Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Gewaltschutz

Jetzt kein Kind alleine lassen – Gemeinsam gegen Missbrauch. Soforthilfe in Zeiten von Corona für Kinder und Jugendliche: hier.

"Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen berät betroffene Frauen zu allen Formen von Gewalt: bei häuslicher und sexualisierter Gewalt, Zwangsheirat, Menschenhandel oder Genitalverstümmelung. Die Beratung erfolgt anonym, vertraulich, barrierefrei und mit Hilfe von Dolmetscherinnen in mehreren Sprachen. Die Beraterinnen vermitteln bei Bedarf an eine Unterstützungseinrichtung vor Ort. Auch unterstützende Bekannte, Angehörige und Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon wenden."

 

www.HILFETELEFON.de:  "Where can I get help?" auch auf Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Chinesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Persisch/Farsi, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch/Serbo-Kroatisch, Spanisch, Türkisch und Vietnamesisch.

WICHTIG: Schutzbrief gegen weibliche Genitalbeschneidung: Weibliche Genitalbeschneidung verstößt gegen deutsches und internationales Recht. Es wird mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 15 Jahren bestraft, auch wenn die Beschneidung im Ausland stattgefunden hat. Darauf weist ein Schutzbrief vom Bundesfamilienministerium hin. Um die Genitalbeschneidung ihrer Töchter zu verhindern, soll Eltern durch den Hinweis auf die rechtlichen Folgen ermöglicht werden, sich dem sozialen Druck aus dem Heimatland zu entziehen. Der Schutzbrief steht in 12 Sprachen zur Verfügung. Weitere Infos und Download hier.

Am 25. November hat das Bayerische Sozialministerium anlässlich des Internationalen Tags der Gewalt gegen Frauen auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Im Rahmen der Aktion Orange your city wurde das Gebäude des Sozialministeriums als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen orangefarben beleuchtet. Informationen zu Beratungs- und Hilfsangeboten finden Sie hier.

Die Istanbul Konvention – Gewaltschutz von Frauen finden Sie als Download in leichter Sprache hier. Gerne weiterleiten und teilen!

 

Die Publikation #keinemehr – Femizide in Deutschland erörtert den aktuellen Kenntnisstand und die Debatten zu Femiziden in Deutschland. Die Autorinnen* verdeutlichen, dass die Tötungen von Frauen keine Einzelfälle sind und machen das hinter Femiziden liegende gesellschaftliche System, welches Frauen abwertet und zu Objekten von Hass werden lässt, sichtbar.

 

Vortrag auf Video: Rechtsverletzungen und Diskriminierung von Frauen in der Migration von Roula Hamati, Forschungsleiterin, Cross Regional Center for Refugees and Migrants, Libanon.

Frauen migrieren, um bessere Bildungs- oder Arbeitsmöglichkeiten finden. Sie suchen nach Sicherheit, Autonomie, besseren Lebensgrundlagen und einer Möglichkeit, ihre Familien in der Heimat zu ernähren. Eine diskriminierende Migrationspolitik, die reguläre Migrationswege für Frauen und Mädchen schon im Herkunftsland einschränkt, kann eine Verletzung ihrer Rechte während der Migration darstellen.

In ihrem Vortrag untersucht sie, wie sich die restriktive Migrationspolitik auf Migrantinnen auswirkt und mit welchen anderen Hindernissen sie konfrontiert sind, wenn sie sich über die Grenzen hinweg bewegen.  

Das Video ist Teil der Web-Seminarreihe "Women in Motion - The impact of gender in international migration" des Gender Innovation Networks der Friedrich-Ebert-Stiftung: hier.

Neuauflage des Leitfadens F.A.Q. Häufig gestellte Fragen an der Schnittstelle Gewaltschutz und Flucht: der aktualisierte Leitfaden (Stand: August 2020) des Vereins Frauen gegen Gewalt und der Frauenhauskoordinierung greift auch die geänderte Gesetzeslage durch das so genannte "Geordnete-Rückkehr-Gesetz", die Einrichtung von sogenannten AnkER-Zentren sowie Rückmeldungen aus der Praxis auf: hier.

Anlässlich des Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. 2019 hat der Bayerische Flüchtlingsrat sein Positionspapier zum Thema Gewaltschutz veröffentlicht. Teilhabe und Bildung als wichtige Bausteine zur Gewaltprävention werden aufgrund von migrationspolitischen Zielen hintenangestellt. Systemimmanente Gewaltprobleme in Ankerzentren werden mit homöopathischen Dosierungen wie Gewaltschutzkoordinator*innen behandelt, statt deren Ursache zu bekämpfen und Ankerzentren abzuschaffen. Gewaltschutz lastet nun auf den Schultern einzelner Akteur*innen- wie den Gewaltschutzkoordinator*innen, deren Aufgaben und Möglichkeiten nach wie vor intransparent für Schutzsuchende und Fachkräfte sind. Die von der Bayerischen Staatsregierung eingesetzten Gewaltschutzkoordinator*innen sind deshalb lediglich ein Feigenblatt.

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