Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Aktuelles

In Syrien verschärft sich der Hunger - Diakonie Katastrophenhilfe besorgt über humanitäre Situation: Im 12. Kriegsjahr spitzt sich die humanitäre Not in Syrien immer weiter zu. Zum Beginn der Brüsseler Geberkonferenz fordert Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe: "Das Leid der Menschen in Syrien darf gerade jetzt nicht vergessen werden. Explodierende Lebensmittel- und Energiepreise und die Folgen des Ukraine-Kriegs treiben immer mehr Menschen in den Hunger." Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung vom 09.05.2022: hier.

Live-Stream zur Verleihung des Bayerischen Integrationspreises am Freitag, 06.05.2022 ab 14:00 Uhr: hier.

Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfe auch auf Deutschland aus - Mehr Unterstützung für Betroffene des Krieges. Die Pressemitteilung der Diakonie Katastrophenhilfe vom 23.03.2022 und einen Spendenaufruf finden Sie hier.

Kempten – unsere Schule in Äthiopien: am 14.02.2022 wurde ein Förderverein gegründet, um den Neubau einer Schule in Äthiopien zu realisieren. Damit soll das von Bundesminister a.D. Dr. Gerd Müller angestoßene Entwicklungshilfeprojekt „1.000 Schulen für eine Welt“ unterstützt werden. Konkret sind der Bau und eine Patenschaft für eine Grundschule für rund 540 Kinder in Äthiopien in der ländlichen Region von Echege Gelila angedacht. Die Schule liegt etwa 400 km von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt. Nachfragen und etwaige Unterstützungen können an die neu eingerichtete Geschäftsstelle des Vereins im Referat für Jugend, Schule und Soziales der Stadt Kempten gerichtet werden.

 

In der aktuellen Folge der Veranstaltungsreihe Mitdenken. Vordenken. Umdenken. des Bayerischen Familienministeriums gab es ein Gespräch mit Frau Mahbuba Maqsoodi, die von der afghanischen, russischen und der deutschen Kultur geprägt ist. Sie hat aus der Perspektive ihrer eigenen Biografie Einblicke zur Lage der Frauen in Afghanistan gegeben. Link zum Video: hier.

Computertruhe e. V. - Computer für bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen: Informationen, wie sie einen Computer beantragen oder einen Computer spenden können, finden Sie hier.

 Ehrenamtskarte Kempten: dieses Jahr vergibt die Stadt Kempten an ehrenamtlich Tätige wieder die Ehrenamtskarte (gültig für ein Jahr – incl. dauerhafte Walser-Fan-Card). Vorschläge können von gemeinnützigen Organisationen, Vereinen, Verbänden und Initiativen bis spätestens Sa, 05.03.2022 bei der Stadt Kempten, Koordinationszentrum Bürgerschaftliches Engagement, eingereicht werden. Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie: hier => Anträge über die Diakonie Flüchtlingshilfe: bitte rechtzeitig an mich schicken. Das Foto direkt beim Koordinierungszentrum der Stadt einreichen. Wir treffen keine Vorauswahl und geben alle Anträge weiter (sofern Sie ehrenamtlich für uns im Einsatz sind)! Die Karten werden von der Stadt Kempten verlost, wenn mehr Anträge eingehen als Karten zur Verfügung stehen.

Qualifizierung: KomBI-Laufbahnberatung für Menschen mit Migrationserfahrung, die in ihren Communities muttersprachlich (auch ehrenamtlich) beraten oder vorhaben, es zu tun (z.B.: Berater:innen des Mimi-Projekts, Kultur-Dolmetscher:innen/Sprach- und Kulturmittler:innen, ehrenamtliche Begleitung und Beratung von Migrant:innen sowie hauptamtliche Berater:innen, Vormünder, Integrationslotsen):

Die Qualifizierung startet erstmals auch in Kempten im März 2022! Anmeldung ab sofort möglich. Weitere Informationen hier und bei Erika Tempfli, Tel. 0831 9606 3188, E-Mail: tempfli@diakonie-kempten.de.

Bei der KomBI-LBB werden Menschen begleitet, um Lösungen für ihre beruflichen Perspektiven zu finden. Sie werden dabei unterstützt, ihre formellen und informellen Kompetenzen zu nutzen und weiter zu entwickeln, Ziele zu formulieren und die dafür erforderlichen nächsten Schritte zu planen.

Die Teilnehmenden der Qualifizierung durchlaufen den Beratungsprozess zum einen selbst und zum anderen führen sie Beratungen im Rahmen eines Praxisprojekts durch. Zusätzliche Inhalte der Qualifizierung sind u.a. Empowerment-Trainings (2 Module), die muttersprachliche Beratung sowie das Social-Justice-Training mit Diversitäts-Ansatz.

 Zuhören macht Wirkung – Schritt für Schritt für mehr Beteiligung: die Handreichung der Initiative #VertrauenMachtWirkung widmet sich den Potenzialen guter Zuhörpraxis und der Begegnung auf Augenhöhe hier.

 

 Leitfaden: Hass im Netz ist nicht Teil des Jobs. Die Broschüre von Hate Aid richtet sich an alle, die sich vor Ort engagieren, von Feuerwehr bis Flüchtlingshilfe. Den Leitfaden und weitere Infos finden Sie hier.

 

Bellevue Mediathek: Lesung: Das Dorf des Willkommens - Diesen schönen Abend und weitere interessante Veranstaltungen aus dem Bellevue kann man in der Bellevue Mediathek nachschauen: hier.

 

 Die neue Gebührensatzung der Museen der Stadt Kempten gültig ab dem 01.01.2022 finden Sie im Anhang. Positiv ist anzumerken, dass Kinder, Jugendliche und Schüler:innen immer freien Eintritt haben. Außerdem ist an jedem 1. Sonntag im Monat der Eintritt frei.

Diakonie Deutschland: Demokratie stärken, Teilhabe ermöglichen – Sechs Thesen für Freiwilliges Engagement als Kern des diakonischen Selbstverständnisses. Die Pressemitteilung der Diakonie Deutschland vom 03.12.2021 finden Sie hier.

Menschenrechtsorganisationen haben beim Internationalen Strafgerichtshof (ICC) Strafanzeige wegen schwerster Verbrechen an Flüchtlingen in Libyen erstattet und bezichtigen die EU der Kollaboration.

"Die Vorwürfe lauten auf zahllose Verbrechen von Freiheitsberaubung über Folter, Vergewaltigung und Versklavung bis zum Mord; mutmaßliche Täter sind Wächter in libyschen Flüchtlingslagern und bekannte Milizenführer. Mit Blick auf die Flüchtlingsabwehr der EU heißt es, "europäische Akteure" hätten, indem sie die Flucht aus Libyen zu verhindern suchten, "Verbrechen gegen die Menschheit" in zahlreichen Fällen erst ermöglicht. Die Menschenrechtsorganisationen belegen dies mit dem systematischen Bemühen der EU und vor allem ihrer südlichen Mitgliedstaaten, Libyen die Kompetenzen für die Seenotrettung zu übertragen sowie Libyens Küstenwache zum Aufgreifen von Flüchtlingsbooten zu befähigen. Bereits im Juni 2019 hatten Menschenrechtsanwälte deswegen Strafanzeige beim ICC gegen die EU und ihre Mitgliedstaaten erstattet. Auch in UN-Gremien steigt der Druck auf die EU."

