Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Aktuelles

Literarischer Wettbewerb: Thema "Erfahrungen von Flüchtlingshelferinnen und -helfern". Im Anhang eine Information des Reimo-Verlags aus Oberding bei München, der wie auch schon in den letzten Jahren zu einem neuen "literarischen Wettbewerb" aufruft. Letztes Mal hieß das Thema "Wie leben Asylbewerber in Bayern?"

Der Wettbewerb ist überregional. Flüchtlingshelfer/-innen sollen in ihren beim Verlag bis zum 1. Januar 2019 einzureichenden Beiträgen zunächst einmal darstellen, warum sie sich für Flüchtlinge engagieren. Sie sollen aber insbesondere auch über ihre Erfahrungen berichten, die sie bisher bei ihrer Arbeit mit Asylbewerbern, aber auch mit offiziellen Stellen, wie z.B. Ausländer- und Sozialämtern, Bürgermeistern, Landräten, karitativen Einrichtungen, Kirchen und Vereinen gemacht haben. Verlagsleiter Dr. Valentin Reitmajer bittet frühere oder jetzt noch tätige Flüchtlingshelferinnen und -helfer , ihre Erfahrungen zu oben genannten, aber auch zu anderen Aspekten ihres Engagements in einem beliebig langen Text (auch eine Seite ist möglich!) aufzuschreiben und sie möglichst in digitaler Form dem Reimo-Verlag bis 1. Januar 2019 mit den jeweiligen Kontaktdaten zuzuleiten. Auf Wunsch wird der Name des Autors im Buch mit den besten Arbeiten des literarischen Wettbewerbs anonymisiert, so dass absolute Diskretion gegeben ist. Weitere Informationen im Anhang.

Jede Autorin und jeder Autor eines veröffentlichten Textes bekommt 1 Exemplar des Buches mit den besten Beiträgen zum Thema des Wettbewerbes als kleines Dankeschön geschenkt. Der von einer Jury ausgewählte 1. Preis besteht in der kostenlosen Publikation eines Buches durch den Reimo-Verlag.

LiterarischerWettbewerbJuli2018.pdf
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Beitrag in "Panorama" vom 19.07.2018: Flüchtlingspolitik: Die Wut der Helfer: hier.

"Viele nahmen 2015 den Aufruf "Wir schaffen das" ernst, engagierten sich für Flüchtlinge. Dann änderte sich der Kurs. Ehrenamtliche fühlen sich im Stich gelassen - und sind richtig wütend."

Im Interview Elvira Bittner, Flüchtlingshelferin in München.

Masterplan Migration: Zum Masterplan Migration des Bundesinnenministeriums erklärt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland: "Angesichts sinkender Flüchtlingszahlen in Deutschland geht die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) geplante Verschärfung des Migrationsrechts an der Wirklichkeit vorbei." Den Masterplan sowie die Stellungnahme von ProAsyl dazu finden Sie im Anhang.

Masterplan BMI.pdf
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Tagesgespräch Ignorieren oder einmischen: Wie reagieren Sie auf Rassismus im Alltag?

Heute Sendung auf Radio Bayern 2, als Podcast herunerzuladen unter

https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-1467392.html

Aufgrund der zugespitzten politischen Lage in der Flüchtlingsfrage heute die anhängende Petition. 

Sie wurde von Präsidiumsmitgliedern des Deutschen Evangelischen Kirchentags (Ansgar Gilster, Sven Giegold und Beatrice von Weizsäcker) gestartet und richtet sich an die Regierungen in der EU sowie an die Kirchen in Europa. Den gesamten Text finden Sie im Folgenden:


Flüchtlingspolitik in Europa: Erst stirbt das Recht, dann der Mensch!
Für eine christliche, menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa!
Als Christinnen und Christen, als Bürgerinnen und Bürger, fordern wir die Regierungen in der EU auf, den Flüchtlingsschutz nicht weiter zu gefährden. Von unseren Kirchen in Europa erwarten wir die Verteidigung der Menschenwürde ohne politische Rücksichtnahme.

