Asyl in Kempten
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Sierra Leone

Wichtig: Sammelanhörung durch sierra leonische Botschaftsdelegation: laut Bayerischen Flüchtlingsrat finden Anhörungen zur Identitätsklärung einer sierra leonischen Botschaftsdelegation in der Zentralen Ausländerbehörde in München statt: "Der einzige Zweck der persönlichen Anhörung ist die Ausstellung von Reisedokumenten für die Abschiebung. Ein Reisepass für andere Zwecke kann hier nicht beantragt werden. Wenn Sie eine Einladung zu einer Anhörung erhalten, wenden Sie sich an Ihre:n Anwält:in oder gehen Sie zu einer Beratungsstelle." Mehr Informationen hier.

 

Der Bayerische Flüchtlingsrat bittet um Spenden für ein Protestcamp vor der Zentralen Ausländerbehörde in München: das Protestcamp richtet sich gegen die stattfindenden Botschaftsanhörungen durch Behördenvertreter:innen aus Sierra Leone.

Spenden bitte gerne mit dem Verwendungszweck "Sierra Leone" an:

Förderverein Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.

IBAN: DE89 7002 0500 0008 8326 02

BIC: BFSWDE33MUE, Bank für Sozialwirtschaft.

Protest der Geflüchteten aus Sierra Leone am Königsplatz in München wird fortgesetzt:

BFR: "Seit dem 18.10.2021 protestieren die Betroffenen in Form einer Dauermahnwache bei immer kälter werdenden Temperaturen gegen drohende Abschiebungen. Anlass des Protests sind die mittlerweile abgeschlossenen Anhörungen einer sierra leonischen Botschaftsdelegation. Mutmaßliches Ziel der Anhörungen ist es, Reisedokumente auszustellen, um die Geflüchteten mit einem gültigen Reisedokument nach Sierra Leone abschieben zu können. Doch das bayerische Innenministerium legt weder seine Pläne für die Betroffenen offen, noch scheint es getätigte Zusagen einhalten zu wollen. „Das bayerische Innenministerium vermeidet seit Wochen verlässliche Aussagen und spielt dadurch mit der Gesundheit der Menschen, die bei eisigen Temperaturen bei der Dauerkundgebung Tag und Nacht protestieren. Strategische Spielchen mit Menschen, die sich in größter Angst um ihre Zukunft befinden, sind nicht hinnehmbar. Wir fordern die verantwortlichen Behörden und das bayerische Innenministerium auf, ihre Absichten in einem offenen Gespräch mit den Geflüchteten transparent zu machen, verlässliche Zusagen zu treffen und die Angst der Menschen ernst zu nehmen!“, so Katharina Grote vom Bayerischen Flüchtlingsrat."

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