Mehr Informationen hier.

 

Pastor nach Gewährung von Kirchenasyl verurteilt: ein Pastor der evangelisch-methodistischen Gemeinde Pegnitz muss unter anderem eine Geldauflage zahlen. Er hatte im Januar einen Mann aus dem Iran vor der Abschiebung bewahrt. Lesen Sie den Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 08.11.2021 hier.

 

Fakten statt Schokolade: Der Adventskalender des Bayerischen Flüchtlingsrats: "Immer wieder argumentieren Politiker:innen oder Rassist:innen mit Unwahrheiten oder verbreiten falsche Tatsachen. Dem stellen wir Euch in den nächsten 24 Tagen Fakten gegenüber. Freut euch auf den etwas anderen Adventskalender ... Wie ihr an den Adventskalender kommt? Folgt uns auf twitter, facebook oder instagram"

 

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2021: "Menschenrechte können nicht warten" – Kongo-Kampagne appelliert an die künftige Bundesregierung:  

"Anlässlich des Tags der Menschenrechte ruft das zivilgesellschaftliche Bündnis der Kongo-Kampagne die neue Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP dazu auf, für eine menschenrechtsgeleitete Außen- und Wirtschaftspolitik einzustehen. Menschenrechte zur Grundlage insbesondere ihrer Außen- und Wirtschaftspolitik zu machen gilt auch im Blick auf sexualisierte Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo (DRC): Dort sollte Deutschland sein Engagement im Kampf gegen Straflosigkeit und für faire Rohstofflieferketten verstärken."

Mehr hier: www.die-kongo-kampagne.de.

Was hat die Pandemie mit den Menschen gemacht? am 15.11.2021 wurde die Studie "Lebensgefühl Corona" vorgestellt, die untersucht hat, wie unterschiedlich die Menschen in Deutschland mit der Pandemie umgegangen sind. Das Lebensgefühl der Menschen während der Corona-Krise ist höchst ambivalent – einfache Antworten reichen nicht mehr aus. Dies ist ein Ergebnis der qualitativen Langzeitstudie, mit der Kirche und Diakonie über ein Jahr die psychosozialen Folgen der Pandemie erforscht haben, um wirksame Beratungs- und Hilfsangebote entwickeln zu können. Die Studie finden Sie: hier. Pandem-O-Mat: welche Corona Persona sind Sie? Finden Sie heraus mit dem Pandem-O-Mat der Diakonie hier.

 

GleichBeHandeln - Zugang zu gesundheitlicher Versorgung auch für Menschen ohne Papiere sicherstellen: die Diakonie und ein Kampagnenbündnis fordern, dass die gesundheitliche Versorgung in Deutschland nicht vom Aufenthaltsstatus abhängen darf. Hunderttausenden Menschen ohne Papiere wird der Zugang zum Gesundheitssystem bisher aber faktisch verwehrt. Gehen sie zum Arzt, laufen sie durch die Übermittlungspflicht im Gesundheitswesen Gefahr, abgeschoben zu werden. Unterzeichnen Sie die Petition hier.

Verein in Kempten gegründet: Nun ist es offiziell! Es gibt einen neuen Verein in der Stadt: Proyecto Latino macht nicht nur die Kemptener Vereinslandschaft ein Stück bunter. Der Verein hat sich die Integration und kulturellen Austausch auf die Fahnen geschrieben und will in Zukunft mit zahlreichen Veranstaltungen, Projekten und unterschiedlichen Angeboten Brücken zwischen den Kulturen bauen. Für die Vereinsmitglieder stehen für das kommende Jahr in Planung: verschiedene Freizeitangebote in der Natur, Länderabende, Tanz- und Zumba- Kurse, der altbewährte Spanisch-Deutsch-Stammtisch und Mitmachaktionen für Kinder.

=> Neue Mitglieder, die Interesse an Lateinamerika und kulturellem Austausch haben, sind herzlich willkommen.

Kontakt: Alexander Bustamante (1. Vorsitzender), Email: infoproyectolatino(at)protonmail.com. Facebook: hier.

 

Kommunales Integrationskonzept Kempten (KIK) wurde beschlossen: der Kemptener Stadtrat hat das erste "KIK" am 18.11.2021 einstimmig beschlossen. Das gesamt Konzept finden Sie hier.

 

Koalitionsvertrag 2021–2025: Wichtige Erfolge, aber auch gravierende Lücken. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung von Pro Asyl vom 25.11.2021 hier. Den Auszug aus dem Koalitionsvertrag für den Bereich Migration der Ampel finden Sie hier.

KoAv_Mig.pdf
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"Hälfte der Flüchtlingsunterkünfte hat kein Internet, trotz drohender Ketten-Quarantänen": Eine Anfrage der Landtags-Grünen an die Staatsregierung zeigt: Die Pandemiebekämpfung in Gemeinschaftsunterkünften ist mangelhaft. Gülseren DeHeinroth(at)diakonie-kempten.deel, Sprecherin für Integration, Asyl und Flucht: "Auch hier zeigt die Antwort der Staatsregierung Versagen auf ganzer Linie auf. Gerade in Zeiten von Corona ist für Geflüchtete eine verlässliche Internetverbindung notwendig, um sich Informationen zu beschaffen oder etwa Übersetzungssoftware nutzen zu können, um Kontakt zu Behörden oder ins Herkunftsland herzustellen und nicht vom Homeschooling abgeschnitten zu sein." Die Realität sieht jedoch anders aus: Auch jetzt, nach Ende des Vergabeverfahrens und der Beauftragung eines externen Dienstleisters bei der Internetversorgung, ist weiterhin nur die Hälfte der Gemeinschaftsunterkünfte und dezentralen Unterkünfte mit W-Lan versorgt." Antwortbrief der Staatsregierung im Anhang.

Aktuelles zu den Koalitionsverhandlungen: Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen! In den Koalitionsverhandlungen geht es laut Medienberichten aktuell auch um das Asylbewerberleistungsgesetz. Lesen Sie die Pressemitteilung von Pro Asyl vom 05.11.2021 hier.

 Deutlich mehr Asylanträge in der EU: Wegen der Krise in Belarus und der Taliban-Herrschaft in Afghanistan steigen die Flüchtlingszahlen: Der EU-Asylbehörde zufolge sind im August dieses Jahres 40 Prozent mehr Aufnahmeanträge gestellt worden als 2020. Weitere Infos im Artikel aus der SZ (10/2021) hier.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie zur Lage an der belarussisch-polnischen Grenze: "Die menschenverachtende Politik des belarussischen Machthabers macht einmal mehr deutlich, wie dringend die Europäische Union ein schlüssiges Konzept für Asyl und Migration braucht. Noch immer wissen die europäischen Länder nicht, wie sie mit Flüchtlingen in akuten Notsituationen umgehen sollen. Es kann aber nicht sein, dass die Schwächsten als Geiseln genommen werden und ihr Leid politisch missbraucht wird."

Die gesamte Pressemitteilung der Diakonie Deutschland vom 11.11.2021 finden Sie hier.