Kriege, Unterdrückung und Ungerechtigkeit sind zentrale Gründe dafür, dass Menschen ihr Zuhause verlassen. Für Staaten, und Gesellschaften ist diese Not eine Herausforderung. Viele Menschen in Europa sehen das Problem jedoch in den Flüchtlingen und Migranten und fordern Abschottung. Die Politik folgt dieser Logik immer mehr. Es ist höchste Zeit, dies zu ändern und die Folgen dieser Entwicklung klar zu benennen.

Die Regierungen in Europa dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen, indem sie Grenzen schließen und Menschen in Not abwehren. Die Europäische Union braucht Humanität und Ordnung in der Flüchtlingspolitik, nicht Härte und Auslagerung. Es ist richtig, über gemeinsame Grenzkontrollen festzustellen, wer nach Europa einreist und für eine faire Verteilung der Flüchtlinge zu sorgen. Aber es ist völkerrechtswidrig, Menschen in Seenot nicht zu retten. Es ist unverantwortlich, Menschen monatelang in Lagern festzuhalten, andere Staaten für die Abwehr von Flüchtlingen zu bezahlen und gefährliche Herkunftsstaaten für sicher zu erklären. Diese Abschottung schreitet seit Jahren voran und höhlt das internationale und europäische Flüchtlingsrecht aus. Dabei wissen wir aus der Geschichte: Erst stirbt das Recht, dann stirbt der Mensch.

Diese Flüchtlingspolitik hat keine gute Zukunft. Diese Politik bedroht nicht nur die Flüchtlinge, sie setzt auch unsere eigene Humanität und Würde aufs Spiel. Die Kampagnen gegen jene, die sich für Flüchtlinge einsetzen – insbesondere die zivile Seenotrettung –, zeigen: Moral wird verunglimpft und Menschlichkeit kriminalisiert.

Wir lassen uns durch diese Politik nicht zum Schweigen bringen. Wir werden weiter für Mitmenschlichkeit einstehen und Zeugnis in unserer Zeit ablegen. Unsere Kirchen und Häuser müssen Zufluchtsorte für alle Menschen bleiben, die Hilfe, Schutz und Hoffnung suchen. Nicht nur, weil wir als Christinnen und Christen eine Gemeinschaft aus verschiedenen Ländern sind. Sondern auch, weil unser Glaube uns dazu herausfordert: in Jesus Christus erkennen wir den Notleidenden, den Flüchtling, den Mitmenschen.

Wir fordern von den Regierungen in der Europäischen Union:
Finden Sie Lösungen und eine Sprache, die von Humanität geleitet sind. Bekämpfen Sie Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge. Wahren Sie internationales Recht, statt es durch Abschottung auszuhöhlen. Entscheiden Sie sich für eine Politik der Mitmenschlichkeit und Solidarität, damit Europa seine Würde behält.

Wir fordern von den Kirchenleitungen in Europa:
Setzen Sie sich für Flüchtlinge ein. Äußern Sie sich mutiger, klarer und unmissverständlich. Nehmen Sie keine Rücksicht auf die Politik, sondern nur und ausschließlich auf die Menschen in Not. Setzen Sie sich in dieser historischen Situation für Flüchtlingsschutz und Humanität ein: Weisen Sie alle politischen Vorschläge zurück, denen nicht Liebe und Mitmenschlichkeit zugrunde liegen. Besuchen Sie die schutzsuchenden Menschen in ihren Unterkünften. Sprechen Sie mit den Helferinnen und Helfern, die aus Verzweiflung resignieren. Stärken Sie die Einrichtungen, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

“Gib Rat, sprich Recht, mach deinen Schatten am Mittag wie die Nacht; verbirg die Verjagten, und verrate die Flüchtigen nicht!” (Jesaja 16,3)
Danke für jede Unterstützung und weitere Unterschrift:
https://www.change.org/fluechtlingspolitik

 

