Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Frauen = Women

„Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen berät betroffene Frauen zu allen Formen von Gewalt: bei häuslicher und sexualisierter Gewalt, Zwangsheirat, Menschenhandel oder Genitalverstümmelung. Die Beratung erfolgt anonym, vertraulich, barrierefrei und mit Hilfe von Dolmetscherinnen in mehreren Sprachen. Die Beraterinnen vermitteln bei Bedarf an eine Unterstützungseinrichtung vor Ort. Auch unterstützende Bekannte, Angehörige und Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon wenden. " www.HILFETELEFON.de:  "Where can I get help?" auch auf Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Chinesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Persisch/Farsi, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch/Serbo-Kroatisch, Spanisch, Türkisch und Vietnamesisch.

Geburtsvorbereitung für schwangere Flüchtlingsfrauen in Kempten: jw. Dienstag, der 03., 10., 17. und 24.07.2018 von 16:00 – 17:30 Uhr mit einem Termin zur Kreißsaal-Besichtigung. pro familia Kempten, Wartenseestr. 5, Tel. 0831/9607740. WICHTIG: Bitte vorher anrufen, damit Dolmetscherinnen organisiert werden können – bitte Mutterpaß mitbringen. Kostenfrei!

Neues Projekt des Bayerischen Flüchtlingsrats: We talk! Women fight violence!

„Wir freuen uns, Euch unser neues Frauenprojekt We talk! Women fight violence vorzustellen. Dafür suchen wir Dich! Werde ehrenamtliche Ansprechpartnerin zum Schutz von Frauen und Kindern in Unterkünften. Von November 2018 bis Juni 2019 bilden wir in kostenfreien Workshops Tandems aus verschiedenen Regionen Bayerns aus. Jeweils eine Frau mit und eine ohne Fluchterfahrung bilden ein Tandem und arbeiten langfristig zu zweit im Team zusammen. Das Einführungswochenende wird im November 2018 stattfinden. Die sechs Tagesschulungen finden an jew

F.A.Q. – häufig gestellte Fragen an der Schnittstelle Gewaltschutz und Flucht: Das F.A.Q. beantwortet Fragen rund um das Thema Gewaltschutz geflüchteter Frauen und Mädchen. Am Anfang steht ein Glossar zur Klärung zentraler Begriffe und deren Konsequenzen für geflüchtete Frauen. Das Glossar wird auf den Webseiten von bff und FHK bei Bedarf ergänzt oder aktualisiert. Anschließend folgen viele Fragen, die zehn übergeordneten Themen zugeordnet sind. Hier finden Sie die FAQs zum runterladen auf Deutsch, Englisch und in einfacher Sprache

Erklär-Film „Gleichberechtigt leben in Deutschland“ (3 Min., TERRE DES FEMMES): Der animierte Film informiert insbesondere geflüchtete Frauen über ihre Rechte und das Verbot von Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Die kultursensiblen Illustrationen, die nach intensivem Austausch mit geflüchteten Frauen entstanden sind, thematisieren Häusliche Gewalt, Zwangsheirat und andere Gewaltformen gegen Frauen. Der Film soll weibliche Geflüchtete dazu ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen, im Falle von Gewalt nicht zu schweigen und sich an Polizei und Beratungsstellen zu wenden.

In deutscher, arabischer und englischer Sprache zum kostenlosen Download auf YouTube.

 

 

Ein kurzer Leitfaden von DaMigra möchte Frauen mit Fluchterfahrung Mut machen, ihre Rechte in den Bereichen Arbeit, Bildung, Asyl, Gesundheit, Ehe und Familie sowie politische und gesellschaftliche Teilhabe einzufordern:

 DaMigra Handbuch Deutsch

DaMigra Handbuch Englisch

DaMigra Handbuch Arabisch

DaMigra Handbuch Farsi

DaMigra Handbuch Kurdisch

DaMigra Handbuch Rumänisch

DaMigra Handbuch Türkisch

DaMigra Handbuch Tigrinya

DaMigra Handbuch Tamilisch

DaMigra Handbuch Somalisch

DaMigra Handbuch Russisch

DaMigra Handbuch Pashtu

Arbeitshilfe Gewaltschutz geflüchteter Frauen und Mädchen hier

 Bericht von UN Women zur weltweiten Gleichstellung der Geschlechter:

Weltweit haben 19 Prozent aller Frauen und Mädchen im letzten Jahr körperliche oder sexualisierte Gewalt erfahren. Dennoch gibt es in 49 Ländern keine Gesetze, die diese Form von Gewalt unter Strafe stellen. Weltweit sind zudem 750 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Mindestens 200 Millionen Frauen leben mit einer Genitalverstümmelung. Dies sind einige erschreckende Zahlen aus dem Bericht „Den Versprechen Taten folgen lassen: Gleichstellung der Geschlechter in der Agenda 2030“ der Frauenorganisation der Vereinten Nationen.

