Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Anerkennung und Arbeitsmarktintegration

Duldung für einjährige Pflegehelferausbildungen: Laut eines Schreibens des StMI, das an die entsprechenden Behörden adressiert ist, gibt es angesichts des Fachkräftemangels in Pflegeberufen auch die Möglichkeit, dass die Ausländerbehörde für einjährige schulische Pflegehelferausbildungen eine Duldung (nach negativem Ausgang des Asylverfahrens) erteilt, sofern die Pflegehelferausbildung noch während des laufenden Asylverfahrens aufgenommen wird. Zwar ist die schulische Pflegehelferausbildung nicht zustimmungspflichtig durch die Ausländerbehörde, wohl aber die erforderlichen betrieblichen Praktika, so dass hierfür rechtzeitig die Erlaubnis durch die Ausländerbehörde eingeholt werden muss. Nach Abschluss der Helferausbildung kann eine reguläre Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen werden, für die dann die Ausbildungsduldung im Sinne der "3+2"-Regelung erteilt werden kann.

Jugendmigrationsdienst: Alle anerkannten Flüchtlinge von 12 bis 27 Jahren (ggf. mit Eltern) können diese kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Es gibt u.a. eine umfassende Beratung zur Aus- und Weiterbildung und Finanzierung, und auch Unterstützung bei Bewerbungen und Lebensläufen. Kontakt: JMD, Christine Floh, 0151/12263282, Katharina Fedan, 0175/2253001, Jutta Stark, 0160/99847939. Sprechzeiten: Mi: 17 – 20 Uhr, Do: 10 – 12 Uhr in der Poststr. 13 in Kempten. Termine für Sonthofen, Kaufbeuren, Memmingen und Lindau können vereinbart werden unter: 0831/9606 1596. Mail: jmd@ejv-ke-oa.de.

Neue Aufenthaltstitel und Neuregelungen für Studium und Arbeit durch Richtlinienumsetzungsgesetz seit 01.08.17. Neu geregelt werden durch dieses Gesetz u.a. die Aufenthaltstitel zum Zweck von Studium und Forschung. Für bestimmte Praktika und Freiwilligendienste werden neue Aufenthaltstitel geschaffen. Daneben wird eine sogenannte ICT-Karte für Arbeitnehmende eingeführt, die innerhalb eines international tätigen Unternehmens nach Deutschland entsandt werden. Info hier unter: Asyl net

Beratung zur Arbeitsmarktintegration im Regierungsbezirk Schwaben:

Sami Ibrahim, AGABY e. V., Talentscout für Flüchtlinge, Handy: 0173 – 69 57 319, E-Mail: sami.ibrahim@agaby.de, Haus International, Poststr. 22, Kempten.

Beratung zu Anerkennung von ausländischen Zeugnissen und Berufsabschlüssen. Bei fehlenden Unterlagen wird eine Laufbahnberatung durchgeführt.

Die App von "Anerkennung in Deutschland" informiert über das Thema rund um die berufliche Anerkennung.

 Projekt Fit4Work in Dietmannsried (auch für Nachbarorte und Kempten offen): Das Projekt ist sehr interessant für Geflüchtete, die nichts zu tun haben, um Deutsch zu lernen und handwerkliche Kenntnisse zu erlagen. Geplant ist auch eine  hauswirtschaftliche Gruppe. Im Anhang finden Sie die Projektbeschreibung von Fit4Work in Dietmannsried und Überlegungen und Hilfestellung für Teilnehmer/innen z.B. aus Kempten, die dezidiert auch eingeladen sind. Für Rückfragen steht Heinroth@diakonie-kempten.de  gerne zur Verfügung.

Fit4Work Beschreibung.pdf
PDF-Dokument [405.3 KB]

Praktikumsbörse Sprungbrett into work: bietet für Geflüchtete noch Praktikumsplätze in ganz Bayern in den Sommerferien an (s. Anhang). Info unter: https://www.sprungbrett-intowork.de/fluechtlinge/?no_cache=1

NEU: MYSKILLS: Kompetenztest der Arbeitsagentur: Dauer ca. 4 Std in verschiedenen Sprachen (auch Arabisch, Persisch etc.), ca. 100 Fragen zu 30 verschiedenen Berufen, danach wird ein Zertifikat ausgestellt auf dem ersichtlich ist, welche Kompetenzen im jeweiligen Beruf ausgeprägt sind, wie diese erworben wurden ist irrelevant, Zielgruppe sind Menschen, die Kenntnisse/Berufserfahrung, aber keine Zeugnisse/Zertifikate haben. Termin bei der Arbeitsagentur vereinbaren.

Praktika für zugewanderte Fachkräfte im Bereich Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwesen, Naturwissenschaften (mit mögl. abgeschlossenem Studium): Es handelt sich dabei um ein freiwilliges dreimonatiges Praktikum bei einem möglichst naheliegenden Wasserwirtschaftsamt in Kombination mit Hospitationen bei Wasserwirtschaftsbetrieben, wie den Abwasserzweckverbänden und Stadtwerken. Ziel ist es, den Praktikanten einen Überblick zur Wasserwirtschaft in Bayern und Spezialwissen zu vermitteln; ihnen eine Orientierung für die berufliche Weiterentwicklung zu geben; Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen und bei einer möglichen Heimkehr auf das gesammelte Wissen und die Kontakte den Aufbau einer nachhaltigen Wasserwirtschaft zu fördern.

  • für das Praktikum sind: ein möglichst abgeschlossenes Studium im Bereich Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwesen, Naturwissenschaften oder vergleichbare Studienabschlüsse, eine Anerkennung des Abschlusses ist nicht erforderlich, ein Sprachniveau von mindestens A 2 in Deutsch, Herkunft aus internationalen Krisenregionen, wie dem Nahen oder Mittleren Osten, anerkannter Aufenthaltsstatus in Deutschland, fester Aufenthaltsort in Bayern.

Die gesammelten Informationen finden Sie hier: https://www.lfu.bayern.de/wasser/ttw/fachkraefte/index.htm. Flyer im Anhang.

Ausbildung und Arbeit in der Hotellerie und Gastronomie: Da der Tourismus in Bayern enorm wächst, benötigen Hotels und Restaurants dringend Auszubildende und Mitarbeiter. Ein Flyer der Integrationsbeauftragten Fr. Schreyer informiert über die Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten in dieser Branche: Denn die beruflichen Chancen, die die Hotel-und Gaststättenbranche bietet, blieben noch viel zu oft ungenutzt. Der Flyer soll künftig in mehreren Sprachen veröffentlicht werden. Als pdf-Datei abrufbar hier.

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www.Grundgesetz-Gratis.de