Die Petition finden Sie hier: https://www.change.org/fluechtlingspolitik

Bayerischer Flüchtlingsrat: „Wir werden auch weiter unser möglichstes tun, um als unabhängige kritische Stimme für einen humanen Flüchtlingsschutz und gegen die immer wiederkehrenden, von wahltaktischen und sonstigen Interessen dominierten Attacken auf das Flüchtlingsrecht unsere Stimme zu erheben.“

„Wir haben die letzten zwei Tage in Klausur verbracht, teils, um unsere aktuellen und künftigen Aufgaben zu definieren und aufzuteilen in unserem Team, zum anderen aber auch, um die finanziellen Perspektiven zu besprechen, die nicht rosig aussehen. Es gibt immer weniger Fördermöglichkeiten, für die wir mit unserer Arbeit in Frage kommen. Für die Recherche und Kritik an Transit- und Ankerzentren, oder auch an Menschenrechtsverletzungen, die im Zusammenhang mit Abschiebungen oder Unterbringung stattfinden, bekommen wir keine Unterstützung (aus offiziellen Fördertöpfen). Es macht uns sehr stolz, dass die Martin-Niemöller-Stiftung unser Infobus Projekt mit einem Preis ausgezeichnet hat - das Preisgeld von 5.000 Euro werden wir aber für die Reparatur des Busses und für eine kleine Rücklage zur Unterstützung von besonderen Fällen brauchen, für Personalkosten bleibt da nichts.

Damit wird für die Weiterfinanzierung unserer Arbeit immer wichtiger, dass wir viele weitere Fördermitgliedschaften und Spender*innen gewinnen. Wir werden da mehr investieren müssen, und zählen hier aber auch auf Eure/Ihre Unterstützung. Jede Spende, jede Mitgliedschaft hilft uns weiter. Da wir ja nicht überall sein können, Sie/Ihr aber überall in Bayern sind/seid, würde uns jede Mithilfe bei der Werbung für unsere Arbeit glücklich machen.

Ein Formular für eine Fördermitgliedschaft hänge ich an. Und natürlich wollen wir den Dank auch zurückgeben. Wir können immer nur so gut sein wie die Informationen und Kontakte und auch die lokale Mithilfe. Dass das in vielen Fällen ganz ausgezeichnet klappt, ist Ihr/Euer Verdienst!“

Foerdermitgliedsformular.pdf
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Die Migrationsdebatte ist häufig von populistischer Rhetorik geprägt. Warum ist die Debatte so polarisiert und emotional aufgeladen? Und wie kann sie neu ausgerichtet und Raum für konstruktiven Dialog geschaffen werden? Das International Centre for Policy Advocacy (ICPA) arbeitet seit 2015 an Lösungsvorschlägen für diese Fragen: Sehen Sie das Video auf YouTube.

Warum sind Zurückweisungen an der Grenze rechtswidrig? Eine Stellungnahme des DIMR (Deutsches Institut für Menschenrechte) im Anhang.

Gewaltprävention an Schulen (u.a. Interkulturelle Kompetenz, Umgang mit Ehrkulturen, Vorbeugung von Radikalisierung): Das Projekt „Gewalt - wozu?“ wendet sich an Grundschulen und startet im Schuljahr 2018/2019. Kontakt: AntigewaltKompetenzZentrum e.V. (AKZ), Dagmar Behtke, Tel. 0174/9805003 mail: dagmar.bethke.akz@gmail.com.