UN Women beleuchtet darin die globalen Nachhaltigkeitsziele aus der Geschlechterperspektive: Download PDF Zusammenfassung (Deutsch)

Broschüre "Kenne Deine Rechte!" aus dem IQ Netzwerk Niedersachsen jetzt auch als bundesweite Version: Das Info Heft richtet sich an geflüchtete Frauen, enthält kurze Informationen zu zentralen Lebensbereichen und nennt Anlaufstellen, bei denen sich geflüchtete Frauen persönlich beraten lassen können. .pdf-Version hier.

Neues Gesetz gegen Frühehen: Ehen, die im Ausland mit mindestens einer Person zwischen 16 und 18 Jahren geschlossen wurden, sind in Deutschland aufhebbar (§ 1314 Abs.1 Nr.1 BGB). Die Ehe kann auf Wunsch aufgehoben werden, sofern einer der Eheleute einen Aufhebungsantrag (zeitnah) nach der Einreise nach Deutschland stellt. Nähere Infos in den anhängenden TDF-Dokumenten.

Das neue Gesetz sieht vor, dass Personen, deren Ehe unwirksam ist oder aufgehoben wird wegen Minderjährigkeit bei der Eheschließung, keine aufenthalts- oder asylrechtlichen Nachteile haben dürfen.

Beispiel: Eine 19-Jährige, die mit 16 Jahren im Herkunftsland geheiratet hat und dort auch volljährig geworden ist, könnte bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Antrag auf Aufhebung ihrer Ehe stellen. Von Seiten des Staates wird jedoch kein Aufhebungsverfahren eingeleitet, wenn beide Volljährigen bestätigen würden, dass sie die Ehe fortführen wollen.

Hilfe im Asylverfahren: Es sollte auf jeden Fall eine professionelle asylrechtliche Beratung erfolgen. Sofern eine Frau/ein Mädchen mit der Familie bzw. dem Ehemann geflohen ist, werden Asylanträge meistens gemeinsam gestellt. Wenn sie sich (z. B. aufgrund einer Gewaltsituation) trennt, könnte sie dadurch Nachteile im Asylverfahren haben.

TDF Info Gesetz Frühehen.pdf
PDF-Dokument [452.9 KB]
TDF Gesetz Frühehen kurz.pdf
PDF-Dokument [69.7 KB]

Projekt „MiMi-Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen“

„Mit der steigenden Zahl geflüchteter Frauen und Mädchen in Deutschland nehmen auch die Berichte über gewalttätige Übergriffe auf diese Gruppe zu. Die Betroffenen sind oftmals nicht ausreichend über ihre Rechte oder Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Ziel des bundesweiten Projekts „MiMi-Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen“ ist, Gewalt gegenüber Frauen und Kinder vorzubeugen. Gemeinsam mit Fachkräften aus dem Gewaltschutzsystem möchten wir Betroffenen und Interessierten mehrsprachige und kultursensible Prävention anbieten. Deshalb haben wir engagierte Frauen mit Migrationshintergrund gewonnen. Sie sind als Vorbilder bereit, bürgerschaftliche Verantwortung zu übernehmen und die Integration ihrer Landsfrauen zu fördern. Dafür haben wir sie zu interkulturellen Mediatorinnen für Gewaltprävention geschult. Sie haben gelernt, welche Formen von Gewalt es gibt und welche Rechte sowie Schutzmöglichkeiten Frauen in Deutschland haben. Die ausgebildeten Mediatorinnen für Gewaltprävention können von Institutionen, wie zum Beispiel Flüchtlingseinrichtungen, Gruppen oder von einzelnen Personen für Informationsveranstaltungen angefragt werden. Die Organisation findet über die örtliche MiMi-Standortkoordination statt. Die Veranstaltungen sind in der Regel gebührenfrei. Zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden, wenn Sie an Informationsveranstaltungen in verschiedenen Sprachen rund um das Thema „Schutz und Sicherheit vor Gewalt in Deutschland“ interessiert sind. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.“