Jan Böhmermann vom ZDF Magazin Royale zum neuen Lager für geflüchtete Menschen auf Samos: "Moria, das Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos, ist vor einem Jahr abgebrannt! Danach waren sich alle einig: So etwas Menschenunwürdiges wie das Lager in Moria darf es bei uns (Europa) nicht mehr geben. Die EU hat tatsächlich Worten Taten folgen lassen: No more Morias! Dafür wird allerdings mit einem neuen, von doppelt gereihten Stacheldrahtzäunen umgebenen Geflüchtetenlager auf Samos gegen die Menschenwürde verstoßen – aber nach höchsten EU-Standards."

Weitere Infos: https://dasneuemoria.eu.

 

Fernsehbeitrag über TAFF: "Das Trauma nach der Flucht": Das ZDF berichtete am 6.11.2021 im Länderspiegel über TAFF – Therapeutische Angebote für Flüchtlinge. In der Sendung wird auch über die Arbeit von Gabi Lifka, Beraterin am TAFF Standort Mühldorf informiert. Zum Beitrag: hier.

 

Lehrvideo zur Bewältigung von Flucht und Trauma von der Abteilung für psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tübingen entwickelt. Ziel des Films ist es, Geflüchtete über mögliche psychische Folgen von traumatischen Erlebnissen zu informieren und Möglichkeiten zur Hilfe aufzuzeigen. Zudem soll der Film zum Austausch anregen, damit Stigmata bezüglich psychischer Erkrankungen abgebaut und die Hürden, bei Bedarf professionelle Hilfe aufzusuchen, gesenkt werden können. Zum Video hier.

BMZ: 60 Jahre * Entwicklungspolitik * Hunger * Armut: Am 14. November 1961 wurde mit Walter Scheel erstmals ein Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit benannt. Anlässlich des 60jährigen Bestehens des "Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" würdigen die kirchlichen Werke Brot für die Welt und Misereor die Errungenschaften deutscher Entwicklungspolitik.

Projekt KitaMUTter Kempten startet im September in die zweite und entscheidende Phase: "Wir suchen Mütter mit und ohne Migrationshintergrund, deren Kinder eine Kita besuchen." Flyer im Anhang – bitte weitersagen!

Kontakt: Eloina Ehrenhardt, SmF Kempten e.V., Fürstenstr. 23, Kempten. Tel. 0831 526 199 37, Mobil: 0157 5030 9882, mail: e.ehrenhardt@smf-verband.de. Facebook: smf- sozialdienst muslimischer frauen e.v., YouTube-Kanal: SmF e.V.

 

Neue Kampagne Kein Ort für Kinder: "Ziel ist es, dass Kinder nur noch 4 Wochen in Ankerzentren und Aufnahmeeinrichtungen bleiben sollen und der § 47 AufnG geändert wird. Bei der Kampagne geht es darum, das lokale Gruppen aktiv werden und kleine einfache Aktionen rund um den Weltkindertag am 20.9.21 organisieren oder im Vorfeld der Bundestagswahl Kandidaten anschreiben. Hierzu gibt es sehr hilfreiches Material, Plakate, Flyer und Aktionsanleitungen auf der Website zum bestellen. Hier der Link zum Mitmachen: https://keinortfuerkinder.de/mitmachen/."

Studie zum Thema Situation von Kindern und Jugendlichen in Aufnahmeeinrichtungen: hier

 

Diskussion zum Thema "Zukunft der Ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe": die Aufzeichnung der Diskussion, veranstaltet vom Bayerischen Flüchtlingsrat, mit Bettina Riep, Vorstand von UnserVETO, Lisa Hogger, Vorsitzende von Asyl im Oberland, Georg Schrenk, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe in Dillingen finden Sie hier.

 

Rassebegriff bleibt im Grundgesetz: trotz Ankündigungen der Koalition und einer überwiegenden Begrüßung der Ersetzung des "Rasse"-Begriffs und der Einführung einer Schutz- und Förderpflicht des Staates durch die Sachverständigen, bleibt dies eine Aufgabe, der sich die nächste Bundesregierung widmen muss. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 Allgäuer Singer-Songwriter-Duo Vivid Curls: Song gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Zukunft: Stimmensammlung für den Klimaschutz - im Song wirken mit Konstantin Wecker, Alin Coen, Werner Schmidbauer, Kirsten Feierabend, Sarah Straub, Rainer von Vielen, Christoph Weiherer, Lotte Etschberger und das Duo Two in Tune: www.jetzt-ist-unsere-zeit.de. Downloads finanzieren ein Baumpflanzprojekt.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: Integration in den Arbeitsmarkt funktioniert - ist aber kein Selbstläufer.

"Von den Menschen, die nach 2015 nach Deutschland gekommen sind, haben mittlerweile die Hälfte eine Arbeitsstelle - das ist ein großer Erfolg und unbedingt ausbaufähig. Aber wir brauchen noch mehr: Ungelernte und alle Menschen mit wegfallenden Jobs müssen qualifiziert werden, auch Einheimische."

Die Pressemitteilung der Diakonie vom 24.08.2021 finden Sie hier.

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, appellierte an die Bundesregierung, deutlich mehr Zuwanderer ins Land zu holen als in den vergangenen Jahren. Deutschland gingen sonst die Arbeitskräfte aus.

Internet in Asyl-Unterkünften: Siehe anhängenden 21. Infobrief des StMI. In Kempten wird derzeit in allen Unterkünften der Reg. v. Schwaben W-LAN installiert. Offen ist allerdings noch, wer einen Provider-Vertrag abschließt und die Verwaltung übernimmt.

 

Deutschland als Aufnahmestaat im internationalen Kontext: aktuelle Fakten zu Flucht und Asyl vom Sachverständigenrat für Integration und Migration finden Sie hier.

 

Studie von Pro Asyl: Abgelehnt im Niemandsland zum Flughafenverfahren und dem New Pact on Migration and Asylum: hier.

 

Neuer Global Trends Report 2020 zu Flucht und Vertreibung des UNHCR in Englisch hier.

Umfrage (Dauer: 15 min) für eine Masterarbeit an der OTH Regensburg mit dem Thema Herausforderungen in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit hier.

Diakonie, Caritas und UNHCR fordern Ausweitung der europäischen Resettlement-Programme: Programme wie Resettlement sind wichtige Instrumente, um besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen eine Perspektive zu geben. Sie stellen eine wertvolle Ergänzung des individuellen Asylrechts dar, welches unverändert den Kern der Flüchtlingspolitik bilden muss, betonen die drei Organisationen anlässlich einer gemeinsamen Fachtagung zum Thema Resettlement. Die Presseerklärung finden Sie hier.

Materialien zur rassismuskritischen Bildungsarbeit herausgegeben von der Gewerkschaft Erziehung und Bildung finden Sie hier.

 

 Pakt für das Ehrenamt –  Bayerischer Weg zu weniger Bürokratie: Staatsregierung und Verbände schließen einen Pakt für das Ehrenamt, um gute Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich noch mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Den Pakt finden Sie zum Nachlesen hier.

 

Nachbarschaft stärken am Tag der Nachbarn am 28.05.2021: Aktions-Ideen, um ein Zeichen für gute und lebendige Nachbarschaften zu setzen, finden Sie hier.

