Asyl in Kempten
Asyl in Kempten

Wichtige Informationen

 Sammelabschiebungen nach Afghanistan: Nähere Infos hier

Sammelabschiebungen

 

Nigeria

Der Bayerische Flüchtlingsrat hat verlässliche Information, dass am 26. September 2018 ein Sammelcharter Abschiebeflug aus Düsseldorf nach Lagos, Nigeria gehen wird. Alle Geflüchteten aus Nigeria deren Asylverfahren und Klage schon abgelehnt sind und insbesondere bei einer Botschaftsvorführung teilgenommen hatten, könnten betroffen sein. Es wird deshalb allen vollziehbar ausreisepflichtigen Geflüchteten aus Nigeria geraten, sich von Anwältin/innen oder Beratungsstellen informieren und beraten zu lassen, um eine mögliche Gefährdungslage abzustecken und weitere aufenthaltsrechtliche Perspektiven zu besprechen.

Was tun im Falle einer Abschiebung? Auf dieser Seite finden Sie Informationen >>>

 

Kongo

Sammelvorführungstermin bei der Botschaft des Kongo am 19.09.2018. Auf Vermittlung der Regierung von Oberbayern wird dort ein Vorführtermin abgehalten. Die vollziehbar ausreisepflichtigen Kongoles/innen bekommen momentan die Aufforderungen, den Termin dort wahrzunehmen. Der Bayerischen Flüchtlingsrates rät tendenziell von den Terminen ab - nach sorgfältiger Abwägung der Konsequenzen (Mitwirkungspflicht). Wichtig: Wer sich krank meldet, sollte den Behörden ein ärztliches Attest vorlegen können, dass die Vorsprache an diesem Tag nicht möglich ist.

 

Äthiopien

Informationen zu Abschiebungen nach Äthiopien vom Bayerischen Flüchtlingsrat: "Wir haben Hinweise darauf erhalten, dass es in Einzelfällen Abschiebungen nach Äthiopien gab. Seit 2018 wissen wir von einigen durchgeführten und mehreren versuchten Abschiebungen, auch aus Bayern."
Die Europäische Union und die äthiopische Regierung sollen sich nun in Absprache über die Rücknahme von abgelehnten Asylsuchenden geeinigt haben. Das endgültige Dokument ist öffentlich nicht einsehbar, aber wir gehen davon aus, dass äthiopische Behörden nun Passersatzpapiere (PEP) für Äthiopier/innen ausstellen, um eine Abschiebung zu erleichtern. Dies gilt für Personen mit abgelaufenem Nationalpass, Personen ohne Pass, die aber andere persönliche Dokumente vorgelegt haben und Personen ohne persönliche Dokumente.

Deshalb wird allen vollziehbar ausreisepflichtigen Geflüchteten aus Äthiopien geraten, sich von Anwältin/innen oder Beratungsstellen informieren und beraten zu lassen, um eine mögliche Gefährdungslage abzustecken und weitere aufenthaltsrechtliche Perspektiven zu besprechen. Wegen der aktuellen politischen Entwicklungen in Äthiopien, vor allem dem Friedensvertrag mit Eritrea und dem Antritt des neuen Präsidenten, ist davon auszugehen, dass Asylanträge abgelehnt werden. Das Auswärtige Amt beschreibt eine Verbesserung der innenpolitischen Lage, ob das tatsächlich der Fall ist, kann noch nicht beurteilen werden. Deshalb ist es wichtig, die Anhörung im Bundesamt, sofern noch nicht entschieden ist, mit einem Anwalt/ einer Anwältin oder einer spezialisierten Beratungsstelle vorzubereiten und individuelle Verfolgungsgründe glaubhaft darzustellen.

Weiterlesen >>>

Falsche Telefonanrufe! - Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge informiert

Dem Bundesamt wurde mitgeteilt, dass erneut Personen durch anonyme Anrufer bedroht werden. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter des Bundesamtes oder einer anderen Behörde aus und drohen mit Abschiebung, sofern nicht ein bestimmter Geldbetrag gezahlt wird.

Das Bundesamt weist darauf hin, dass diese Anrufe nicht vom Bundesamt stammen.

Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie bitte den Bürgerservice des Bundesamtes unter der E-Mail-Adresse service[at]bamf.bund.de oder über Telefon: +49 911 943-0.

Bitte geben Sie im Falle eines solchen Anrufs keine persönlichen Daten oder Informationen heraus. Bezahlen Sie in keinem Fall Geld an die Erpresser.

Achtung: Klageschriften für Asylbewerber: Falls ehrenamtliche Helfer/innen Klagen bei z.B. Ablehnungen von Asylbewerbern schreiben, machen Sie sich unerlaubter Rechtsberatung und Besorgung von fremden Rechtsangelegenheiten schuldig. Die Wohlfahrtsverbände bilden eine Ausnahme: Unter juristischer Anleitung dürfen wir Rechtsberatung betreiben. Daher: Bitte suchen Sie die Asylsozialberatung oder einen Anwalt mit Kenntnissen im Asylrecht auf. Kontaktlisten erhalten Sie über die Asylsozialberatung in Ihrer Region.

Wichtige Informationen

Information der Caritas und des LRA Oberallgäu:

Aufgrund eines aktuellen Vorgangs sind zwei ehrenamtliche Helfer in den Fokus von strafrechtlichen Ermittlungen gekommen. Daher möchten wir Sie dringend darüber informieren, keinerlei Geldzuweisungen für Flüchtlinge oder Asylsuchende über Western Union oder vergleichbarer Geldinstitute zu tätigen. Auch wenn dies immer wieder an die Unterstützerkreise herangetragen wird, machen sie sich der Verschleierung von Überweisungszielen oder der Geldwäsche schuldig. Die Geldinstitute sind verpflichtet, bei derartigen Überweisungen Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten. Diese Überweisungen können strafrechtlich verfolgt werden. Daher: übernehmen Sie im Rahmen ihres freiwilligen Engagements hier keine Überweisungen, welche mit ihrem Namen gezeichnet sind. Den Brief der Caritas an die Helferkreise finden Sie anbei.

Brief der Caritas an die Helferkreise
Geldzuweisung über Western Union.pdf
PDF-Dokument [249.2 KB]

Veranstaltungen auf facebook

www.Grundgesetz-Gratis.de