Resolution des 1. fränkischen Asylgipfels: am 1. fränkischen Asylgipfel wurde anhängende Resolution verfasst, die bereits von über 240 Helfer/innen und Helferkreisen Bayerns unterzeichnet wurde. Nun wird weiter um Unterstützung und auch um Weiterleitung an andere Einzelpersonen, Helferkreise, Politiker, Vereine, Gemeinden, Jugendparlamente u.ä. gebeten:

Einzelpersonen können bitte klären, ob sie den Namen ihres Helferkreises o.ä. hinter ihren Namen setzten dürfen. Bitte teilen Sie uns bis einschließlich Dienstag, 03. 07. 2018 mit, ob Sie diese Resolution unterstützen wollen, und wenn ja, ob als Einzelperson, oder ob sich der ganze Helferkreis, Verein o.a. anschließen möchte. Im ersten Fall werden Vor- und Nachname veröffentlicht, im zweiten Fall der Name des Helferkreises. Bitte in diesem Fall den exakten Namen des Helferkreis bzw. Vereins angeben und dass Sie bevollmächtigt sind uns dies im Namen ihres Helferkreises, Vereins o.a. mitzuteilen. Bitte antworten Sie dazu an:  franken@asylhelfer.bayern

Stellungnahme des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit e.V. zu den geplanten AnkER-Zentren im Anhang (gegen Unterbringung zur Abschiebung).

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Erklärung der Evangelischen Kirche zum Weltflüchtlingstag am 26.06.18: hier sowie die Pressmeldung der Diakonie Katastrophenhilfe: „Sicherheit und würdevolle Lebensumstände seien Grundvoraussetzungen dafür, dass Flüchtlinge in ihre Heimatländer zurückkehren können. Beides sei weder in Syrien noch in Afghanistan gegeben“: hier

Video-Blog: Anti-Abschiebungs-Industrie – wirklich?

Sieht Alexander Dobrindt Gespenster? Oder ist da wirklich eine ganze Anti-Abschiebeindustrie am Werk, die von dunklen Hinterzimmern aus Deutschlands Asylpolitik bestimmt? Dieser Frage geht Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, in der neuesten Ausgabe von "Menschenskind", dem Videoblog der Diakonie Bayern nach: hier.

 Projekt „Telefonjoker“ von FaZIT – telefonischer Sprachmittlungs-dienst

Der „Telefonjoker“ ist ein telefonischer Sprachmittlungsdienst, der ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in ihrem Engagement für die soziale Integration von Geflüchteten unterstützt. Der „Telefonjoker“ verfolgt das Ziel, in Standard-situationen des Alltags ein schnelleres gegenseitiges Verstehen, einen Abbau von Missverständnissen und ein besseres Vermitteln von notwendigen Handlungen zu ermöglichen. Damit werden die lokalen und regionalen Aufnahmestrukturen, insbesondere die zivilgesellschaftlichen Strukturen, gestärkt. Er ermöglicht ihnen, zuverlässig wichtige Informationen von Zugewanderten zu erhalten bzw. umgekehrt den Betroffenen notwendige Informationen in ihrer Muttersprache ohne Missverständnisse und Einschränkungen zu vermitteln.

Die qualifizierten Sprachmittelnden stehen montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr unter 01806-565370-1 (für Arabisch) und 01806-565370-2 (für Persisch) zur Verfügung. Sie sind für 0,20 € aus dem deutschen Festnetz und maximal 0,60 € aus dem deutschen Mobilfunk pro Anruf erreichbar.

Videotipp: Selbstfürsorge - Brenne für Deine Arbeit ohne zu verbrennen: Der Psychotherapeut Stefan Junker, der im Bereich Supervision über Erfahrung mit Ehrenamtsinitiativen verfügt, hat ein sehenswertes Erklärvideo zum Thema Selbstfürsorge erstellt - ein guter Einstieg in das Thema Selbstfürsorge im Ehrenamtsbereich. Zum Film "Selbstfürsorge - Brenne für Deine Arbeit ohne zu verbrennen" auf Youtube

 Das angekündigte neue „Landesamt für Asyl“ in Bayern ist in Wahrheit ein Landesamt für Abschiebung: „Mit dieser Bezeichnung wird das hohe Gut des völkerrechtlich geschützten Rechts auf Asyl in Misskredit gebracht“, so Diakoniepräsident Michael Bammessel zum Beschluss der bayerischen Staatsregierung. Die Pressemeldung vom 28.03.2018 lesen Sie hier.