 

Psychisch stabil bleiben: auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit „Zusammen gegen Corona“ findet man eine umfangreiche Informationssammlung zur psychischen Gesundheit in der Corona Pandemie, mit vielen Tipps, Empfehlungen und Hilfestellungen hier.

Arabischkurse online: Im Anhang finden Sie eine Übersicht über kostenlose Kurse.

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Diakonie-Zitat: Zeichen setzen gegen Antiziganismus - Solidarität mit Sinti und Roma. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik: "Wir müssen alle Formen des Rassismus und damit auch den Antiziganismus endlich überwinden. Dazu gehört auch, dass wir uns eingestehen, dass rassistische Haltungen und Denkmuster tief in unserem Denken und in den gesellschaftlichen Strukturen verwurzelt sind.“ Die Pressemitteilung vom 07.04.2021 finden Sie hier.

VCH-Hotels Deutschland: Das Hotelbett auf Reisen: Die VCH-Hotels sind Rahmenvertragspartner der Evangelischen Kirche Deutschland – dieser Rahmenvertrag gilt auch für alle ehrenamtlich Engagierten, die bei der Diakonie registriert sind! Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass diese Häuser keine Gäste mehr empfangen durften. Unter dem Motto "wir vermissen unsere Gäste und wollen bei Ihnen in Erinnerung bleiben" haben sich die VCH-Hotels jetzt eine besondere Aktion überlegt, bei der Sie, wenn Sie mitmachen möchten, einen Aufenthalt in einem VCH-Hotel gewinnen können. Näheres zu dieser Aktion finden Sie hier.

Lagois-Fotowettbewerb 2021: Gesichter der Nächstenliebe – um ein Preisgeld und ein Stipendium in Höhe von insgesamt 5.000,- Euro.

"Dass ein Mensch einem anderen Menschen vorbehaltlos hilft, ist nicht selbstverständlich. In Krisenzeiten aber wachsen viele Menschen über sich hinaus. Das wissen wir nicht erst, seitdem die Covid-19-Pandemie große Teile unseres Alltags bestimmt. Die Nächstenliebe hat viele Gesichter. Sie kann religiös oder weltlich motiviert sein, ist aber immer bedingungslos. Sie kümmert sich um den Menschen, weil er ein Mensch ist. Gerade in Zeiten zunehmender Radikalisierung einzelner gesellschaftlicher Gruppen muss sich dieses Konzept im Alltag immer wieder gegen Angriffe behaupten."

Information und Teilnahmevoraussetzung hier

Den Infobrief des bayerischen Innenministeriums mit aktuellen Informationen zum Thema Internet in Asylunterkünften finden Sie im Anhang. Wer den Infobrief immer direkt über mich erhalten möchte, schickt bitte eine Anmeldung an asylinkempten@diakonie-kempten.de mit dem Betreff: "Infobrief StMI".

 

 Besuchsregelung für Gemeinschaftsunterkünfte:

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100: Ein/e Angehörige/r des eigenen Hausstands und eine weitere Person. Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren von Nachbarn, wenn die Kinder aus höchstens zwei Hausständen kommen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100: Die Angehörigen des eigenen Hausstands und zusätzlich die Angehörigen eines weiteren Hausstands, insgesamt nicht mehr als fünf Personen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 35: Die Angehörigen des eigenen Hausstands und zusätzlich die Angehörigen zweier weiterer Hausstände, insgesamt nicht mehr als 10 Personen.

*Kinder unter 14 Jahren zählen nicht zu der Gesamtzahl.

*Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

 

Rassismus & Nationalismus – Kommen mir nicht in die Tüte: wie jedes Jahr haben AGABY und das Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern dazu aufgerufen, am 21. März 2021 ein Zeichen zu setzen: "Engagierst auch du dich aktiv gegen Rassismus und Nationalismus?! – Dann mach mit. Bitte schicke ein Video oder Foto mit Statement bis zum 15.03.2021 per Mail an agaby@agaby.de oder per Whatsapp an 0159/06341193."

 

Die Auswertung einer Umfrage von unserVeto zur Unterbringung von Geflüchteten, zur Lage unter Corona-Bedingungen, zur Arbeitssituation Geflüchteter und zum Engagement von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer:innen finden Sie hier. UnserVeto möchte den Kreis der Unterstützer-Organisationen erweitern. Bei Interesse Helferkreis oder Gruppe melden bei Joachim.Jacob@unserveto-bayern.de.

 

Gutes Beispiel 2021: Für eine bessere Gesellschaft - der Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks. Bewerbungen bis zum 22.03.2021 hier.

 

Die Beratungsstelle Fluchtpunkt Hamburg hat ein kompaktes Merkblatt für Ärzt:innen entworfen, um die verschärften gesetzlichen Anforderungen an ärztliche Stellungnahmen im Asylverfahren und zum Schutz vor Abschiebungen zu erläutern. Zum Merkblatt: hier.

Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt im Superwahljahr 2021: die Diakonie Deutschland und über 400 andere Verbände und Organisationen haben im Rahmen der Aktion gegen Ausgrenzung und Diskriminierung diese Erklärung unterschrieben. Zur Homepage der Erklärung mit Informationen zum Mitmachen und weiteren Materialien gelangen Sie hier.

 

Strategieplattform der Diakonie Deutschland #zugehört: Teil des aktuellen Strategieprozesses der Diakonie Deutschland sind Interviews mit interessanten Persönlichkeiten. Beispielsweise mit Raul Krauthausen, Aktivist im Themenfeld Inklusion, oder mit Liza Pflaum vom Bündnis Seebrücke. Näheres hier.

 

Neues aus dem Integrationsbeirat: Der Integrationsbeirat Kempten macht sich stark für W-LAN in Gemeinschaftsunterkünften. Siehe Presseartikel anbei – mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung.

Bahnhof in Oberndorf: Ab Donnerstag, 04.03.2021, hat die Fahrradwerkstatt wieder geöffnet: "Wöchentlich von 15:00 – 18:00 Uhr – also während der Wochenmarktzeit – stehen in der Werkstatt neben der Freilichtbühne fachkundige Hobby-Schrauber und das entsprechende Werkzeug für Euch bereit."

IG OMa e.V., Oberdorfer Bahnhofstraße 7, Waltenhofen-Oberdorf.

 

Fit für die digitale Zukunft: Neue kostenlose App des vhs-Lernportal Stadt | Land | DatenFluss lädt zum Entdecken ein und gibt Antworten auf viele Datenfragen, die auch im Ehrenamt eine Rolle spielen können.

 

Handreichung gegen "Rechts": Die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung gehört zu den Hauptaufgaben der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns. Mit der neuen Handreichung bietet AGABY wichtige Informationen und Empfehlungen im Umgang mit rassistischen und rechtsextremistischen Kräften. Zur Handreichung hier.

 

Grafisch sehr anschaulich, detailliert und äußerst hilfreich hat die Bundeszentrale für politische Bildung Zahlen zu Abschiebungen und Ausreisen dargestellt, sogar rückwirkend bis zum Jahr 2014. Auch andere interessante Statistiken rund um das Thema Asyl finden sich auf der Seite: hier.

 

Der Corona-Tracker des VGH Baden-Württemberg wird mehrmals wöchentlich aktualisiert und berichtet über die aktuelle Corona-Situation in verschiedenen Ländern der Welt: hier.

