlineangebot liefert Antworten zu zentralen Fragen rund um die Integration und bietet einen Überblick über bestehende Angebote und Ansprechpartner/innen, mit denen man die Integration vor Ort gemeinsam gestalten kann.

Ehrenamtsbibliothek: Umfangreiches Online-Portal der Stiftung Gute-Tat zu Themen rund um bürgerschaftliches Engagement. Dabei ist die Kategorie „Flüchtlinge/Migranten“ der am häufigsten eingegebene Suchbegriff. Unter www.ehrenamtsbibliothek.de  haben Interessierte Zugriff auf über 1000 unterschiedliche Dokumente in deutscher und englischer Sprache rund um das Thema Ehrenamt. Egal, ob es um allgemeine Hinweise zur Organisation ehrenamtlicher Arbeit im Flüchtlingsbereich, zu politischen Aspekten der Freiwilligenarbeit mit Flüchtlingen oder zu konkreten Hilfestellungen beim Engagement geht, in der Ehrenamtsbibliothek werden zahlreiche Studien und Artikel speziell zu diesem Themengebiet bereitgestellt.

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