Flüchtlingshelfer/innen gründen Bayerischen Landesverband:

Das Engagement für Geflüchtete findet vor Ort statt. Bisher gibt es jedoch kaum überregionale Zusammenschlüsse, in denen sich Engagierte austauschen können. Der Bundesverband der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer »Unser Veto« möchte einen bundesweiten Dachverband für Engagierte in der Geflüchtetenhilfe aufbauen. Am 24. März 2018 wurde in Nürnberg der erste Landesverband für Bayern gegründet. Im Sommer sollen weitere Landesverbände in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg in die Wege geleitet werden. Der Verband möchte den Engagierten eine Stimme geben und deren Forderungen an die Politik herantragen. Brief des Vorstands anbei.
Weitere Informationen zur Gründung  und Homepage von »Unser Veto«.

 Die Portalseite der Helferkreise in Bayern www.asylhelfer.bayern ist seit 4 Jahren in Betrieb – mit durchschnittlich über 3.500 Besuchern im Monat.

Mittlerweile sind hier über 300 Helferkreise aus ganz Bayern verlinkt und es werden immer noch mehr: Rechtzeitig zum Jubiläum ging vor ein paar Wochen das neue Portal www.integrationskreis.de online. Diese Seite präsentiert Integrationshilfen und -projekte in ganz Bayern, die generell ALLEN Menschen mit Migrationshintergrund offen stehen, also auch Migranten/innen ohne Fluchthintergrund. Vorgestellt und verlinkt werden in erster Linie lokale ehrenamtliche Projekte.  Derzeit ist diese neue Plattform noch im Aufbau und wächst wöchentlich um mehrere Projekte bzw. Initiativen.

 Seit 2015 haben insgesamt 55 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren Flüchtlinge in Deutschland unterstützt. Aktuell leisten noch 19 Prozent der Bevölkerung aktive Flüchtlingshilfe oder helfen auf andere Weise. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Kurzartikel: hier, Gesamtstudie: hier

APP zur Vernetzung: „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“: Initiativen geben an, in welchen Bereichen sie Unterstützung benötigen und ehrenamtliche Helfer können sich über die App (an Smartphone und PC nutzbar) nach Initiativen in ihrer Nähe informieren und ihre Hilfe anbieten: www.willkommen-bei-freunden.de/helfen.

 Interaktive Karte „Migration.Integration.Regionen“: Das Statistische Bundesamt hat eine interaktive Karte zur regionalen Verteilung von Ausländerinnen und Ausländern sowie Schutzsuchenden in Deutschland auf Kreisebene ins Internet gestellt. Zu den Informationen, die aufgerufen werden können, zählen Ausländeranteil, ausländische Bevölkerung, Schutzsuchende sowie Ausländerinnen und Ausländer am Arbeitsmarkt. Alle relevanten Bereiche lassen sich zudem nach Indikatoren wie Geschlecht oder Alter filtern: Mehr Informationen.

TranslAid: Vernetzung, Qualifizierung und Vermittlung von Dolmetscher*innen

TranslAid baut aktuell ein Netzwerk zur besseren Koordination, Ausbildung und Betreuung von Dolmetscherinnen und Dolmetschern auf. TranslAid will die Pools an Dolmetscher*innen verschiedener Organisationen bündeln sowie neue Freiwillige akquirieren. Somit soll die Suche nach geeigneten Sprachmittler*innen vereinfacht und optimiert werden. Beteiligte Organisationen können ihre Gesuche nach Dolmetscherinnen und Dolmetschern an TranslAid weiterleiten.

Für die ehrenamtlichen Übersetzer*innen gibt es von TranslAid ein regelmäßiges Angebot an Workshops, Fortbildungen und Supervision. Ausführliche Informationen finden Sie hier >>>

Infoportal "Integration vor Ort": Zur Unterstützung der Kommunen hat das Sozialministerium das Infoportal „Integration vor Ort“ auf den Weg gebracht. Das Onlineangebot liefert Antworten zu zentralen Fragen rund um die Integration und bietet einen Überblick über bestehende Angebote und Ansprechpartner/innen, mit denen man die Integration vor Ort gemeinsam gestalten kann.