 

Geflüchtete und Migranten sind ein wichtiger Baustein der beruflichen Ausbildung. Laut IHK Schwaben hat sich in den letzten Jahren der jährliche Anteil der Auszubildenden mit einem Fluchthintergrund bei rund fünf Prozent eingependelt. Viele Auszubildende mit einem Fluchthintergrund starten in einem Mangelberuf. Weitere Infos: hier.

Online-Schulungen für Ehren- und Hauptamtliche vom Bayrischen Flüchtlingsrat (BFR): der BFR möchte Schulungen zu verschiedenen Themen anbieten: "Diese sollen ab Mitte/Ende März beginnen und verschiedenste Wissenslücken und Fragen abdecken, von Duldungen, über Passbeschaffungen, bis hin zum Umgang mit schwierigen Situationen. Was für Themenbereiche würdet Ihr gerne besprechen und wozu wollt ihr mehr wissen? All eure Anregungen und Vorschläge könnt Ihr an praktikum@fluechtlingsrat-bayern.de schicken."

Bei der Stadtbibliothek Kempten ist der Bestell- und Abholservice von vorbestellten Medien wieder erlaubt: hier.

 

Fortsetzung der humanitären Aufnahme für syrische Flüchtlinge aus der Türkei: das BMI hat entschieden, das deutsche Engagement fortzusetzen und eine Aufnahme von bis zu 500 Personen pro Monat bis zum 31. Dezember 2021 zu ermöglichen. Weitere Infos über das Programm finden Sie hier. Auch in Kempten sind bereits sog. "Kontingentflüchtlinge" angekommen.

=> Gesucht: Wer Lust und Zeit hat, sich ehrenamtlich für die Erstorientierung und das Zurechtfinden im Alltag zu engagieren, meldet sich bitte bei Heinroth(at)diakonie-kempten.de! Die Familien kommen direkt in Kempten an und haben es sehr schwer, sich hier zurecht zu finden. Wir können Dolmetscher:innen organisieren für die Verständigung!

 

 Die Regierung von Schwaben bittet um Unterstützung: Bitte fragen Sie bei Ihnen bekannten GU-Bewohner:innen an, ob eine Masernschutzimpfung vorliegt – falls nein, schicken Sie sie bitte zu uns die Beratung, damit wir die Bewohner:innen über das Masernschutzgesetz aufklären können. Hintergrund ist die Nachweispflicht des Masernschutzes für Bewohner:innen in den Gemeinschaftseinrichtungen bis spätestens Juli 2021. Danke! 

Strategieplatform der Diakonie #zugehört: auf dieser Plattform können Mitarbeitende und freiwillig Engagierte der Diakonie verschiedene Thesen diskutieren. Die verschiedenen Perspektiven sollen in die Diakoniestrategie 2021-24 einfließen. Aktuell wird eine These zu Rechtsruck und gesellschaftlichem Zusammenhalt diskutiert. Über Ihren Input würden wir uns freuen hier.

Den Jahresbericht der Diakonie Deutschland 2019/2020 mit dem Titel "Gehe und Hin und tue desgleichen" finden Sie hier.

PM Evangelische Kirche und Diakonie Bayern: "Abschiebungen nach Afghanistan unverantwortlich" - Landesbischof und Diakoniepräsident fordern weitere Aussetzung. Die gesamte Presseerklärung finden Sie hier. Weitere Meldungen unten.

Lob auch an Ehrenamtliche: Ein aktueller Ländervergleich zeigt, dass Bayern Spitzenreiter ist bei den Ausbildungsduldungen. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann lobt die Erfolge Bayerns bei der 3+2-Regelung. Stephan Dünnwald vom Bayrischen Flüchtlingsrat stellt klar: "Dies ist als ein Lob für all diejenigen zu verstehen, die unermüdlich mit und oft genug gegen die Behörden durchsetzen, dass die oft gut integrierten Geflüchteten auch zu ihrem Recht kommen."

 

 Kummer, Idee und Kraft-Kanal der lagfa Bayern für Engagierte in der Flüchtlingshilfe: über unterschiedliche Kanäle können Sie ihre Gedanken, Erfahrungen und Sorgen mitteilen. Weitere Infos: hier.

Dankeschön an Katrin Mitschke für das Zeit für mich-Coaching-Angebot! Leider kann das kostenfreie Angebot für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit seit Jahresbeginn nicht mehr stattfinden. Für über zwei Jahre war das ehrenamtliche Angebot von Frau Mitschke wunderbar und hilfreich. Wir sagen ganz herzlich Dankeschön!

Wer Bedarf an Coaching / Supervision im Ehrenamt hat, schaut bitte hier und/oder meldet sich bei heinroth(at)diakonie-kempten.de

Virtueller Werte-Dialog im Internet: Bildungsinitiative Projekt "virtuelle WERTstatt" hier.

 

Spurwechsel zwischen den Aufenthaltstiteln im Kontext von Bildungs-und Erwerbsmigration: tabellarische Übersicht vom IQ-Netzwerk Niedersachsen hier.

Ganz unten in der Hierarchie. Rassismus als Arbeitsmarkthindernis für Geflüchtete: Die Studie zeigt, dass auch Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen im Alltag, in Behörden, in Berufsschulen und in Betrieben ein zentrales Arbeitsmarkthindernis für Geflüchtete darstellen.

Technische Beschreibung zum Anschluß von Unterkünften ans Netz.
Es werden durchaus auch noch Mithelfer:innen gesucht!
Refugees online Technischer-Pate.pdf
PDF-Dokument [638.1 KB]

TIPP: Digital für Alle – Erklär-Videos: "Eine Welt ohne Smartphones und Tablets? Unvorstellbar, wie die vergangenen Monate gezeigt haben. Online wird kommuniziert und informiert. Doch was ist mit älteren Menschen und denjenigen, die nicht digital aufgewachsen sind? Der Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. kümmert sich um sie: Gründerin Dagmar Hirche dreht zu Hause Erklärvideos, die sie dann auf die Website des Vereins und auf Youtube stellt.
In den Videos zeigt sie Schritt für Schritt und auf Augenhöhe, wie die Teilnehmer:innen Zoom auf ihren Tablets und Smartphones nutzen können."

 

Wussten Sie schon....? Migration in und aus Afrika:  In einem Fachgespräch beschäftigen sich die Robert-Bosch-Stiftung sowie die Freudenberg-Stiftung mit dem Thema Migration aus Afrika:
"Der Großteil afrikanischer Migration spielt sich auf dem Kontinent ab. Der geringe Anteil von Zugewanderten aus Afrika stehe in keinem Verhältnis zu den medialen Bildern. In Deutschland liegt der Anteil bei unter einem Prozent der Bevölkerung. Über die Hälfte von ihnen ist erst seit 2014 zugewandert."

 

Aufteilung Regelbedarfe 2021: Für alle, die wissen wollen, was im Einzelnen in den Hungerregelbedarfen drinsteckt, wieviel für Strom, Bildung, Bekleidung, Essen … das kann in der Aufteilung von Rüdiger Böker gefunden werden, diese gibt es hier.