MiMi_Gewaltprävention.pdf
PDF-Dokument [332.0 KB]

FGM (female genitale mutilation): Wenn Sie zum Beispiel viel mit Frauen aus Somalia und Nordafrika zu tun haben: eine kleine Einführung ins Thema FGM gibt der Kurzfilm „Mein Blaues Licht“ mit Fadumo Korn: Die achtsame und respektvolle Filmweise im Interview mit Frau Korn macht den Film sehr empfehlenswert. Sie finden ihn auf You Tube

Schwanger und viele Fragen:

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen Flyer mit Hilfsangeboten zusammengestellt unter  www.schwanger-und-viele-fragen.de (mehrsprachig)

Seit dem 19.Juli 2017 ist die Wissens- und Vernetzungsplattform des Fachdialognetzes für schwangere, geflüchtete Frauen online. Unter www.fachdialognetz.de stellt pro familia über eine Datenbank umfangreiches Wissen zu Hilfsangeboten für alle Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte zur Verfügung, die schwangere, geflüchtete Frauen unterstützen, beraten und begleiten. Sie ermöglicht die Suche nach Expertinnen und Experten, spezifischen Angeboten und bietet eine umfangreiche Mediathek.

Hilfetelefon"Schwangere in Not": 0800 40 40 020

Kaum etwas verändert das Leben so sehr wie eine Schwangerschaft.
Egal, welche Fragen, Zweifel oder Ängste Sie beschäftigen, wir sind für Sie da.
Online, am Telefon oder persönlich vor Ort.

Infoflyer von Profamilia, der speziell für Migrantinnen gedacht ist zu den Themen Geburt eines Kindes oder zum Thema Familienplanung / Verhütung auf Deutsch und Englisch mit vielen nützlichen Adressen (Anhang: Flyer englisch)

Flyer englisch
Flüchtlingsfrauen englisch.pdf
PDF-Dokument [849.1 KB]

Schwangerschaft: Man kann für Schwangere einen Zuschuss z. B. bei pro familia  und bei jeder Organisation, die eine Schwangerenberatung durchführt. Man muss einen Termin ausmachen, dann machen sie den Rest. Einen Teil gibt es während der Schwangerschaft, einen Teil für die Erstaus-stattung. Dafür muss die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Diese wird pauschal erstattet  werden nicht auf  andere Sozialleistungen angerechnet. Das gilt für alle einkommensschwachen Schwangeren, nicht nur für Asylbewerber.
Beeantragung über die Stelle, die die Schwangerschaftsberatung macht.

Hinweis: Man muß unbedingt darauf achten, daß  nur einmal Geld beantragt wird. Wenn man hier bei zwei Beratungsstellen ist und beide den Antrag stellen, macht man sich strafbar.

Zanzu erklärt den Köper sehr anschaulich in Wort und Bild in vielen unterschiedlichen Sprachen. Auch hilfreich für ÄrztInnen.

Zanzu ist ein Projekt der Bildungszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Hier geht's zu Zanzu

Informationsmaterialien zu den Angeboten des Bundesfamilienministeriums (Schutz  vor Gewalt, Schwangerschaft, Patenschaften) können mit dem angehängten Bestellschein oder online unter www.bmfsfj.de/informationen-fluechtlinge bestellt werden.

Infomaterial bestellen
Bestellformular_Info-Material.pdf
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Beratungsangebote

 

Anne-Doris Roos

Pro Familia Kempten e.V.
Staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen, Fachstelle für Sexualpädagogik
Wartenseestr. 5

Mo-Fr   09:30 - 12:30 Uhr und Mo, Mi u. Do 14:00 - 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Tel. Nr.: 0831/9607740
mail: kempten@profamilia.de
Informationen unter www.profamilia.de/kempten

 

Deutscher Kinderschutzbund

Karin Bartelt, Salzstraße 41, Tel. 0831/14322,

Mo – Fr. von 8:30 – 11:30 h

 

Beratung, Unterstützung, Schutz für vergewaltigte und sexuell misshandelte Frauen und Kinder

