Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Anti-Rassismus

Hier gibt's Termine, Podcasts und Media

Hintergrundinfos: hier - Beratunsangebote: hier

Rassismus am Arbeitsplatz entgegenwirken: Das Projekt United! Gemeinsam gegen Rechtsextremismus sensibilisiert für Rassismus und Rechtsextremismus am Arbeitsplatz und vermittelt Wissen im Umgang mit Diskriminierungen im Arbeitskontext. In diesem Zusammenhang ist die "IT WORKS! Die Gesicht Zeigen!-Box für Respekt und Wertschätzung am Arbeitsplatz" entstanden. Sie beinhaltet interaktive Methoden, um Einschätzungen, Haltungen und Fragen zu Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus am Arbeitsplatz zu diskutieren und auszutauschen. Zur Box geht es hier.

Rassismusbericht der Bundesregierung: Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Reem Alabali-Radovan hat am 11.01.2023 den 13. Lagebericht «Rassismus in Deutschland: Ausgangslage, Handlungsfelder, Maßnahmen» vorgestellt. Dazu Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Der Lagebericht zeigt in deutlicher Weise auf, dass Rassismus über persönliche Handlungen von Einzelnen hinaus in unseren gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen tief verankert ist, die Schwarze Menschen und People of Color benachteiligen und ausgrenzen. Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches und zugleich immer wieder unser aller persönliches Problem. Gut, dass die Bundesregierung klare Worte findet: Es geht nicht nur um die Gewalt von ein paar verrückten Neonazis, sondern um institutionelle und strukturelle rassistische Diskriminierung, etwa im Bildungssystem, am Arbeits- oder Wohnungsmarkt.“ Den Rassismus-Bericht finden Sie hier. Die Pressemitteilung der Diakonie vom 11.01.2023 finden Sie hier.

Rassismus im Lehrer*innenzimmer? Auch das gehört leider zur Realität. Der Lehrer und freie Journalist Mansur Seddiqzai schildert in seinem Beitrag „'Deutscher Pass, deutsches Staatsexamen und deutscher Führerschein – und trotzdem soll ich mein Deutschsein beweisen.'“ von seinen Erfahrungen als Lehrer mit Migrationsbiografie und fordert Solidarität von Kolleg*innen ein.

Checkliste "Wie sag ich's besser": Manche Diskriminierungen sind sich in ihrer Logik sehr ähnlich. Basis-Checkliste für diskriminierungssensible Sprache: hier.

Ciao, Migrationshintergrund? Seit Jahren steht der "Migrationshintergrund" in der Kritik. Das Statistische Bundesamt reagiert jetzt und führt eine neue Kategorie ein: Eingewanderte und ihre Nachkommen. Was ändert sich? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick: hier.

Studie zur Wahrnehmung von Rassismus der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg: Informationen über die Studie und die Teilnahmevoraussetzungen finden Sie im Anhang. Link zur Studie (Bearbeitungsdauer: 10 Minuten): hier.

Nach Nürnberg hat jetzt seit wenigen Tagen B.U.D Bayern nun auch eine Zweigstelle in Augsburg. An diese können sich Menschen aus ganz Bayern wenden, wenn sie z.B. von rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt betroffen sind. Hotline: 0151/21653187 - Infomail: info@bud-bayern.de, Website: www.bud-bayern.de.

Was tun, wenn ich diskriminiert wurde? What should I do when I was discriminated against? Merkblatt von Before e.V. auf Deutsch hier und auf Englisch hier.

 

Was tun nach einem rechten Angriff? What should be done after a right-wing attack? Merkblatt von Before e.V. auf Deutsch hier und auf Englisch hier.

 

Unterstützung nach einem rassistischen Angriff: ein Ratgeber für Geflüchtete

in Einfacher Sprache vom VBRG hier.

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus bietet bayernweit Unterstützung bei Vorfällen mit neonazistischem, extrem rechtem, rechtspopulistischem und rassistischem Hintergrund. Die Mobile Beratung erfolgt kostenlos, die Unterstützung findet telefonisch, per Mail oder auch aufsuchend vor Ort statt. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.

KonterBUNT: "diese App zeigt Euch, wie Ihr auf Stammtischparolen reagieren könnt" hier.

Gemeinsam gegen rassistische Diskriminierung: die Robert-Bosch-Stiftung hat engagierte Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft gefragt, was gegen Diskriminierung getan werden kann hier.