 

WISH - Platform for Refugees: Idee der Plattform WISH ist es, eine Karte mit möglichst vielen Hilfsorganisationen in Europa zu erstellen. Mehr Informationen zur Plattform hier, außerdem wird dazu aufgerufen, die eigene Organisationen dort ebenfalls einzutragen.

 

Podcast des Bellevue de Monaco zu den Defiziten und Problemen der Flüchtlingsunterbringung – "wo nämlich ein W-Lan von Flüchtlingen nicht installiert werden darf, von den Behörden oder Betreibern aber nicht gemacht wird. Entsprechend gibt es an vielen Orten eben nichts - es sei denn, Ehrenamtliche nehmen sich der Sache an": hier.

 

UNICEF: Schutz von Kindern in Flüchtlingsheimen nicht ausreichend: Kindern in Sammelunterkünften wird oft erst geholfen, wenn die Gefahr akut ist. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie unter dem Titel "Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. Eine kinderrechtliche Analyse basierend auf einer Befragung der 16 Bundesländer". Danach erhalten auch bereits traumatisierte Kinder oft keine angemessene Unterstützung. Expert:innen fordern dezentrale Unterbringung.

 

Weihnachtsgrüße von Herrn Staatsminister Herrmann und Herrn Staatssekretär Eck an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Bereich Asyl und Integration finden Sie im Anhang.

Die Unterkunft Rübezahlweg 4 ist bis auf Weiteres unter Quarantäne. Bitte beachten Sie die Hinweise auf Unterstützung unten.

Familien mit Kindern:

  • Wimmelbuch von Kempten: Kempten wimmelt | Bücher Edele.
  • Uno-Spiele
  • Dobble Spiele
  • Kinder-Zeitschriften (z.B. die kostenlosen Jolinchen–Zeitschriften von der AOK, da sind Rätsel dabei, Malvorlagen, etc.)
  • Malbücher und Stifte (Tipp: die dickeren Dreieckigen, mit denen lernt man gut den Stift zu halten)
  • Adventskalender ohne oder mit Schokolade
  • Hörspiel-CDs – inklusive CD-Player. Kosten ab ca. 40,- EUR, ist aber eine gute Investition => fördert das Deutsch daheim. CDs kann man sich in der Bücherei ausleihen (noch schnell im November, sonst wenn sie wieder aufmacht…)
  • Bastelboxen mit unterschiedlichen Papieren, Karton, etc.
  • Murmeln (für größere Kinder, die nichts mehr in den Mund stecken)
  • Matchbox-Autos
  • Taschenlampen (Idee: beim Höhle-bauen mit Bettzeug ist das prima)
  • Bügelperlen (falls Bügeleisen vorhanden) - Alternative: Auqabeads: wenn man die Kugeln mit Wasser besprüht, kleben diese auch.

Erwachsene

  • Sudoku-Bücher und Stifte
  • Hula-hoop Reifen
  • Sport-Matten
  • Jahresmitgliedschaft der Bücherei Kempten - Grundsätzlich kostet sie 18.- EUR, für SGB II Bezieher:innen ist sie günstiger
  • Kartenspielen evtl. mit Videoanleitung der Pat:in
  • Gymnastik-Buch/Yoga-Buch

Projekt "Vorsorge-Ordner" des Stadtteilbüros St. Mang hat eine Spende über zwei 50-Euro-Gutscheine von Sport Jäger erhalten. Wer hat Interesse am Kauf eines Gutscheins, damit der Erlös dem Projekt zu Gute kommen kann? Bitte melden bei m.rutherford@sanktmang.de.

Im Projekt wird ein Leitfaden für den Fall erstellt, wenn Menschen nicht mehr in der Lage sind, ihre Wünsche selbst zu artikulieren. Der Ordner soll vorgefertigte Formulare enthalten, die nach verschiedenen Themen untergliedert sind wie Persönliches (z.B. Versicherungen, Rente, Verträge etc.), Finanzielles, ggf. Pflegegrade, Testament sowie die Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Organspende.

Advent und Weihnachten in Corona-Zeiten: "Tragt in die Welt nun ein Licht": Wie wir in Zeiten der Corona-Pandemie die Advents- und Weihnachtszeit dennoch gemeinsam gestalten und feiern können: Tipps der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands kfd hier.

Änderung der Zugangsbeschränkungen in den dezentralen Unterkünften im Oberallgäu: ab sofort gelten die Zugangsbeschränkungen / das Betretungsverbot nur noch für die Innenbereiche der Unterkünfte. Ein Betreten der Außenbereiche (Gärten, Terrassen, etc.) ist nun ohne besondere Ausnahmegenehmigung erlaubt.

Grenzverfahren unter Haftbedingungen – die Zukunft des Europäischen Asylsystems? Presseerklärung von Pro Asyl vom 23.09.2020 zum New Pact on Migration and Asylum der EU-Kommission: hier.

Neu: Kostenlose Beratung von pro familia Kempten: Sexualität und Verhütung? Für die Stadt Kempten und das gesamte Allgäu: per Video und Telefon Beratung über Verhütungsmethoden in vielen verschiedenen Sprachen möglich. Weitere Infos und Kontaktdaten: hier. Video über das Projekt bei Allgäu TV hier. Bitte weitersagen! 

Wichtig: Die Zugangsbeschränkung für Ehrenamtliche zu den Gemeinschaftsunterkünften ist vom StMI am 25.06.2020 aufgehoben worden.

Ablauf: Vor jedem Besuch müssen Sie Ihren Besuch ankündigen und Ihre Kontaktdaten an die Hausverwaltung geben (ihre Daten werden entsprechend dem Datenschutz behandelt und nach 4 Wochen gelöscht). Ab Betreten des Geländes und der Unterkunft ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und es gilt das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig, einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Personen mit bekanntem Kontakt zu COVID19-Fällen in den letzten 14 Tagen und Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen sind von einem Besuch ausgeschlossen. Den Infobrief vom StMI finden Sie imAnhang.            Kontaktdaten Hausverwaltung:

Freudental 1: Frau Seger, e-mail: marion.seger[at]reg-schw.bayern.de, Tel. 0821/3273410. Rübezahlweg 2-4 und Duracherstr. 36: Frau Zwing, e-mail: rosemarie.zwing[at]reg-schw.bayern.de, Tel. 0821/3272951.

Informationen zur Masern-Impfpflicht: Für Personen, die nach dem 31.12.1970 geboren sind und in einer Unterkunft tätig werden besteht eine Impfpflicht. Diese Verpflichtung betrifft auch Dritte, die ehrenamtlich oder in einer beratenden Form tätig werden. Wer vor dem 01.03.2020 in einer Unterkunft tätig war ist zur Erbringung des Nachweises bis zum 31.07.2021 verpflichtet. Personen, die erstmals in einer Unterkunft nach dem 01.03.2020 tätig werden, müssen den Impfnachweis unverzüglich vorlegen. Weitere Infos hier.

Projekt „Perspektive Teilhabe“: Im Mittelpunkt des dreieinhalbjährigen Projekts standen die Aktivitäten von Freiwilligen und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit. Zum Projektende sind nun die beiden letzten Working Paper erschienen. Das erste Working Paper „Politisierung von Freiwilligen in der Geflüchtetenarbeit“ (PDF) beschäftigt sich mit den Auswirkungen lokaler sozialer Konflikte um die Aufnahme von Geflüchteten. Im zweiten Working Paper wird untersucht, welche Rolle Gender im Engagement mit Geflüchteten spielt (PDF).

