Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Wichtige Informationen

Liebe ehrenamtlich Engagierte in Kempten und nördlichem Oberallgäu,

auch dieses Jahr können wir mit 50 Karten über die Jugendhilfe der Diakonie an der Charity-Aktion von Galeria Kaufhof teilnehmen:

Es werden Wunschkarten von Kindern (bis 14 Jahren) aus bedürftigen/benachteiligten Familien an einem Weihnachtsbaum im Kaufhof aufgehängt, damit spendenbereite Kundschaft diese Wünsche erfüllen kann (Wünsche, die keine Spender/innen finden, werden vom Kaufhof erfüllt.)

Wünsche: Sie können aus dem Katalog von Galeria Kaufhof etwas aussuchen bis max. 20 € entweder im Internetkatalog oder einfach die Eltern mit Kindern zur Galeria Kaufhof schicken zum Aussuchen. Es muß sich nicht um Spielzeug handeln (z.B. auch bei Babys Kochgeschirr o.ö. für die Eltern).

Teilnahme: Die Wunschkarten liegen ab Montag in unserer Beratungsstelle im Freudental 1 bei Florian Floder bereit (Öffnungszeiten beachten!). Die Kinder können gerne ein Bild auf die Wunschkarte malen. Die ausgefüllten Wunschkarten sowie die Kontaktdaten (Name, Vorname, Alter, Anschrift, Kontakttelefonnummer) müssen möglichst bis 05. November 2019 bei uns im Freudental sein. Sie können mit den Kindern kommen und die Karten vor Ort ausfüllen, oder die Karten mitnehmen und selbst wieder zu uns bringen. Bitte geben Sie die Karten nicht aus der Hand, da die Organisation sonst unübersichtlich wird.

Wichtig: Bitte sagen Sie den Geflüchteten nicht, daß die Geschenke vom Kaufhof kommen – sie kommen von anonymen Spender/innen! Die Wunschkarten können nicht zum Einlösen in die Galeria Kaufhof mitgenommen werden, sondern sie werden von uns eingelöst und die Geschenke werden dann zentral in der Beratungsstelle ausgegeben.

Datenschutz: die am Baum hängenden Wunschzettel zeigen nur die Vornamen der Kinder, keine weiteren Angaben! Eine Liste mit den gesamten Daten wird von uns vertraulich verwaltet.

Update zur geplanten Abschiebung eines Afghanen mit Handicap aus Kempten am vergangenen Dienstag: Der Bayerische Flüchtlingsrat meldet: "ein junger kranker Mann aus Kempten wurde vom Innenministerium vom Flug genommen, aufgrund der Appelle von verschiedenen Personen, u.a. Landesbischof Bedford-Strohm und Claudia Roth von den Grünen" – Guldbaddi S. ist wieder zurück in Kempten! Vielen Dank an alle Unterstützer/innen! Von den insgesamt 45 abgeschobenen Personen kamen vermutlich 26 aus Bayern.

Achtung Virus-E-Mails! Die Hacker schlafen leider nicht und entwickeln die Viren ständig weiter: Bei der weiterentwickelten Version des Virus werden private/geschäftliche Kontaktdaten geklaut und dann im Namen der eigenen Kolleg/innen E-Mails verschickt (mir wurde bereits berichtet, dass auch E-Mails mit meinem Namen versandt werden – hier bitte darauf achten, dass die korrekte Signatur am Ende der Mail zu sehen ist. Im Zweifelsfall bitte bei mir nachfragen)! Als wichtigste Schutzmaßnahme gilt: Auch und gerade bei vermeintlich bekannten Absendern Anhänge - insbesondere Office-Dokumente - nicht gleich öffnen und auf Links nicht sofort klicken. Ausführliche Info im Anhang.

Ihre Anke Heinroth

Bericht_Virus.pdf
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Falsche Telefonanrufe! - Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge informiert

Dem Bundesamt wurde mitgeteilt, dass erneut Personen durch anonyme Anrufer bedroht werden. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter des Bundesamtes oder einer anderen Behörde aus und drohen mit Abschiebung, sofern nicht ein bestimmter Geldbetrag gezahlt wird.

Das Bundesamt weist darauf hin, dass diese Anrufe nicht vom Bundesamt stammen.

Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie bitte den Bürgerservice des Bundesamtes unter der E-Mail-Adresse service[at]bamf.bund.de oder über Telefon: +49 911 943-0.

Bitte geben Sie im Falle eines solchen Anrufs keine persönlichen Daten oder Informationen heraus. Bezahlen Sie in keinem Fall Geld an die Erpresser.

Achtung: Klageschriften für Asylbewerber: Falls ehrenamtliche Helfer/innen Klagen bei z.B. Ablehnungen von Asylbewerbern schreiben, machen Sie sich unerlaubter Rechtsberatung und Besorgung von fremden Rechtsangelegenheiten schuldig. Die Wohlfahrtsverbände bilden eine Ausnahme: Unter juristischer Anleitung dürfen wir Rechtsberatung betreiben. Daher: Bitte suchen Sie die Asylsozialberatung oder einen Anwalt mit Kenntnissen im Asylrecht auf. Kontaktlisten erhalten Sie über die Asylsozialberatung in Ihrer Region.

Wichtige Informationen

Information der Caritas und des LRA Oberallgäu:

Aufgrund eines aktuellen Vorgangs sind zwei ehrenamtliche Helfer in den Fokus von strafrechtlichen Ermittlungen gekommen. Daher möchten wir Sie dringend darüber informieren, keinerlei Geldzuweisungen für Flüchtlinge oder Asylsuchende über Western Union oder vergleichbarer Geldinstitute zu tätigen. Auch wenn dies immer wieder an die Unterstützerkreise herangetragen wird, machen sie sich der Verschleierung von Überweisungszielen oder der Geldwäsche schuldig. Die Geldinstitute sind verpflichtet, bei derartigen Überweisungen Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten. Diese Überweisungen können strafrechtlich verfolgt werden. Daher: übernehmen Sie im Rahmen ihres freiwilligen Engagements hier keine Überweisungen, welche mit ihrem Namen gezeichnet sind. Den Brief der Caritas an die Helferkreise finden Sie anbei.

Brief der Caritas an die Helferkreise
Geldzuweisung über Western Union.pdf
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Veranstaltungen auf facebook

www.Grundgesetz-Gratis.de