Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Wichtige Informationen

Achtung Virus-E-Mails! Die Hacker schlafen leider nicht und entwickeln die Viren ständig weiter: Bei der weiterentwickelten Version des Virus werden private/geschäftliche Kontaktdaten geklaut und dann im Namen der eigenen Kolleg/innen E-Mails verschickt (mir wurde bereits berichtet, dass auch E-Mails mit meinem Namen versandt werden – hier bitte darauf achten, dass die korrekte Signatur am Ende der Mail zu sehen ist. Im Zweifelsfall bitte bei mir nachfragen)! Als wichtigste Schutzmaßnahme gilt: Auch und gerade bei vermeintlich bekannten Absendern Anhänge - insbesondere Office-Dokumente - nicht gleich öffnen und auf Links nicht sofort klicken. Ausführliche Info im Anhang.

Bericht_Virus.pdf
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 Sammelabschiebungen nach Afghanistan: Nähere Infos hier

Sammelabschiebungen

 

Nigeria

Wir haben Hinweise erhalten, dass am Mittwoch, den 30. Januar 2019 eine Sammelabschiebung nach Nigeria geplant ist. Wir raten allen vollziehbar ausreisepflichtigen Geflüchteten aus Nigeria, sich von Anwältin/innen oder Beratungsstellen informieren und beraten zu lassen, um eine mögliche Gefährdungslage abzustecken und weitere aufenthaltsrechtliche Perspektiven zu besprechen. Besonders Personen, die bereits einer Delegation oder Botschaft vorgeführt wurden, sollten sich dringend beraten lassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Äthiopien

Informationen zu Abschiebungen nach Äthiopien vom Bayerischen Flüchtlingsrat: "Wir haben Hinweise darauf erhalten, dass es in Einzelfällen Abschiebungen nach Äthiopien gab. Seit 2018 wissen wir von einigen durchgeführten und mehreren versuchten Abschiebungen, auch aus Bayern."
Die Europäische Union und die äthiopische Regierung sollen sich nun in Absprache über die Rücknahme von abgelehnten Asylsuchenden geeinigt haben. Das endgültige Dokument ist öffentlich nicht einsehbar, aber wir gehen davon aus, dass äthiopische Behörden nun Passersatzpapiere (PEP) für Äthiopier/innen ausstellen, um eine Abschiebung zu erleichtern. Dies gilt für Personen mit abgelaufenem Nationalpass, Personen ohne Pass, die aber andere persönliche Dokumente vorgelegt haben und Personen ohne persönliche Dokumente.

Deshalb wird allen vollziehbar ausreisepflichtigen Geflüchteten aus Äthiopien geraten, sich von Anwältin/innen oder Beratungsstellen informieren und beraten zu lassen, um eine mögliche Gefährdungslage abzustecken und weitere aufenthaltsrechtliche Perspektiven zu besprechen. Wegen der aktuellen politischen Entwicklungen in Äthiopien, vor allem dem Friedensvertrag mit Eritrea und dem Antritt des neuen Präsidenten, ist davon auszugehen, dass Asylanträge abgelehnt werden. Das Auswärtige Amt beschreibt eine Verbesserung der innenpolitischen Lage, ob das tatsächlich der Fall ist, kann noch nicht beurteilen werden. Deshalb ist es wichtig, die Anhörung im Bundesamt, sofern noch nicht entschieden ist, mit einem Anwalt/ einer Anwältin oder einer spezialisierten Beratungsstelle vorzubereiten und individuelle Verfolgungsgründe glaubhaft darzustellen.

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Falsche Telefonanrufe! - Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge informiert

Dem Bundesamt wurde mitgeteilt, dass erneut Personen durch anonyme Anrufer bedroht werden. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter des Bundesamtes oder einer anderen Behörde aus und drohen mit Abschiebung, sofern nicht ein bestimmter Geldbetrag gezahlt wird.

Das Bundesamt weist darauf hin, dass diese Anrufe nicht vom Bundesamt stammen.

Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie bitte den Bürgerservice des Bundesamtes unter der E-Mail-Adresse service[at]bamf.bund.de oder über Telefon: +49 911 943-0.

Bitte geben Sie im Falle eines solchen Anrufs keine persönlichen Daten oder Informationen heraus. Bezahlen Sie in keinem Fall Geld an die Erpresser.

Achtung: Klageschriften für Asylbewerber: Falls ehrenamtliche Helfer/innen Klagen bei z.B. Ablehnungen von Asylbewerbern schreiben, machen Sie sich unerlaubter Rechtsberatung und Besorgung von fremden Rechtsangelegenheiten schuldig. Die Wohlfahrtsverbände bilden eine Ausnahme: Unter juristischer Anleitung dürfen wir Rechtsberatung betreiben. Daher: Bitte suchen Sie die Asylsozialberatung oder einen Anwalt mit Kenntnissen im Asylrecht auf. Kontaktlisten erhalten Sie über die Asylsozialberatung in Ihrer Region.

Wichtige Informationen

Information der Caritas und des LRA Oberallgäu:

Aufgrund eines aktuellen Vorgangs sind zwei ehrenamtliche Helfer in den Fokus von strafrechtlichen Ermittlungen gekommen. Daher möchten wir Sie dringend darüber informieren, keinerlei Geldzuweisungen für Flüchtlinge oder Asylsuchende über Western Union oder vergleichbarer Geldinstitute zu tätigen. Auch wenn dies immer wieder an die Unterstützerkreise herangetragen wird, machen sie sich der Verschleierung von Überweisungszielen oder der Geldwäsche schuldig. Die Geldinstitute sind verpflichtet, bei derartigen Überweisungen Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten. Diese Überweisungen können strafrechtlich verfolgt werden. Daher: übernehmen Sie im Rahmen ihres freiwilligen Engagements hier keine Überweisungen, welche mit ihrem Namen gezeichnet sind. Den Brief der Caritas an die Helferkreise finden Sie anbei.

Brief der Caritas an die Helferkreise
Geldzuweisung über Western Union.pdf
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Veranstaltungen auf facebook

www.Grundgesetz-Gratis.de