Kurz-Expertise der Robert Bosch Stiftung zum kostenfreien Download: Wechselwirkungen, Steuerungsmaßnahmen und Handlungsempfehlungen: Vielfalt von Zuwanderung und Entwicklung ländlicher Räume (2020).

Die Kurz-Expertise bringt Zuwanderungsprozesse mit Fragen ländlicher Entwicklung in Verbindung und verknüpft Auswirkungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Gesundheit, Bildung und Sprache, räumliche Mobilität und soziale und politische Teilhabe mit den Herausforderungen und Chancen von Zuwanderung und formuliert abschließend Handlungsempfehlungen für einen ganzheitlichen Umgang mit dem Thema Zuwanderung auf dem Land, die sich an Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft richten.

Download hier.

Fakten zur Einwanderung in Deutschland vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration: hier.

Studie der Robert-Bosch-Stiftung: Welche kulturellen Unterschiede Flüchtlinge wahrnehmen – und wie sie damit umgehen: hier.

Hier finden Sie den Bericht und die Projektvorstellung der Allgäuer Zeitung (Online-Portal) über die Abiola gGmbH, die unter anderem unser Internetcafé sponsert und uns bei Fahrkostenerstattungen für Ihr ehrenamtliches Engagement unterstützt (ehem. Fa. Alpensolar). An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön nach Sulzberg!

Siehe auch unter Allgem. Informationen -->Petitionen, Spenden Afrikahilfeprojekt der Abiola gGmbH

Minas - Atlas über Migration, Integration und Asyl: Die Themen Migration, Integration und Asyl bilden das Fundament der Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Mit der nun vorliegenden neunten Ausgabe des "Atlas über Migration, Integration und Asyl" (Minas) werden diese Themenfelder in kartographischen und informatorischen Grafiken anschaulich gemacht und geben einen Überblick über die Arbeit des Bundesamtes und das Migrationsgeschehen in Deutschland, Europa und der Welt.

Informationen zu Herkunftsländern: Broschüren zu Syrien, Irak, Afghanistan, Somalia, religiösen und soziokulturellen Praktiken erhalten Sie als Download bei der Universität Wien: hier. Informationen zu den meisten Herkunftsländern der Welt gibt es bei der Schweizerischen Flüchtlingshilfe hier.

Aktuelle Bundesdrucksachen: Hier finden Sie ausführliche Statistiken zu in Deutschland lebenden Geflüchteten. Hier finden Sie die Statistiken zum Dublin-Verfahren für das zweite Quartal 2019.

Internationaler Leitfaden für Fair-Trade-Labels: Der Leitfaden gibt Orientierung, welche Fair-Trade-Labels die internationalen Prinzipien des Fairen Handels glaubwürdig umsetzen: Download PDF (Englisch).

Datenschutz? Sorgfaltspflicht? Versicherungsschutz? - Auch im freiwilligen Engagement gibt es Standards und Regelungen, die rechtlich oder ethisch begründet sind. Die Basisinformation Nr. 4 des Informationsverbund Asyl und Migration hier beschäftigt sich mit (fast) allen Fragen, die sich im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements häufig stellen. An dieser Stelle möchte ich wieder einmal auf die Registrierung als ehrenamtlich Engagierte/r bei der Diakonie hinweisen, die Ihnen u.a. einen erweiterten Versicherungsschutz bietet. Außerdem verpflichten Sie sich zur Verschwiegenheit. Es kommen keine neuen Verpflichtungen auf Sie zu! Info hier.

Handreichung "Diskriminierungsschutz für Geflüchtete": Der Paritätische Nordrhein-Westfalen hat eine Handreichung erarbeitet, mit der Berater/innen, Unterstützer/innen und andere, die Geflüchtete regelmäßig beraten "Diskriminierungen leichter und treffsicherer identifizieren" sollen können und eine "praktische Anleitung zur Reaktion auf festgestellte Diskriminierungen" zur Verfügung haben. Es geht um praxisnahe juristische Interventionen zum menschenrechtlichen Diskriminierungsschutz für Geflüchtete.

Asylhelfer.Bayern-Portal: ab sofort gibt es auf der Nachrichtenseite von Asylhelfer.Bayern auch regionale Informationen und Nachrichten.

Interessante Informationen der Friedrich-Ebert-Stifung (FES): Themenportal Flucht, Migration und Integration: hier.

vhs-Ehrenamtsportal: Videoreihe: Ein Blick auf mein Herkunftsland: Interviews zu den Ländern Afghanistan, Irak, Irak (Kurdistan), Iran, Syrien und Somalia.

In der Videoreihe kommen Geflüchtete zu Wort und beschreiben mit einem ganz persönlichen Blick ihr eigenes Herkunftsland; teilweise auch ihr Leben in Deutschland.

NEU: Seebrücke Kempten: "Die SEEBRÜCKE setzt sich dafür ein, dass Menschen, die fliehen mussten, einen Ort zum Ankommen finden - einen Sicheren Hafen. Wir sind der festen Überzeugung, dass dort, wo die Bundespolitik ihrer Verantwortung nicht gerecht wird, die kommunale Politik tätig werden muss. Daher fordern wir unsere Stadt Kempten auf, sich zum Sicheren Hafen zu erklären. Außerdem suchen wir für unsere kleine überschaubare Gruppe noch mehr Aktivist*Innen! "

Online-Petition: hier. Kontakt: Juliane Simmler, seebruecke.kempten[at]gmx.de.

Vielfalt leben: Die Plattform Kennen.Lernen der Diakonie Deutschland ist online:

"Sich kennenzulernen ist ein erster Schritt für ein neues Miteinander und für ein gemeinsames WIR in unserer Gesellschaft. Teilhabe, Integration und Inklusion zu ermöglichen, sind wichtige Aufgaben in allen diakonischen und kirchlichen Arbeitsfeldern", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Mit der Plattform Kennen.Lernen will die Diakonie das Engagement von Menschen sichtbar machen, sie  ermutigen, ihr  Engagement zu zeigen und als Botschafterinnen und Botschafter für Vielfalt weiter zu tragen."

Um dieses Engagement für Vielfalt vor Ort zu zeigen, werden deutschlandweit Projekte gesucht, die sich für Vielfalt und Begegnung einsetzen und auf der Plattform vorstellen. Dieses Engagement wird in einem Video von prominenten Mitstreiter*innen unterstützt.

Unterstützerfilm: youtube  und Projekt-Website.

 Bewegte Zeiten: Rückblick auf die Integrations- und Migrationspolitik der letzten Jahre: Das Jahresgutachten 2019 des SVR hier als pdf.

Ein wichtiges und gutes Infoportal mit vielen Hinweisen und Materialiens sei hingewiesen http://fluechtlingshelfer.info.

Die Bayerischen Asylgipfel haben ab sofort eine neue Web-Adresse: www.asylgipfel-bayern.de (die bisherige Adresse www.asyl.bayern wird in Kürze abgeschaltet.)