NEU: Ersthelfer-Leitfaden für Ehrenamtliche

Der Ersthelfer-Leitfaden für Ehrenamtliche entstand aus einem Freiwilligen-Projekt der Fachschaft Deutsch als Fremdsprache an der LMU, in dem sich die beteiligten Studierenden produktiv mit der Lebensrealität und den Lernbedürfnissen der Zielgruppe Flüchtlinge auseinandersetzten. Er enthält leicht einsetzbare Materialien zur sprachlichen und kulturellen Orientierung in Deutschland.

Themen: Einkaufen, Unterwegs, Wohnen, Ernährung, Gesundheit, Gesellschaft, Medien, Bildung, Arbeit, Rechtsstaat

So kommen Sie an den Ersthelfer-Leitfaden:

-  den Download finden Sie hier

-  Ehrenamtliche in Bayern können gedruckte Exemplare kostenfrei über das Projekt „Lernen – Lehren – Helfen“ bestellen: LLH@daf.lmu.de 

-  über den Buchhandel zum Ladenpreis von 5,99 € erhältlich (ISBN 978-3-8233-8172-3)

Das Projekt bietet zudem bayernweit kostenlose Schulungen zum Einsatz des Ersthelfer-Leitfadens und zum Thema E-Learning sowie weitere Materialien und Hilfestellungen für Ehrenamtliche an. Informationen und aktuelle Schulungstermine: www.lernen-lehren-helfen.de

Bertelsmann-Religionsmonitor: „Fast jeder zweite Muslim in Flüchtlingshilfe aktiv: Viele Gläubige in Deutschland engagieren sich für Flüchtlinge. Muslime sind dabei laut einer Umfrage aktiver als Christen. Sie könnten so zu Brückenbauern werden. […]Einen Grund für das starke Engagement von Muslimen sieht die Bertelsmann Stiftung in deren meist vorhandenem eigenen Migrationshintergrund: Die in Deutschland lebenden Muslime könnten "als Spezialisten für ihre herkunftskulturellen und seelsorgerischen Belange gelten", heißt es. Besonders viele der ehrenamtlichen muslimischen Flüchtlingshelfer hätten Wurzeln in Herkunftsregionen der Geflüchteten, etwa aus Afghanistan, Pakistan oder Bangladesch.“ Näheres hier.

Ehrenamtsbibliothek: Umfangreiches Online-Portal der Stiftung Gute-Tat zu Themen rund um bürgerschaftliches Engagement. Dabei ist die Kategorie „Flüchtlinge/Migranten“ der am häufigsten eingegebene Suchbegriff. Unter www.ehrenamtsbibliothek.de  haben Interessierte Zugriff auf über 1000 unterschiedliche Dokumente in deutscher und englischer Sprache rund um das Thema Ehrenamt. Egal, ob es um allgemeine Hinweise zur Organisation ehrenamtlicher Arbeit im Flüchtlingsbereich, zu politischen Aspekten der Freiwilligenarbeit mit Flüchtlingen oder zu konkreten Hilfestellungen beim Engagement geht, in der Ehrenamtsbibliothek werden zahlreiche Studien und Artikel speziell zu diesem Themengebiet bereitgestellt.

 Vielfalt zusammen leben – Miteinander Demokratie lernen. Ein Qualifizierungsprogramm für Integration und Demokratie Projekt ViDem ist ein Programm, bei dem Lehrer und Lehrerinnen gemeinsam mit geflüchteten Menschen arbeiten, die ebenfalls Erfahrungen und Vorkenntnisse in der Pädagogik haben. Ziel ist es, eine integrativ wirksame Praxis des Lehrens und Lernens an Schulen aufzubauen, um Kindern die Grundlagen der Demokratie zu zeigen.

Förderprogramm Demokratisch Handeln ViDem
VIDem_Kurzdarstellung.pdf
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