Awo Kempten

www.frauennotruf-kempten-awo.de

Frauen- und Kinder-Notruf: 0831 /12100

 

Frauenhaus Kempten

Tel. Nr.: 0831/18018

Nähere Informationen unter www.frauenhaus-kempten.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (in 15 Sprachen): 08000/116016 siehe oben

Regelmäßige Veranstaltungen

 

Jeden Montag 15:00 - 17:00 Uhr: Interkulturelle Mutter-Kind-Gruppe im Bürgertreff Kottern – Mehrgenerationenhaus Kempten (Friedrich-Ebert-Str. 14 / Gebhartstrasse, Seiteneingang MGH).

 

Jeden Dienstag 09:00 – 10:30 Uhr: Deutschkurs für Frauen (kostenfrei), Stadtteilbüro Thingers, Schwalbenweg 71 (nicht in den Schulferien).

 

Jeden Montag, Dienstag und Donnerstag 10:00 – 11:30 Uhr: Deutschkurs für Frauen (kostenfrei) mit Kinderbetreuung, im Internetcafé, Freudental 1 (bei der Diakonie Asylberatung)

(nicht in den Schulferien).

 

Internationales Frauencafé Klatschmohn

jeden Mittwoch von 09:00 – 11:00 Uhr im Bürgertreff Kottern (Friedrich-Ebert-Str. 14, Seiteneingang Mehrgenerationenhaus).

Ansprechpartnerin: Renate Rieger, mail: renate-rieger@gmx.de

 

Frauenlauftreff: jeden Freitag bei gutem Wetter um 16:00 Uhr Sommerzeit und um 15:00 Uhr Winterzeit. Start: Parkplatz Minigolfplatz am Bachtelweiher. Kontakt: L. Slavicek, 0831/65676.

MiMi – Mit Migranten für Migranten in Kempten und Oberallgäu: MiMi-Mediatoren sind speziell geschulte Gesundheitsmediatoren mit eigenem Migrationshintergrund. Sie informieren in ihrer Herkunftssprache über gesundheitliche Themen und sollen das Wissen von Migrantinnen und Migranten über Gesundheit und die Nutzung des deutschen Gesundheitssystems verbessern. Das Angebot kann für einheitliche Sprachgruppen kostenfrei gebucht werden! Themen:

o   Das deutsche Gesundheitssystem

o   Impfen

o   Zahngesundheit

o   Familienplanung und Schwangerschaft

o   Diabetes

Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Farsi, Tigrina, Chinesisch, Russisch, Bosnisch, Serbisch

Kontakt: Haus International, Gudrun Brunner, Telefon: 0163/ 3901196, E-Mail: hi.mimi@web.de. Flyer anbei.

MiMi.pdf
PDF-Dokument [220.7 KB]

Wissensplattform Female Genital Mutilation/ FG (Weibliche Genitalverstümmelung):

Es gibt eine europäische Wissensplattform für Fachkräfte, die in ihrer Arbeit mit weiblicher Genitalverstümmelung in Berührung kommen Dies ist ein transnationales Projekt, das von der Europäischen Union (EU) ko-finanziert und von einer Arbeitsgemeinschaft aus 12 Partnerorganisationen und vier unterstützenden Partnern aus der ganzen EU gemeinsam implementiert wird.

Ziele des Projekts

  • Eine europäische, webbasierte Wissensplattform zu FGM zu entwickeln, die als Informations- und     Bildungsforum dient.
  • Leicht zugängliche und kulturell angemessene Informationen zu bieten.
  • Fachkräfte zu unterstützen, damit sie effektiv Betroffenen helfen und Schutz- und Präventionsprogramme bieten können.
  • Länderspezifische Informationen zu EU-Mitgliedsstaaten zur Verfügung zu stellen.
  • Einen Menschenrechtsansatz auf der Basis einer kultur- und geschlechter-sensiblen Perspektive in die Debatte einzuführen.
  • Sicherzustellen, dass das Bewusstsein bestimmter Zielgruppen gestärkt, Stigmatisierung in den Medien verhindert und betroffene oder gefährdete Frauen und Mädchen geschützt werden.

Weitere Informationen unter: https://uefgm.org dort besteht auch die Möglichkeit für ein E-Learning Programm.

Veranstaltungen auf facebook

www.Grundgesetz-Gratis.de