Ab sofort können Sie sich auf der Nachrichten-Seite von www.asylhelfer.bayern nicht nur über allgemeine Nachrichten, Infos der Integrationsbeauftragten und der Kanzlei Haubner Schank informieren, sondern finden auch Informationen von mateo, vom BAMF, Nachrichten der Landesflüchtlingsräte in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Sachsen, sowie Informationen von www.asyl.net, Netzwerk iQ, proASYL, dem UNHCR und sogar Nachrichten aus Österreich, die von www.asyl.tirol übernommen werden.

"Somit haben Sie auf einer Seite einen Überblick über so gut wie alle wesentlichen aktuellen Nachrichten zum Thema und sparen sich das tägliche Öffnen vieler einzelner Websiten. Außerdem wird das Vorhandensein neuer Nachrichten seit Ihrem letzten Besuch automatisch angezeigt (wenn Sie in Ihrem Browser Cookies zulassen), so kann Ihnen keine Information mehr entgehen. Wenn Sie den Zähler zurücksetzen wollen, weil beim ersten Mal ja alle Nachrichten als ungelesen angezeigt werden, einfach oben links auf das runde Symbol mit den drei Strichen klicken. Hier erscheint ein Auswahlfeld in dem Sie auf "alles gelesen" klicken können."

Was ist dran an Aussagen wie "Flüchtlinge sind krimineller als Einheimische?": Faktencheck Kriminalität hier.

Arbeitshilfe vom AK "Argumentationshilfe in politischen Diskussionen" zum Thema: Kriminalität und Migration: hier. Es setzt sich mit der häufig anzutreffenden Behauptung auseinander, Migranten/Flüchtlinge seien häufiger kriminell.

Die sozialpolitischen Megathemen der Diakonie Bayern 2018-2023 finden Sie im Anhang.

Megathemen.pdf
PDF-Dokument [466.7 KB]

FES OnlineAkademie: Hier finden Sie vier kurze Tutorials, die typische Arbeitsfelder der Integrationsarbeit aufgreifen, Handlungs- und Lösungswege aufzeigen und alle Aktiven in ihrer täglichen Arbeit unterstützen mögen. Die Themen lauten: Integration ist machbar - Von der Flüchtlings- zur Integrationsarbeit - Konkrete Handlungsfelder in der Integrationsarbeit - Dauerhaftes Engagement in der Integrationsarbeit. Über Rückmeldungen, wie Sie die Filme finden, freue ich mich sehr!

Wie argumentiert man gegen Rassismus? Die Bundeszentrale für politische Bildung hat mehrere Flyer zur Lösung zusammengestellt. Siehe im Anhang.

Gegen Antisemitismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Antisemitism[...]
PDF-Dokument [172.8 KB]
Gegen Antiziganismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Antiziganism[...]
PDF-Dokument [281.4 KB]
Gegen Islamfeindlichkeit
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Islamfeindli[...]
PDF-Dokument [426.5 KB]
Gegen Rassismus
BPB_Flyer_Demokratietrainer_Rassismus_we[...]
PDF-Dokument [212.4 KB]

 Schulter an Schulter (SAS): "… antimuslimische Anschläge sowie Angriffe auf Flüchtlinge haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Im Jahr 2017 waren in Deutschland etwa 1.500 Straftaten antisemitisch und 1.000 antimuslimisch motiviert. Es gab über 2.200 tätliche Angriffe auf Geflüchtete. Bei jeder Form von Gewalt sind breite Solidarisierungen mit den Opfern erforderlich. Die Täter dürfen nicht den Eindruck bekommen, dass menschenfeindliche Aktionen von der Bevölkerung akzeptiert werden. SCHULTER AN SCHULTER (SAS) gibt Anregungen, was bei Anschlägen getan werden kann." Infoflyer anbei.

Schulter an Schulter gegen antimuslimische und antisemitische Anschläge
Sti_SAS_Flyer.pdf
PDF-Dokument [394.9 KB]

Viele Menschen in Deutschland finden, dass das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft gut funktioniert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration: hier.

 Projekt „Telefonjoker“ von FaZIT – telefonischer Sprachmittlungs-dienst

Der „Telefonjoker“ ist ein telefonischer Sprachmittlungsdienst, der ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in ihrem Engagement für die soziale Integration von Geflüchteten unterstützt. Der „Telefonjoker“ verfolgt das Ziel, in Standard-situationen des Alltags ein schnelleres gegenseitiges Verstehen, einen Abbau von Missverständnissen und ein besseres Vermitteln von notwendigen Handlungen zu ermöglichen. Damit werden die lokalen und regionalen Aufnahmestrukturen, insbesondere die zivilgesellschaftlichen Strukturen, gestärkt. Er ermöglicht ihnen, zuverlässig wichtige Informationen von Zugewanderten zu erhalten bzw. umgekehrt den Betroffenen notwendige Informationen in ihrer Muttersprache ohne Missverständnisse und Einschränkungen zu vermitteln.

Die qualifizierten Sprachmittelnden stehen montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr unter 01806-565370-1 (für Arabisch) und 01806-565370-2 (für Persisch) zur Verfügung. Sie sind für 0,20 € aus dem deutschen Festnetz und maximal 0,60 € aus dem deutschen Mobilfunk pro Anruf erreichbar.

Videotipp: Selbstfürsorge - Brenne für Deine Arbeit ohne zu verbrennen: Der Psychotherapeut Stefan Junker, der im Bereich Supervision über Erfahrung mit Ehrenamtsinitiativen verfügt, hat ein sehenswertes Erklärvideo zum Thema Selbstfürsorge erstellt - ein guter Einstieg in das Thema Selbstfürsorge im Ehrenamtsbereich. Zum Film "Selbstfürsorge - Brenne für Deine Arbeit ohne zu verbrennen" auf Youtube

APP zur Vernetzung: „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“: Initiativen geben an, in welchen Bereichen sie Unterstützung benötigen und ehrenamtliche Helfer können sich über die App (an Smartphone und PC nutzbar) nach Initiativen in ihrer Nähe informieren und ihre Hilfe anbieten: www.willkommen-bei-freunden.de/helfen.

Infoportal "Integration vor Ort": Zur Unterstützung der Kommunen hat das Sozialministerium das Infoportal „Integration vor Ort“ auf den Weg gebracht. Das Onlineangebot liefert Antworten zu zentralen Fragen rund um die Integration und bietet einen Überblick über bestehende Angebote und Ansprechpartner/innen, mit denen man die Integration vor Ort gemeinsam gestalten kann.

Ehrenamtsbibliothek: Umfangreiches Online-Portal der Stiftung Gute-Tat zu Themen rund um bürgerschaftliches Engagement. Dabei ist die Kategorie „Flüchtlinge/Migranten“ der am häufigsten eingegebene Suchbegriff. Unter www.ehrenamtsbibliothek.de  haben Interessierte Zugriff auf über 1000 unterschiedliche Dokumente in deutscher und englischer Sprache rund um das Thema Ehrenamt. Egal, ob es um allgemeine Hinweise zur Organisation ehrenamtlicher Arbeit im Flüchtlingsbereich, zu politischen Aspekten der Freiwilligenarbeit mit Flüchtlingen oder zu konkreten Hilfestellungen beim Engagement geht, in der Ehrenamtsbibliothek werden zahlreiche Studien und Artikel speziell zu diesem Themengebiet bereitgestellt.

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