"Es gibt immer noch sehr viele rassistische Vorfälle": Interview vom 27.04.2021 mit Ilknur Altan, Vorsitzende des Integrationsbeirates, über die Diskriminierung von Menschen mit ausländischen Wurzeln finden Sie im Anhang -mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung.

Menschenrechte zählen! Die wichtigsten flüchtlingspolitischen Forderungen von Pro Asyl zur Bundestagswahl 2021 hier.

Materialien zur rassismuskritischen Bildungsarbeit herausgegeben von der Gewerkschaft Erziehung und Bildung finden Sie hier.

Diakonie-Zitat: Zeichen setzen gegen Antiziganismus - Solidarität mit Sinti und Roma. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik: "Wir müssen alle Formen des Rassismus und damit auch den Antiziganismus endlich überwinden. Dazu gehört auch, dass wir uns eingestehen, dass rassistische Haltungen und Denkmuster tief in unserem Denken und in den gesellschaftlichen Strukturen verwurzelt sind.“ Die Pressemitteilung vom 07.04.2021 finden Sie hier.

Schulter an Schulter – Solidarisch gegen Antisemitismus, Rassismus und Gewalt: das Projekt bietet ein bundesweites Netzwerk von engagierten Personen, Institutionen, Vereinen und Bündnissen, die nach rassistischen und antisemitischen Vorfällen solidarische Aktionen vor Ort (mit)organisieren können. Impulse für Solidaritätsbekundungen sowie Denkanstöße für solidarisches Verhalten findet man in der neuen Broschüre hier.

 

Der "Internationale Tag gegen Rassismus" ist am 21. März …
Die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" finden rund um den "Internationalen Tag gegen Rassismus" statt. Als Gedenktag erinnert er an die blutige Niederschlagung eines friedlichen Protests in Sharpeville, Südafrika (damals Südafrikanische Union).
Am 21. März 1960 fand dort eine Demonstration statt, bei der mehrere Tausend Menschen gegen
die diskriminierenden Passgesetze der Regierung demonstrierten. Die Situation eskalierte, als Polizisten auf die friedlichen Demonstranten schossen.
Es starben 69 Menschen, hunderte wurden schwer verletzt. Sechs Jahre später rief die UNO in Erinnerung daran diesen Gedenktag aus.

Podcasts

Halbe Katoffl
Dieser Podcast ist eine Gesprächsreihe mit Deutschen, die nicht-deutsche Wurzeln haben. Sie sprechen über ihre Erfahrungen, ihre Geschichten, ihr Leben- darüber wie es ist, zwischen den Stühlen zu sitzen, aber auch, wie sie davon profitieren, in verschiedenen Kulturen beheimatet zu sein.
Halbe Katoffl wurde von Frank Joung 2016 ins Leben gerufen und ist der erste deutschsprachige Podcast, der sich hauptsächlich mit der Lebenswelt von Menschen mit Migrationsgeschichte beschäftigt. Er richtet sich jedoch ausdrücklich an Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.
Sie können die Podcasts hören unter: https://halbekatoffl.de/projekt/

 

Steppenkinder
Der „Steppenkinder“ Podcast will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen.
Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten Öffentlichkeit Wissen zu universellen Themen wie Identität, Erinnerungskultur, Migrations- oder Integrationserfahrung zu vermitteln.
Dafür sprechen sie mit Interviewgästen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft. Ira Peter ist Medien- und Kulturschaffende, Edwin Warkentin Kulturreferent für Russlanddeutsche.
Sie gehören zur „mitgebrachten Generation“ der Russlanddeutschen, die im Kindes- und Jugendalter mit ihren Familien aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwanderten.

Zu hören unter: https://www.russlanddeutsche.de/de/kulturreferat/projekte/steppenkinder-der-aussiedler-podcast.html

Media

Mediensammlung zum Thema Rassismus und Bürgerrechtsbewegung
Das Berliner Netzwerk "Pankow gegen Rassismus" stellt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine breite Mediensammlung zur Verfügung.
Dort finden Sie zahlreiche Hinweise zu Büchern, Filmen und Podcasts, die sich aus unterschiedlicher Perspektive mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen.
Zu finden ist die Liste unter:
https://www.pankow-gegen-rassismus.de/buecherfilmeundmehr